06.11.2025 – Der FIDE World Cup mit seiner großen Teilnehmerzahl und dem unerbittlichen K.-o.-Format sorgt regelmäßig für Überraschungen und Favoritenstürze, manchmal schon sehr früh. Ian Nepomniachtchi, Wesley So oder Aravindh Chithambaram waren als Favoriten für die zweite Runde gesetzt, sind aber schon raus. Einer, der indes immer gut mit dem K.-o.-Format zurechtkam, war Vishy Anand, Ehrengast der zweiten Runde. | Fotos: Michal Walusza, Eteri Kublashvili, Shahid Ahmed
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Das K.-o.-Format des FIDE World Cups geriet schon bald in die Kritik, als es vom damaligen FIDE-Präsidenten Kirsan Ilyumzhinov als Format für die Weltmeisterschaften eingeführt wurde. 1997 wurde das erste Turnier in diesem Modus durchgeführt. Die Spieler treffen in Minimatches über zwei Partien mit klassischer Bedenkzeit aufeinander. Steht es nach den beiden Partien unentschieden, geht es am dritten Spieltag mit einem Stichkampf und Partien mit immer geringerer Bedenkzeit weiter: erst Schnellschachpartien, dann Blitzpartien.
Dass dieses Format den Elo-Schwergewichten nicht entgegenkam, war schon bald klar. Mit Alexander Khalifman, Ruslan Ponomariov und Rustam Kasimdzhanov wurden drei Spieler in diesem Modus FIDE-Weltmeister, die sicher nicht zum Favoritenkreis gehörten. Die FIDE verabschiedete sich nach der K.-o.-Weltmeisterschaft 2004 von diesem Format und kehrte zum Wettkampfformat zurück. Das FIDE-K.-o.-Turnier lebt als World Cup weiter, ist keine Weltmeisterschaft mehr, aber ein Qualifikationsturnier für das Kandidatenturnier. Die ersten drei erhalten das Ticket und können sich Hoffnungen machen, vielleicht den Weltmeister herauszufordern. Wahrscheinlich ist es schwieriger, den World Cup zu gewinnen, als das folgende Kandidatenturnier.
Gukesh, rechts
Der amtierende Weltmeister, Gukesh Dommaraju, spielt den World Cup 2025, der in seinem Heimatland ausgetragen wird, auch selbst mit. Seine Idee ist sicher nicht, sich am Ende selbst herausfordern zu können. Aber er ist teilnahmeberechtigt, man kann Erfahrungen in einem besonderen Turnierformat sammeln, es geht ums Prestige, und es gibt auch noch Preisgelder zu gewinnen.
Schon für den letzten World Cup hat die FIDE die Teilnehmerzahl von ursprünglich 128 auf 204 aufgestockt. 50 Topspieler treten erst in Runde zwei an. Gukesh traf dort auf den Kasachen Kazybek Nogerbek und konnte nach einem Remis in der ersten Partie die zweite Partie für sich entscheiden und hat die dritte Runde erreicht. Auch sein Landsmann Arjun Erigaisi setzte sich gegen den Bulgaren Martin Petrov durch, glatt mit zwei Siegen. Der dritte indische Spitzenspieler, Praggnanandhaa, muss nach zwei Remisen gegen Temur Kuybokarov noch im Tiebreak kämpfen. Der bislang noch recht unbekannte Kuybokarov ist in Taschkent, Usbekistan, geboren, lebt aber seit 2016 in Australien und spielt auch seit 2018 für Australien.
Einige der 50 für Runde zwei gesetzten Spieler müssen wie Praggnanandhaa in die Verlängerung, darunter beispielsweise Nodirbek Abdusattorov und Hans Niemann.
Die Österreicher freuen sich, dass Felix Blohberger dem favorisierten Yu Yangyi mit zwei Remis Schwierigkeiten bereitet, und Vidit kam gegen den jungen Faustino Oro auch nicht über zwei Remis hinaus. Ob der indische Spitzenspieler gegen den 12-Jährigen im Blitzen noch Favorit wäre, ist fraglich.
Einige andere Favoriten mit Elozahlen über 2700 wären froh, wenn sie im Stichkampf wären – sie sind schon ausgeschieden.
Ian Nepomniachtchi, zweimaliger WM-Herausforderer gegen Magnus Carlsen und amtierender Blitz-Weltmeister, verlor nach einem Remis in der ersten Matchpartie am Mittwoch die zweite Partie gegen den 27-jährigen Inder Diptayan Ghosh.
Mit den weißen Steinen spielte Nepomniachtchi eine gut bekannte Anti-Marshall-Variante in der Spanischen Partie. Nach einer kleinen Ungenauigkeit geriet er in die Defensive und schließlich in entscheidenden Nachteil.
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Auf tragische Weise verlor Wesley So die zweite Matchpartie gegen den Litauer Titas Stremavicius.
Auch hier stand nach der ersten Partie ein Remis auf dem Ergebniszettel, wobei der Weltranglistenachte aus den USA mit Weiß bis zum 107. Zug vergeblich versucht hatte, einen Mehrbauern im Endspiel in einen ganzen Punkt zu verwandeln. In der zweiten Partie büßte So mit Schwarz im Damengambit nach ungeschicktem Spiel eine Figur gegen zwei Bauern ein, kämpfte aber noch lange ums Remis. Die Sache erwies sich in einem anspruchsvollen Endspiel als schwierig für Weiß. So wurde für seine Bemühungen schließlich mit einer theoretischen Remisstellung belohnt. Doch er gab die Partie auf.
Zu den Mitfavoriten, die schon ausgeschieden sind, gehört auch der Inder Aravindh Chithambaram.
Nach einer Reihe von Erfolgen war Aravindh in der Eloliste im Sommer 2025 bis in die Top 20 hochgeschossen, fiel danach aber wieder etwas zurück. Gegen seinen Landsmann Karthik Venkataraman war Aravindh Favorit. Aber auch er verlor nach einem Remis in Partie eins die zweite Partie, als Weißspieler. Auch hier stand zum Schluss ein kompliziertes Endspiel auf dem Brett.
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