Being smart ist cool!

11.04.2002 – In den USA ist zwischen den führenden Universitäten und Colleges ein Kampf um besonders qualifizierte Studenten entbrannt. Dabei werden nicht nur begabte Muskelsportler, sondern auch gute Schachspieler mit aufwändigen Stipendien gelockt. Topspieler der Universität Texas ist gegenwärtig zum Beispiel der 26-jährige Juri Shulman, dem acht Semester lang das Studium bezahlt wird.Zur University of Texas...Mehr...

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Nicht nur Football-Spieler und Basketball-Asse sind derzeit an US-amerikanischen Colleges gefragt. Zwecks Image-Förderung werden nun auch Schachspielern Stipendien angeboten. 1995 waren es nur zwei staatliche Universitäten, die sich um Schachspieler bemühten, um ihr akademisches Ansehen zu steigern: die Universität von Texas (Dallas) und die Universität von Maryland (Baltimore County). Heute sind es nach Angaben der US-Schachföderation bereits 15 Colleges und Universitäten, die Schach-Stipendien anbieten. Die US-Universitäten stehen in einem Wettbewerb um qualifizierte Studenten. Einen besonders guten Ruf haben Institute wie Harvard, Yale oder Stanford. Die übrigen kämpfen um ihr Prestige. Da Schachspieler als besonders schlau gelten, versuchen Universitäten wie die von Texas, erfolgreiche Schachspieler zu rekrutieren. Der Topspieler der Universität von Texas ist gegenwärtig der 26-jährige aus Weissrussland stammende GM Juri Schulman. Ihm wurden acht Semester Betreuung, Unterkunft und Verpflegung zugesichert.

Alan Sherman (Anwerber aus Maryland) schwört auf den Slogan: "Being smart is cool!"



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