"Das war definitiv eine wilde Partie — es ging von Anfang an zur Sache!", meinte Keymer im Interview nach der Runde. Ein theoretisches Duell führte schnell zu Opfern am Damenflügel, im Zentrum und am Königsflügel. Allerdings verpasste Keymer in Zeitnot gute Möglichkeiten.
Auch Firouzja verpasste gegen Praggnanandhaa gute Chancen, mit einem Sieg mit Schwarz ins Turnier zu starten.

Alireza Firouzja | Foto: Lennart Ootes
Fabiano Caruana konnte einen Mehrbauern gegen Jorden van Foreest nicht verwerten und auch Anish Giri hatte Vorteile gegen Maxime Vachier-Lagrave, aber kam über ein Remis nicht hinaus.
Das friedlichste Remis der Runde spielten Wildcard Bogdan-Daniel Deac und Javokhir Sindarov. Deac, der in diesem starken Feld in jeder Partie Außenseiter ist, spielte gegen Sindarovs Königsinder mit der Abtauschvariante von Anfang an auf Sicherheit und Ausgleich - und hatte mit dieser Strategie am Ende auch Erfolg und kam zu einem Remis.

Der Spielsaal | Foto: Lennart Ootes