An der Spitze bleibt alles beim Alten: Der SC Viernheim hat bislang alle Spiele gewonnen, es folgen die Baden-Badener mit einem Minuszähler und die starken Aufsteiger aus Wolfhagen, die bislang nur gegen Deizisau verloren, sonst aber alle Spiele gewonnen haben. Auch Werder Bremen war mit zwei Siegen und zwei Unentschieden gut in die Saison gestartet. Doch der Heimspieltag setzte den Werderanern ordentlich zu: Während die Niederlage gegen die OSG Baden-Baden am Samstag nicht allzu sehr überraschte, hatte man gegen den Abstiegskandidaten SC Heimbach-Weis-Neuwied wohl eher einen Sieg in der Saisonplanung stehen.
Ergebnisse Spieltag 12:
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Große Freude bei dem vor dem Spieltag mit zwei Punkten auf Rang 13 rangierenden SC Heimbach-Weis-Neuwied: Obwohl an sieben Brettern schlechter besetzt, konnte sich das Team mit 5,5:2,5 durchsetzen. Ausschlaggebend war die überzeugende Performance an den Brettern 2 bis 4, die allesamt von den deutlich schwächeren Spielern des Abstiegskandidaten gewonnen werden. Eher hätte man einen vollen Punkt an Brett 7 erwartet. Doch der einzige deutlich stärkere Spieler des Underdogs wurde vom Bremer Jari Reuker neutralisiert. Der junge IM dürfte damit auch der einzige hochzufriedene Werder-Spieler des Wochenendes sein – hatte er doch tags zuvor gegen Alexander Donchenko gewonnen.
Noch mehr Bewegung im Abstiegskampf

Ilja Schneider (l.) schaut sich die Stellung auf Brett 2 an. | Foto: Hans-Joachim Vitz.
Nicht ganz so deutlich wie bei Werder war die nominelle Dominanz zugunsten der Düsseldorfer in der Partie gegen SF Berlin. Doch auch hier gab es eine Schlappe für den Favoriten: Der Vorjahrsmeister konnte durch Casper Schoppen lediglich an Brett 3 gewinnen. Die Bretter 4 bis 6 gingen allesamt an die Berliner. Durch diesen vielleicht etwas unerwarteten doppelten Punktgewinn konnten die Hauptstädter den Anschluss an die rettenden Plätze halten und sind nun punktgleich mit Deggendorf und dem Hamburger SK.
Aber auch hinter Berlin tat sich etwas:
Nach der Derbyniederlage am Vortag konnte der MSA-Zugzwang seinen ersten Punktgewinn verbuchen. Gemäß den Aufstellungen – Deggendorf war vorn etwas stärker aufgestellt, der MSA hinten – gab es ein 4:4. Pavel Eljanov gelang ein Sieg gegen Aleksandar Indjic, während Stefan Bromberger gegen Boboa Bogosavljevic verlor. Immerhin gelang es den Münchenern, durch diesen Punktgewinn die rote Laterne an den USV TU Dresden weiterzureichen.
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Hier eine Analyse von Karsten Müller zur Partie an Brett 4:
Die Sachsen mussten die höchste Niederlage des Spieltages einstecken. Mehr als drei Remisen waren gegen den vormaligen mehrfachen Deutschen Meister SG Solingen nicht drin. In dieser Partie konnte sich der Favorit damit sehr deutlich die beiden Punkte für die Tabelle sichern. Zusammen mit dem Sieg am Vortag gegen die SF Berlin bedeutete das für die Klingenstädter einen Sprung von Rang 8 auf Rang 5 an diesem Wochenende. An Brett 2 trennten sich zwei Altmeister Remis (Titelfoto Hans-Joachim Vitz).

Die Hamburger (in blau) kamen gegen den Tabellenführer ganz schön unter die Räder. Vorne in grau: Bayastan Sydykov, der mit 1,5 Punkten einen tollen Einstand in der Bundesliga feierte. An den nächsten beiden Brettern: Dinara und Dennis Wagner, die dieselbe Punktzahl erreichten. | Foto: Reinhard Ahrens
Überraschenderweise ist der HSV nun das Team, das den Atem der Abstiegszone am deutlichsten spürt. Nach der Doppelniederlage gegen Wolfhagen und Viernheim rangieren die Hanseaten nun auf Rang 13 und sind punkt- und brettpunktgleich mit den Berlinern. Gegen die überzeugenden Viernheimer gingen vier Partien verloren. Frederik Svane verlor am Spitzenbrett gegen Jan-Krzysztof Duda, der auch am Samstag gewonnen hatte. Erstmals spielte das Schachehepaar Dinara und Dennis Wagner einen kompletten Doppelspieltag und für beide gab es überzeugende 1,5 Punkte. Ein tolles Bundesliga-Debütwochenende legte der 14-jährige Bayastan Sydykov hin. Am Samstag hatte er unentschieden gespielt, am Sonntag gewann er mit Schwarz gegen Jakob Weihrauch.
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Kein Sieg ohne Carlsen

Blick in den Spielsaal von Viernheim: Links spielt St. Pauli gegen Wolfhagen, rechts Viernheim gegen den HSK. | Foto: Reinhard Ahrens
Eine Doppelniederlage setzte es auch für den zweiten Hamburger Klub, den FC St. Pauli. Sowohl gegen die Viernheimer als auch gegen die Wolfhagener konnten die erneut ohne Magnus Carlsen angetretenen Kiezspieler lediglich drei Punkte sichern. Mads Andersen war der einzige Paulianer, der am Wochenende eine Partie gewinnen konnte. Anders sieht es bei den Nordhessen aus: Zwei Siege gegen die Hamburger Teams festigten den jetzt alleinigen dritten Tabellenplatz.
Zwischen den Viernheimern und Wolfhagen steht aber nach wie vor noch die OSG Baden-Baden:
Betrachtet man die Elozahlen, hätte man sicher ein deutlicheres Ergebnis zugunsten des einstigen Serienmeisters erwartet. Andererseits war der SK Kirchweyhe sehr stark in die Saison gestartet und zuletzt bis auf Platz 4 geklettert. Am Ende sicherten aber Radoslaw Wojtaszeks und Alexei Shirovs Sieg die Mannschaftspunkte für Baden-Baden. Shirov punktete doppelt bei seinem diesjährigen Saisondebüt. Lediglich Bennet Hagner verlor an Brett 8 gegen Hrvoje Stevic.
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In Anbetracht der Elozahlen, hätte man zwischen diesen beiden Teams wohl ein knappes Ergebnis erwartet. Doch es war wohl der Tag der hohen Siege für den FC Bayern, schließlich gewannen etwas später auch die Fußballer mit 8:1 gegen Wolfsburg sogar noch höher. Doch das 6:2 dürfte bei den Schachspielern auch große Freude auslösen. Als alleiniger Vierter ist man mit 9:3 Punkten hervorragend in die Saison gekommen. Vier Siege und vier Remis ließen kaum Fragen offen. Deizisau ist mit 6:6 Punkten hingegen weit vom Ziel entfernt, wieder näher an die Topteams heranzurücken.
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Partien:
Tabelle nach sechs gespielten Runden:
Link:
Schachbundesliga.de
Bundesliga 11. Spieltag: Viernheim marschiert voran
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