Ein halber Punkt trennte Volodar Murzin, der unter FIDE-Flagge antrat, von einem dreiköpfigen Verfolgerfeld des stark besetzten Rundenturnieres in Almaty (Kasachstan) zwei Runden vor Schluss. Dass er am Ende nur auf Rang 5 ins Ziel kam, hätte wohl niemand vermutet. Doch zwei Niederlagen warfen ihn gewaltig zurück. Ebensowenig hatte man nach sieben Runden erwarten können, dass jemand anderes als Murzin am Ende mit einem Punkt Vorsprung vorne stehen würde – aber auch das passierte: Der Serbe Alexey Sarana schlug zunächst Murzin in Runde 8 und ließ dann noch einen Punkt gegen den Kasachen Edgar Mamedov folgen. So muss man beim Blick auf die Endtabelle zweimal hinschauen. Denn es dürfte nicht oft vorkommen, dass der Turniersieger einen Punkt mehr als die direkt hinter ihm liegenden Spieler hat, obwohl er gegen diese – also gegen Maksim Chigaev (Spanien) und gegen Kazybek Nogerbek (Usbekistan) – verloren hatte. Doch die beeindruckenden sechs Gewinnpartien bescherten dem Elofavoriten den Turniersieg in dem stark besetzten Turnier.
Tabelle:
Partien:
Bedenkzeit: 90 Minuten für 40 Züge + 30 Minuten + 30 Sekunden Inkrement
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