17.01.2013 – In der fünften Runde des Tata Steel Turniers in Wijk aan Zee gab es mit
16 entschiedenen Partien und nur fünf Remis jede Menge Kampf. Und obwohl
die Spitzenbegegnung zwischen Vishy Anand und Magnus Carlsen nach 24 unspektakulären
Zügen Remis endete, verliefen die anderen Begegnungen um so inhaltsreicher.
Pentala Harikrishna (Bild) gelang gegen Loek van Wely ein Mattangriff mit
Damenopfer, Wang Hao besiegte Erwin l'Ami mit einer hübschen Umwandlungskombination,
Hikaru Nakamura zeigte gegen Hou Yifan Defensiv- und Konterqualitäten,
Peter Leko gewann gegen Fabiano Caruana durch geduldiges Manövrieren,
Levon Aronian widerlegte ein ungesundes Opfer Ivan Sokolovs und Sergey Karjakin
und Anish Giri trennten sich nach spannender Partie Remis. Nach fünf
Runden liegen Anand, Carlsen und Karjakin mit 3,5 aus 5 weiter gemeinsam in
Führung. In der Spitzenbegegnung der Gruppe B gewann Richard Rapport
gegen Sergei Tiviakov und übernahm mit 4,5 aus 5 die alleinige Tabellenführung.
Und auch in Gruppe C liegt Fernando Peralta mit 4,5 aus 5 alleine an der Spitze.Turnierseite...Ergebnisse, Tabellen, Partien...
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Die mit Spannung erwartete Spitzenbegegnung zwischen Weltmeister Vishy Anand
und Magnus Carlson bot leider wenig Spannung. Carlsen verteidigte sich gegen
Anands 1.e4 mit Russisch und nachdem die Partie im Mittelspiel rasch verflacht
war, einigten sich Anand und Carlsen nach 24 Zügen auf Remis.
Spannender verlief die Begegnung zwischen Pentala Harikrishna und Loek van
Wely. In einem Sizilianer setzte Harikrishna von Beginn an auf Angriff und
hatte mit dieser Strategie Erfolg. Mit knapper werdender Zeit konnte sich
van Wely nicht mehr präzise verteidigen und gab Harikrishna die Gelegenheit
zu einer hübschen Mattkombination mit Turm- und Damenopfer.
Daniel King präsentiert das Highlight des Tages: Harikrishna - van Wely
In seiner Partie gegen Levon Aronian griff Ivan Sokolov zur Brechstange. In
einem Grünfeld-Inder opferte Sokolov eine Figur, um seine Freibauern
im Zentrum zur Geltung zu bringen. Doch Aronian beeindruckte das wenig, holte
sich zusätzlich noch eine Qualität. Mit einem Turm weniger und von
seinen Freibauern im Stich gelassen gab Sokolov auf.
Auch in der Begegnung zwischen Erwin l'Ami und Wang Hao spielten Freibauern
eine entscheidende Rolle, denn sie brachten Wang Hao den Sieg, dem es mit
doppeltem Figurenopfer und einer hübschen Kombination gelang, einen seiner
beiden Freibauern in eine Dame zu verwandeln.
Wie Harikrishna gegen van Wely suchte Hou Yifan gegen Hikaru Nakamura ihr
Glück im Angriff, hatte damit aber weniger Erfolg als der Inder. Der
Amerikaner erstickte alle Drohungen Hou Yifans im Keim und gewann im Gegenangriff.
Peter Leko zeigte in Runde fünf, wie man als Weißer gegen Spanisch
spielt. Er manövrierte geduldig und bereitete die Öffnung der Stellung
und einen Königsangriff vor. Als er die Stellung dann endlich öffnen
konnte, brach die Verteidigung Caruanas schnell zusammen und Leko kam nach
vier Remis zu seinem ersten Sieg.
Sergey Karjakin versuchte eine ganze Zeit, gegen Anish Giris Grünfeld-Inder
zu greifbarem Vorteil zu kommen und vom eingesperrten Schwarzfelder Giris
zu profitieren, aber es gelang ihm nicht. Nach 38 Zügen gab er seine
Gewinnversuche auf und die Partie endete mit Remis.
ChessBaseDie ChessBase GmbH, mit Sitz in Hamburg, wurde 1987 gegründet und produziert Schachdatenbanken sowie Lehr- und Trainingskurse für Schachspieler. Seit 1997 veröffentlich ChessBase auf seiner Webseite aktuelle Nachrichten aus der Schachwelt. ChessBase News erscheint inzwischen in vier Sprachen und gilt weltweit als wichtigste Schachnachrichtenseite.
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