Weltpremiere bei Schmorl & von Seefeld

15.09.2004 – Wenn die Pepperonis den schnellen Läufern auf den Diagonalen nachjagen und die wilden Türme die Überlegenheit der Schachhelden anerkennen müssen, dann wird in Hannover wieder der Schmorl & von Seefeld-Team Cup ausgetragen, bei dem immer zwei Kinder bis 11 Jahren in Teams mit fantasievollen Namen um die Wurst, nein: um viele tolle Preise spielen. Vergangenen Samstag war es wieder so weit. Am Ende gibt es nur ein Siegerteam, aber viele Gewinner. Diesmal fand außerdem noch eine Weltpremiere statt: Zum ersten Mal wurde Fritz&Fertig 2, Folge 2: Schach im schwarzen Schloss gezeigt. Hier der Bericht von Pascal Simon. Schmorl & von Seefeld...Mehr Team Cup...

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Was steckt hinter den Namen GROM, Imyu oder auch Pauke? Der Schmorl & von Seefeld Team Cup in Hannover fand am vergangenem Sonnabend zum zweiten Mal statt. 17 Kinderteams im Alter von bis zu elf Jahren gaben sich lustige Mannschaftsnamen und begeisterten 6 Stunden lang Zuschauer, Eltern und vor allem sich selbst in der traditionsreichen Buchhandlung Schmorl & von Seefeld. Gleichzeitig war diese Schachveranstaltung die Deutschlandpremiere von Fritz und Fertig - Folge 2: Schach im schwarzen Schloss.

Mitten in der Buchhandlung Schmorl & von Seefeld spielten 34 Kinder mit großer Freude und Leidenschaft und faszinierten damit Publikum und Eltern. Björn Lengwenus, Autor von Fritz und Fertig 1 & 2, moderierte das Turnier im Stile eines Rundfunk-Fußballreporter und riss Kinder, Eltern, Verkäufer und Kunden in seinen Bann: Er kommentierte die spannensten Partien, interviewte die Kinder vor, während und nach der Partie, zeigte wie man das Schäfermatt vermeidet und gab Eröffnungstipps für die nächste Partie. Von der ersten Minute an waren die Kinder die Stars der Veranstaltung. Wo sieht man schon sechsjährige, die mit dem Mikro erklären, wie sie ihre Partie gewonnen haben? Der Enthusiasmus der Kinder übertrug sich schnell auch auf die Eltern und Trainer, so dass eine tolle Atmosphäre entstand.

Zusätzliches Highlight: Fritz und Fertig - Folge 2 wurde erstmals öffentlich vorgeführt. Zwischen den Runden kämpften die Kinder um die ersten Highscores für Tortentennis, Gespensterschach und Stellungssensor. Wer sich nach einer Partie Schach oder einer Runde Tortentennis stärken wollte, griff zu Salzbrezeln, Äpfeln, Süßigkeiten oder Saft. Kann es eine bessere Versorgung der Spieler bei einem Schachturnier geben? Herzlichen Dank an die Buchhandlung Schmorl & von Seefeld für diesen super Service.


Team Pauke (Hauke li. und Paul) am Verpflegungsstand

Schnell kristallisierten sich die Favoriten heraus: In Gruppe Rot die "Schachkiller" (Kasper und Andrei) und "GROM" (Roberto und Michail) und in der schwarzen Gruppe "Schachmatt" (Felix und Lennard) und das "Olympia-Team" (Ricarda und Peter-Micael). Obwohl mit vollem Einsatz um jede Partie gekämpft haben, gingen alle Spieler fair miteinander um. Zusammen mit dem Gegner wurde die Partie analysiert, eventuell noch eine Revanchepartie gespielt oder auch gemeinsam am Fritz und Fertig 2-Stand gespielt.


Andrei (li.) und Kasper: "Die Schachkiller"

Zum Ende der Vorrunde gab es jeweils zwei erstplatzierte Teams in jeder Gruppe. Nun mussten Stichkämpfe über den Einzug ins Finale entscheiden. Die Teams "Schachmatt" und "Schachkiller" konnten sich durchsetzen und sollten im Finale nun den Sieger ausspielen. Doch dies war nicht so einfach wie gedacht. Nach diesem Vorfinale ahnte Björn Lengwenus, dass sich auch dieses Finale ähnlich dramatisch entwickeln würde wie im Vorjahr. Die ersten beiden Finals gingen 1:1 aus. Dann wurde die Bedenkzeit auf drei Minuten verkürzt, als auch das nichts half, musste mit einer Minute gespielt werden. Aber wieder ging das Finale 1:1 aus. Björn fragte: "Wollt ihr wirklich noch ein letztes Finale spielen?". Voller Siegeswillen wollten die Kinder lieber kämpfen, statt teilen. Die vielen Zuschauer freuten sich auf ein Herzschlagfinale. Es half aber nichts: Wieder ging das Match 1:1 aus und Herr Mörke (Prokurist der Buchhandlung Schmorl & von Seefeld) entschied, dass zwei weitere Pokale nachgeliefert werden.


Lennard (li.) und Felix: Team Schachmatt wurde seinem Namen fast immer gerecht

Doch das war noch nicht das Ende der Veranstaltung. Nach fünf Stunden Turnierschach folgte zum Abschluss das Super-Fritzfinale. Alle 34 kinder spieten eine Beratungspartie gegen den fiesen König Schwarz aus Fritz und Fertig. Welche Züge gespielt wurden, entschieden die vier Gewinner Kasper, Andrei, Felix und Lennard. König Schwarz hat keine Chance und endlich konnte die Preisverleihung beginnen, bei der sich jeder Teinehmer tolle Software von Terzio und ChessBase aussuchen konnte.


Kasper (li.) und Lennard im Preisparadies

Wer nicht in Hannover wohnt, braucht nicht traurig sein, denn die tollen Schachturniere finden auch in anderen Städten statt. Diese Jahr stehen noch folgende Termine an:

1.Hugendubel Team Cup am Samstag, 23.Oktober 2004 in Frankfurt: Buchhandlung Hugendubel am Steinweg
2.Graff Team Cup am Samstag, 30.Oktober 2004 in Braunschweig:
Buchhandlung Graff, Sack 15
1.Lehmanns Team Cup am Samstag, 20.November 2004 in Berlin:
Lehmanns Fachbuchhandlung, Hardenbergstr. 5


Thalia Team Cup Billstedt am Montag, 8.November 2004 im Billstedt-Center, Hamburg ab 16 Uhr

4.Thalia Cup am Montag, 17.Januar 2005 im Alsterdorfer Einkaufszentrum, Hamburg ab 16 Uhr

Impressionen:


Ricarda, Siegerin des Vorjahres, im Interview mit Björn Lengwenus


Hier ist Hilfe nötig - Pascal Simon erklärt das Patt


Robert und Robert - Die schnellen Läufer


Vorbildlich: Fair geben sich alle die Hand vor der Partie


Anna - Mit fünf Jahren die Jüngste im Turnier


Ricarda Lebek


Lennard Löwe li.


Peter-Micael Stickler


Tobias Pohlmann


Anthony Petkidis


Roberto Gisy


Sara Berndt


Jan Bauer


Andrei macht das 1:0


Björn Lengwenus: Mitreißender kann man Schach nicht kommentieren


Andrei Miclea


Alle gegen Einen: König Schwarz verliert


Herr Mörke bei der Siegerehrung


Siegerteam Nr.1: Schachmatt (Lennard li. und Felix) mit Schmorl & von Seefeld Cup


Siegerteam Nr.2: Schachkiller (Kasper li. und Andrei) ebenfalls mit Schmorl & von Seefeld Cup

 

Finale:

Schachmatt - Schachkiller 5:5

Halbfinale:

Schachmatt - Olympia-Team 2:0
Schachkiller - GROM 2:0

Gruppenergebnisse:

Gruppe Schwarz:

1-2. Schachmatt (Felix Hampel und Lennard Löwe) 15 Pkt.
1-2. Olympia-Team (Ricarda Lebek und Peter-Micael Stickler) 15 Pkt.
3. Die Peperonis (Nils Hapke und Robert Lindner) 14,5 Pkt.
4. Die Schachhelden (Stefan Glaubitz und Jan Kickel) 12,5 Pkt.
5. Die schnellen Springer (Marvin Detert und Osel Noah Witte) 11 Pkt.
6. Die schnellen Läufer (Robert Köhler und Robert Rathke) 7,5 Pkt.
7. Schachmaster (Niklas Pawelzik und Tobias Pohlmann) 7 Pkt.
8. Die wilden Türme (Anna Kasterina, Martin Kruppa und Eduard Weissbrot) 3,5 Pkt.
9. Rochade (Anna Boldt und Johannes Jacobus Bungenstab) 3 Pkt.
10. König Bunt 0 Pkt.

Gruppe Rot:
1-2. Schachkiller (Andrei Miclea und Kasper Kusmierek) 12,5 Pkt.
1-2. GROM (Roberto Gisy und Michail Olhovoj) 12,5 Pkt.
3. Schachteufel (Dimitri Choufatinski und Jan-Niklas Warnecke) 8 Pkt.
4. Die Rückkehr des wilden Schachbretts (Christian Klusmann und Christoph Klusmann) 7 Pkt.
5. Die Schach-Profis (Anthony Petkidis und Kevin Thomas) 6 Pkt.
6. Wilde Springer (Jan Bauer und Sara Berndt) 5 Pkt.
7. Pauke (Hauke Schüler und Paul Ulbrich) 3,5 Pkt.
8. Imyu (Amin Bach und Iman Bach) 1,5 Pkt.

Bericht und Fotos: Pascal Simon

 

 


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