"Die Schachspielerin"

14.05.2006 – Bertina Henrichs ursprünglich in französischer Sprache erschienener Emanzipationsroman "Die Schachspielerin" begeistert derzeit die Literaturszene und hat sich auch in Deutschland zu einem Bestseller entwickelt. Es ist die Geschichte der Griechin Eleni, die auf Naxos in einem Hotel als Zimmermädchen arbeitet. Ihr Mann besitzt eine kleine Autowerkstatt. Das gemeinsame Leben verläuft in traditionellen Bahnen. Als Eleni dann beim Aufräumen eines Zimmers versehentlich das Schachspiel eines Gastes mit einer bestimmten aufgebauten Position umwirft, gerät auch ihr Leben aus den Fugen. Neues Deutschland veröffentlichte in seiner aktuellen Wochenendausgabe ein Interview von Dr. René Gralla mit der Autorin. Interview in Neues Deutschland...Nachdruck...

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Nachdruck mit freundlicher Genehmigung.

 

Schach den tradierten Rollenmustern
Interview mit Bertina Henrichs
Von Dr. René Gralla

Ein paar unscheinbare Holzfiguren verändern ihr Leben. Als Eleni, die in einem Hotel auf der griechischen Ferieninsel Naxos arbeitet, in einem Gästezimmer ein aufgebautes Schachspiel entdeckt und beim Staubwischen die Position unbeabsichtigt verändert, ist fortan nichts mehr, wie es war. Den Aufbruch der Eleni in eine neue Welt beschreibt die gebürtige Frankfurterin BERTINA HENRICHS (39), die seit 18 Jahren in Paris wohnt: Der Debüt-Roman "Die Schachspielerin" ist der literarische Überraschungserfolg dieses Frühjahrs. Mit der Autorin, die hauptberuflich als Filmemacherin arbeitet, hat DR. RENÉ GRALLA gesprochen.

Dr. René Gralla: Die Protagonistin Ihrer Geschichte emanzipiert sich, indem sie beginnt, Schach zu lernen. Viele Menschen haben allerdings ein gespaltenes Verhältnis zum so genannten Königlichen Spiel: Sie halten die Meister dieser Disziplin zwar für schlau, aber zugleich auch für ziemlich verschroben. Wie also kann ausgerechnet das in der öffentlichen Wahrnehmung eher sperrige Schach zum Vehikel einer weiblichen Selbstfindung werden?

Bertina Henrichs: Eleni ist eine wenig gebildete Frau. Sie weiß nichts vom Schachspielen, als sie zum ersten Mal auf das Spiel stößt. Sie ahnt, dass es ein schwieriges Spiel ist, für das sie eigentlich nicht gemacht ist. Sie fürchtet, nur die höhere Bildungsklasse könne Schach spielen, und dazu gehört sie ja nun wirklich nicht. Aber letztlich ist ihre absolute Unwissenheit in Sachen Schach auch ihre Stärke, denn im Grunde hat sie keine Vorurteile. Sie weiß nichts vom Ruf der Verschrobenheit der Meister. Und letztlich wird sie ja auch weder verschroben noch wirklich Meisterin. Aber sie entdeckt etwas für sich, was ihr wichtig ist, was sie leidenschaftlich gerne tut und was ihr alleine gehört, wozu sie weder ihren Ehemann noch ihre Kinder braucht. Man könnte sagen, es wird zu ihrem persönlichen Schicksal. Und damit verändert sie auch das Schicksal ihrer Gemeinschaft, ohne das jemals wirklich angestrebt zu haben.

Dr. R. Gralla: Warum eigentlich haben Sie überhaupt das vergrübelte Schach zum Leitmotiv Ihrer Erzählung erhoben? Wäre nicht zum Beispiel Poker viel plausibler gewesen, um die Transformation einer schüchternen und gedrückten Frau zur coolen Kämpferin zu beschreiben und augenfällig zu machen?!

Bertina Henrichs: Am Anfang interessiert sich Eleni für das Schachspiel, um mit ihrem Mann zu spielen, wie sie das bei dem französischen Paar beobachtet hat, in dessen Zimmer sie ein Schachspiel zum ersten Mal gesehen hat. Es geht also auch um den Traum einer anderen Form von Partnerschaft, denn Schach spielt man ebenso  mit- wie auch gegeneinander. Eine gemeinsame Leidenschaft verbindet. Außerdem hält sie es für ein elegantes Spiel, was man von Poker nicht in dieser Form behaupten kann. Auch spielt man Poker schlecht zu zweit.

Was sie später am Schachspiel fasziniert ist die Tatsache, dass es festgefahrene Ideen über den Haufen wirft. Es verwundert sie, dass die einzige weibliche Schachfigur, die Dame, die mächtigste Figur ist und der König das schwächste Glied, um den sich jedoch alles dreht.

Eleni selber ist mit der Figur des Bauern zu vergleichen, der Schritt für Schritt vorangeht und nicht zurückkann. Aber am anderen Ende des Schachbretts angelangt, kann diese banale Figur sich in eine Dame verwandeln.

Dr. R. Gralla: Spielen Sie selber Schach?

Bertina Henrichs: Ja, aber leider ziemlich schlecht.

Dr. R. Gralla: Wann haben Sie das Spiel gelernt?

Bertina Henrichs: Ich habe es nie ernsthaft gelernt. Wann und wie ich es doch irgendwie gelernt habe, weiß ich nicht mehr.

Dr. R. Gralla: Spielen Sie in einem Verein? Haben Sie schon einmal an einem Turnier teilgenommen?

Bertina Henrichs: Nein. Ich spiele gerne, aber unregelmäßig.

Dr. R. Gralla: Schachspieler sind, was die Genauigkeit der Beschreibung des Spiels bei Nicht-Fachleuten angeht, äußerst penibel und - wie die notorischen Oberlehrer - ständig auf der Suche, um angeblichen Laien Fehler nachzuweisen. Auch wenn Sie persönlich Schach spielen, so sind Sie ja, wie wir gehört haben, keine Profispielerin. Haben Sie daher keine Angst vor der Beckmesserei der oberschlauen Semi- und Total-Profis unter den Schachspielern?!

Bertina Henrichs: Nein, überhaupt nicht, denn ich habe ja keinen Roman über Schach geschrieben, wenngleich das Spiel auch eine große Rolle spielt. Bis jetzt hat mir noch kein ernsthafter Schachspieler vorgeworfen, ich hätte völligen Unsinn geschrieben, und ich habe inzwischen einige Leser kennen gelernt, die leidenschaftliche Spieler sind. Ich bin aber für jede Kritik sehr empfänglich.

Die Hauptfigur des Romans ist Zimmermädchen, ich bin es nicht. Er spielt in Griechenland, wo ich nicht lebe. Ich denke, man muss ja nicht unbedingt Spezialist auf einem Gebiet sein, um darüber schreiben zu können. Sonst könnte man schließlich nur über ganz wenig Dinge schreiben.

Dr. R. Gralla: Schach ist ein Denksport, in dem die Männer dominieren. Haben Sie eine Erklärung dafür, warum sich prozentual nur vergleichsweise wenige Frauen ernsthaft mit Schach beschäftigen?

Bertina Henrichs: Ich glaube, dafür gibt es verschiedene Gründe.

Erstens hat Schachspielen entfernt schon etwas mit mathematischem Denken zu tun, was vielen Frauen offenbar nicht so liegt oder ihnen manchmal sogar Angst macht.

Zweitens spielen Vorurteile eine Rolle.

Drittens sind die meisten Frauen stark in Beruf und Kinderbetreuung eingebunden und haben überhaupt wenig Zeit zum Spielen. Zumindest glauben sie das.

Viertens ist es schon eine sehr symbolische und abstrakte Form des Kriegsspiels, was Frauen weniger interessiert, da sie wohl im Allgemeinen etwas weniger aggressiv sind. Immer wissend, dass alle diese Verallgemeinerungen mit höchster Vorsicht zu genießen sind.

Und fünftens weiß ich es eigentlich auch nicht.

Dr. R. Gralla: Nicht zuletzt unter jungen Mädchen ist - im Vergleich zu Jungen - ein mangelndes Interesse am Schach zu beobachten. Woran liegt das?

Bertina Henrichs: Weiß ich nicht. Ich finde es faszinierend und bin auch eine Frau.

Dr. R. Gralla: Ganz anders die asiatische Schachkultur, die, vor allem in China mit seinem spannenden Chinaschach namens "XiangQi" - um einen "roten" und einen "schwarzen Palast", die der "Gelbe Fluss" trennt - , eine besondere Haltung zum Denk- und Strategiespiel entwickelt hat. Und größer könnte nun insofern der Unterschied zwischen westlicher und östlicher Welt nicht sein.

Zwei exemplarische Fälle: Als - einerseits - der Deutschrapper Smudo in einen vielwöchigen Karibik-Urlaub mit der Freundin auch seinen Laptop mit runtergeladener Schachsoftware mitgenommen hatte und dann an tropischen Abenden damit begann, Schach zu üben, mit übrigens mittlerweile sehr respektablem Ergebnis, da fragte die Freundin, wie Smudo mir angelegentlich eines Interviews berichtet hat, nur höchst genervt, ob es "auch langweiliger" ginge. Als - andererseits - ich persönlich kürzlich chinesisches Schach mit chinesischen Freunden gespielt habe, haben die chinesischen Lebenspartnerinnen der Freunde, obwohl angeblich nur wenig bewandert im Spiel, sehr interessiert zugeguckt; und als ich dann nach stundenlangem Spiel - und die Einstellung von Smudos Freundin im Hinterkopf - die Chinesinnen gefragt habe, wie sie das denn finden würden, dass wir hier stundenlang gespielt haben, da haben die nur gesagt: "Das ist doch schön!"

Wie erklären Sie sich die unterschiedliche Grundeinstellung zum Schach einerseits bei Asiatinnen - auch bei Japanerinnen steht es hoch im Kurs, wenn Männer das Japanschach "Shogi", das noch viel schwieriger ist als das chinesische Schach, von unserem Schach ganz zu schweigen, beherrschen - und andererseits bei Frauen im Westen?

Bertina Henrichs: Das einzige, was ich dazu sagen kann, ist, dass Konzentration, Ruhe, die Schönheit der vollendeten Geste usw. in der asiatischen Kultur und Tradition entscheidende Werte sind. Man braucht nur an die Teezeremonie zu denken. Diese Werte findet man beim Schachspielen wieder.

Dr. R. Gralla: Selbst die besten Schachspielerinnen haben kaum eine Chance gegen männliche Großmeisterkollegen. Sogar der weibliche Topstar der Szene, die gebürtige Ungarin und Wahl-Amerikanerin Judit Polgar, konnte bei der Schach-WM im Herbst 2005 den Titelgewinn des Bulgaren Topalow nie ernsthaft in Gefahr bringen. Woran liegt das?

Bertina Henrichs: Das ist vielleicht auch eine Nervenfrage, bei der die Tatsache, dass Frauen so stark in der Minderheit sind, also zusätzlich etwas beweisen müssen, auch eine Rolle spielt. Ansonsten, muss ich gestehen, weiß ich nicht, woran es liegt.

Dr. R. Gralla: Eine Spitzenspielerin hat den Unterschied zwischen Frauen und Männern im Schach mal so erklärt: Mädchen seien weniger fanatisch und verbissen als Jungen und würden deswegen der sportlichen Karriere nicht alles unterordnen - und gerade das wäre im äußerst trainingsintensiven Schach notwendig, weil nur die- oder derjenige, die oder der quasi rund um die Uhr trainiert, eine Chance hat, später bis zur Weltspitze durchzustoßen. Da Mädchen dazu aber viel seltener als Jungen bereit seien, für die oft vage Aussicht auf Erfolg im Schach alles andere zurückzustellen - obwohl bei der Massenarbeitslosigkeit von heute einerseits und den auf Turnieren zu gewinnenden Preisgeldern andererseits Schach durchaus auch eine Karrieremöglichkeit sein kann - , würden die Frauen am Ende mehrheitlich eben nicht das Leistungsniveau der Männer erreichen, obwohl die Frauen eigentlich das Potenzial dazu hätten.

Stimmen Sie dem zu?

Bertina Henrichs: Sie wird es besser wissen als ich. Aber andererseits haben Spitzensportlerinnen jeder Art ja auch ein durchaus trainingsintensives Leben, dem sie sehr viel unterordnen müssen. Trotzdem machen sie es.

Dr. R. Gralla: Warum nicht also auch im Schach?

Bertina Henrichs: Natürlich spielt die traditionelle Rollenverteilung bei diesen Dingen eine Rolle. Frauen waren am Anfang der Entwicklungsgeschichte für die Hausarbeit, die Kindererziehung und die Aufrechterhaltung der sozialen Beziehungen zuständig. Sie waren eher Sammlerinnen, die Männer Jäger. Aus rein physischen Gründen; diese sind ja auch nicht wegzudiskutieren.

Und außerdem können Frauen Kinder bekommen und Männer nicht. Das ändert das Weltbild und setzt andere Prioritäten.

Des Weiteren hat man, glaube ich,  herausgefunden, dass es Unterschiede in den Gehirnstrukturen gibt. Bei Frauen ist das Sprachzentrum stärker entwickelt, bei Männern die Orientierungsfähigkeit im Raum usw. Über das Schachzentrum habe ich allerdings keine Informationen.

Vielleicht fehlt es Frauen einfach an Testosteron, was sie weniger kämpferisch macht. Aber dafür bin ich nun wirklich keine Spezialistin. Es wäre aber interessant, jemanden zu befragen, der sich mit diesen Dingen ernsthaft befasst.

Dr. R. Gralla: Oder ist es ein Zeichen für die am Ende doch größere Klugheit der Frauen, nicht so fanatisch zu sein wie die Männer?

Bertina Henrichs: Ja. Fanatismus ist immer ein Problem, aber Durchhaltevermögen, Ausdauer und konsequentes Verhalten sind es nicht.

Dr. R. Gralla: Ist das mangelnde Interesse bei Frauen für Schach nicht auch deswegen sehr schade, weil inzwischen nachgewiesen ist, dass Kinder, die Schach frühzeitig lernen, später Mathematik und Naturwissenschaften und sogar Sprachen leichter und besser lernen. Sollte deswegen nicht doch versucht werden, auch viel mehr junge Mädchen so früh wie möglich für Schach zu begeistern?! Und das kann schon ab dem Alter von vier Jahren geschehen: Wäre das dann nicht auch ein überraschender und spielerischer - und vielleicht deswegen am Ende höchst erfolgreicher - Weg, von einer anderen Seite aus eingefahrene und tradierte und sich übrigens gerade leider auch wieder verfestigende Geschlechterrollen aufzubrechen?! Und das auf eine Weise, die auch noch richtig Spaß macht?!

Bertina Henrichs: Da bin ich ganz ihrer Meinung. Was Schach auf alle Fälle fördern kann, ist das Konzentrationsvermögen und die Nervenstärke. Des Weiteren hilft es sicher, Aggressionen zu kanalisieren, Strategien zu entwickeln und schließlich verlieren zu lernen.

Wenn es verfestigte Geschlechterrollen aufzubrechen hilft, ist es natürlich noch besser. Ich muss allerdings gestehen, dass ich dachte, wir wären schon viel weiter in der Frage der Rollenverteilungen, der Gleichberechtigung usw. Ich bin sehr erstaunt über die im Augenblick in Deutschland gerade wieder aufflackernde Diskussion. Es scheint da immer noch viel Verwirrung und Missverständnisse zu geben. Frauen und Männer sind unterschiedlich, werden und müssen es bleiben, sollen aber natürlich dieselben Chancen haben. Und das kann nicht heißen, dass die Frauen die doppelte und dreifache Arbeit leisten müssen, um Beruf, Kinder, Partnerschaft und Freiräume zu haben. Aber das hatten wir alles doch schon mal, oder? Wie kommt es, dass wir da immer noch nicht weiter sind?

Dr. R. Gralla: Vielleicht kann dafür sogar Ihr Buch einen Beitrag leisten?

Bertina Henrichs: Das wäre sehr schön.

Dr. R. Gralla: Um noch einmal auf die Eingangsfrage zurückzukommen: Da aber nun Schach - wenigstens momentan - eine Männerdomäne ist, bringt der Kampf Ihrer Heldin um ein selbst bestimmtes Leben dadurch, dass die Frau ausgerechnet die Männerdomäne Schach für sich entdeckt und darin brilliert, den Emanzipationsprozess Ihrer Protagonistin auf den Punkt?

Bertina Henrichs: Ja, ich denke schon. Sie spielt ja bis zuletzt Schach auf ihre Art, mit den ihr zur Verfügung stehenden Mitteln, wie zum Beispiel Intuitivität, Durchhaltevermögen, Fantasie, die man als weibliche Attribute erachten kann, wenn es so eine Trennung überhaupt wirklich gibt. Ich bin da immer sehr skeptisch.

Außerdem geht es ihr ja auch gar nicht darum, Weltmeisterin zu werden. Es macht ihr Spaß, sie entdeckt beim Spielen Seiten an sich, die sie vorher nicht kannte, und das ist ihr wichtig.

Das ist dasselbe mit dem Parfum. « Eau sauvage » ist ursprünglich ein Männerparfum, aber das weiß sie nicht, als sie sich in den Duft verliebt. Als sie es dann erfährt, hindert es sie aber nicht daran, das Parfum zu kaufen und zu benutzen.

Dr. R. Gralla: Nach Garri Kasparow, der jahrelang der Medienstar im Schach gewesen war - der jetzt aber vom aktiven Sport zurückgetreten ist, um eine Wahlkampagne für die nächste Präsidentenwahl in Russland als Herausforderer von Putin zu starten -, ist der neue und sehr attraktive Medienstar im Schach: der neue Weltmeister Topalow aus Bulgarien. Hätten Sie Lust, mal eine Partie zu spielen gegen Topalow? Und das dann womöglich auch literarisch zu verarbeiten - nach dem Muster des Romans "Lushins Verteidigung" von Vladimir Nabokov? Auch in "Lushins Verteidigung" gibt es ja ein besonderes Spannungsverhältnis zwischen einem begnadeten Schachspieler - der allerdings ziemlich verrückt ist, während Topalow höchst normal ist - und einer Frau.

Bertina Henrichs: Ich fürchte, ich hätte nicht die leiseste Chance gegen Herrn Topalow. Er würde sich bestimmt schrecklich langweilen. Aber der Gedanke von einem großen Schachspieler zu lernen ist sehr reizvoll. Nur für ihn wäre es natürlich weniger spannend.

Dr. R. Gralla: Vom 19. Mai bis 5. Juni 2006 findet zum 37. Mal Schach-Olympia statt, und zwar dieses Jahr im italienischen Turin. Fahren Sie hin? Vielleicht als Inspiration für ein neues Werk?

Bertina Henrichs: Nein. In meinem nächsten Roman wird es nicht um Schach gehen.

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"Die Schachspielerin", Verlag Hoffmann + Campe, 142 Seiten, 15,95 Euro

 Die Schachspielerin: Rezension beim WDR...

 

 

 

 


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