Bundesliga: Viernheim wappnet sich für das Finale

von Martina Gerdts
22.03.2026 – Nach dem 10. Spieltag und einem 7:1 Sieg gegen den SV Deggendorf führt der SC Viernheim mit 3 Mannschaftspunkten Abstand zu Verfolger OSG Baden-Baden. Vier Teams sammeln sich knapp über den Abstiegsplätzen mit 10 Punkten. Heimbach-Weis-Neuwied liegt mit 8 Punkten genau über dem ersten Abstieggsplatz, muss beim finalen Wochenende aber noch gegen die ersten drei Teams antreten. Die Teams von den SF Berlin und von MSA Zugzwang gaben am Sonntag alles, um dem Abstieg zu entgehen. | Foto: Angelika Valkova

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SC Viernheim hängt alle ab

Die größte Klatsche der Teams, die auf keinem Abstiegsplatz stehen, bekam der SV Deggendorf gegen Tabellenführer SC Viernheim. Die Deggendorfer verloren 1:7. Mit ihrem 4,5 zu 3,5 Sieg konnten sich die Schachfreunde Wolfhagen vom FC Bayern München absetzen. Teil des Viernheimer Erfolgsrezepts an diesem Wochenende: Es wurde niemand mit einer Elo unter 2600 aufgestellt. Während viele andere Teams an den hinteren Brettern eher Spieler mit einer Elo von 2300 oder 2400 aufstellten, haben die Viernheimer an allen acht Brettern GMs über der 2600er Marke eingesetzt. Mit Duda hatten sie sogar die Nummer 13 der Liverating-Weltrangliste am Brett. 

Super-GM Jan-Krzysztof Duda steht bei 5 Punkten aus 8 Partien | Foto: Angelika Valkova

Parham Maghsoodloo punktet dieses Wochenende doppelt | Foto: Angelika Valkova

FC Bayern München Sfr. Wolfhagen
1 GM 2708 SLO Vladimir Fedoseev ½ : ½ Andreij Volokitin UKR 2627 GM 1
2 GM 2652 AUT Kirill Alekseenko ½ : ½ Ruslan Ponomariov UKR 2631 GM 3
3 GM 2618 ESP Jaime Santos Latasa ½ : ½ Yuri Kuzubov UKR 2606 GM 6
5 GM 2589 ESP Alan Pichot 0 : 1 Volodymyr Onyshchuk UKR 2600 GM 7
7 GM 2539 SLO Jan Subelj ½ : ½ Vladimir Baklan UKR 2555 GM 10
10 GM 2546 AUT Felix Blohberger 1 : 0 Egor Bogdanov UKR 2501 GM 14
13 IM 2382 SUI Oliver Kurmann 0 : 1 Eytan Rozen ISR 2497 IM 15
14 IM 2417 SWE Linus Johansson ½ : ½ Vadym Petrovskiy GER 2434 IM 17
SV Deggendorf 1 7 SC Viernheim
2 GM 2622 SRB Aleksandar Indjic 0 : 1 Jan-Krzysztof Duda POL 2739 GM 2
8 GM 2543 BUL Martin Petrov 0 : 1 Shakhriyar Mamedyarov AZE 2713 GM 3
9 GM 2537 GER Egor Krivoborodov 0 : 1 Parham Maghsoodloo IRI 2708 GM 5
10 GM 2465 SRB Boban Bogosavljevic ½ : ½ Anton Korobov UKR 2604 GM 10
11 GM 2426 SRB Aleksander Delchev 0 : 1 Dr. Bassem Amin EGY 2622 GM 11
12 GM 2332 SRB Nikola Sedlak ½ : ½ Dennis Wagner GER 2601 GM 12
13 GM 2405 BIH Dalibor Stojanovic 0 : 1 Georg Meier URU 2612 GM 13
15 GM 2400 SRB Miroslav D Miljkovic 0 : 1 Igor Kovalenko UKR 2682 GM 14

Dem FC Bayern München half es weniger die Nummer 30 der Liverating-Weltrangliste im Einsatz zu haben. Vladimir Fedoseev spielte gegen Andreij Volokitin von den Schachfreunden Wolfhagen "nur" remis, obwohl dieser 81 Elopunkte weniger hat. 

Partie Maghsoodloo vs. Krivoborodov

Parham Maghsoodloo war zwar der Favorit der Partie, doch das Duell gegen Kriborodov hätte auch ganz anders ausgehen können. Letztendlich entschieden Maghsoodloos Nerven, die die Zeitnot besser aushielten, als die seines Gegners. Maghsoodloo verspielte seinen Vorteil zwar in Zeitnot, aber dies reichte, um am Ende zu gewinnen.

Das Damengambit (1.d4 d5 2.c4) ist die am häufigsten gespielte Variante einer Damenbauer-Eröffnung. Wann man den Bauern wieder zurückgibt und wie man den Zeitaufwand des Weißspielers am besten ausnutzen kann, erfährt man auf dieser DVD.

Bremer kehren mit den meisten Punkten aus Hamburg zurück

Die Gastgeber vom Hamburger SK kannten dieses Wochenende nur ein Ergebnis. Gegen den SV Werder Bremen spielten sie remis. An allen acht Brettern teilten sie sich die Punkte und kamen so auf ein 4:4. Aber dabei sollte es nicht bleiben, auch am zweiten Tag teilten sie sich die Punkte an allen acht Brettern mit den Gegnern. Auch gegen den SK Kirchweyhe spielten die Hamburger 4:4. Um sich von den Abstiegsplätzen fernzuhalten hilft dies nur bedingt. Der SK Kirchweyhe und der Hamburger SK befinden sich mit 10 Mannschaftspunkten nicht weit entfernt von diesen. Punktgleich stehen die beiden Teams mit dem SV Deggendorf und den Schachfreunden Deizisau. Wichtig könnte für die Teams mit 10 Punkten werden, dass Heimbach-Weis-Neuwied (8 Mannschaftspunkte) noch gegen alle drei Teams der Tabellenspitze spielen muss.  

Der SV Werder Bremen sammelte in Hamburg die meisten Punkte ein. Sie ergatterten einen Sieg gegen den FC St. Pauli und ein Remis gegen den HSK.

Julian Kramer wurde für Jonas Lampert eingewechselt und setzte Hamburger Remistrend fort
| Foto: Eva Maria Zickelbein

Frederik und Rasmus Svane remisieren viermal am Wochenende | Foto: Eva Maria Zickelbein

ChessBase-Kursautor Nico Zwirs bei seinem ersten BL-Wochenende der Saison |
Foto: Eva Maria Zickelbein

Im Katalanen wählt Zwirs einen ambitionierten Ansatz: Er nimmt den Bauern und verteidigt ihn mit …c6 und …b5, um früh unbalancierte, kämpferische Stellungen zu erreichen.
2019 stellte der niederländische IM Nico Zwirs sein Eröffnungsrepertoire um und setzte fortan auf den klassischen Ansatz mit 1…d5. Eines der wichtigsten Schlachtfelder im Abgelehnten Damengambit ist die Katalanische Eröffnung. Dagegen entschied sich Zwirs für eine ambitionierte Strategie: den Bauern zu nehmen und ihn mit …c6 und …b5 zu verteidigen – mit dem Ziel, von Beginn an eine unbalancierte, kämpferische Stellung zu erreichen.
Die entstehenden Positionen sind dynamisch und strategisch reichhaltig, stehen jedoch auf einer soliden strukturellen Grundlage. Inzwischen wurde diese Variante auch von mehreren Topspielern übernommen und dient häufig als Überraschungswaffe, um mit Schwarz auf Gewinn zu spielen.
Nach 5…c6 hat Weiß drei Hauptmöglichkeiten:
  • 6.a4, um …b5 zu verhindern
  • 6.0-0, und erlaubt damit …b5
  • 6.Ne5, um den Bauern möglichst schnell zurückzugewinnen
Kostenloses Videobeispie: Introduction
Kostenloses Videobeispiel: Early Sidelines

SV Werder Bremen FC St. Pauli
2 GM 2605 SRB Velimir Ivic 0 : 1 Jonas Bjerre DEN 2625 GM 3
3 GM 2611 ENG Luke J McShane 1 : 0 Marc Andria Maurizzi FRA 2614 GM 4
7 GM 2602 UKR Alexander Areshchenko ½ : ½ Elham Amar NOR 2581 GM 5
8 GM 2566 AUS Bobby Sky Cheng 1 : 0 Mads Andersen DEN 2562 GM 9
9 GM 2562 UKR Zahar Efimenko ½ : ½ Igor Janik POL 2503 GM 11
11 GM 2544 CZE Zbynek Hracek ½ : ½ Aljoscha Feuerstack GER 2455 IM 12
15 IM 2404 GER Jari Reuker ½ : ½ Benedict Krause GER 2416 IM 13
17 IM 2441 GER Collin Colbow ½ : ½ Jonah Krause GER 2327 FM 15
SK Kirchweyhe 4 4 Hamburger SK
1 GM 2661 CRO Ivan Saric ½ : ½ Frederik Svane GER 2645 GM 1
4 GM 2525 SRB Robert Markus ½ : ½ Rasmus Svane GER 2609 GM 3
6 GM 2557 NED Erik Van den Doel ½ : ½ Niclas Huschenbeth GER 2574 GM 5
7 GM 2547 CRO Sasa Martinovic ½ : ½ Luis Engel GER 2591 GM 6
8 GM 2516 CRO Hrvoje Stevic ½ : ½ Julian Kramer GER 2486 GM 11
9 GM 2533 SRB Bojan Maksimovic ½ : ½ Konstantin Peyrer AUT 2507 IM 12
13 GM 2416 BUL Petar Genov ½ : ½ Nico Zwirs NED 2425 IM 13
17 IM 2459 BIH Sanjin Culum ½ : ½ Thies Heinemann GER 2403 GM 15

Jonas Bjerre wiederholt Sieg vom Vortag für den FC St. Pauli | Foto: Anna-Blume Giede

Der FC St. Pauli konnte seinen Sieg vom Vortag nicht wiederholen. Jonas Bjerre konnte an Brett 1 gegen Velimir Ivic trotz ähnlicher Elo gewinnen. Doch Marc'Andria Maurizzi und Mads Andersen erreichten kein Remis, was für den Sieg notwendig gewesen wäre. Ein starkes Remis brachte Jonah Krause mit Schwarz auf das Brett, der 114 Elopunkte weniger als Gegner Collin Colbow hat. Auch zwischen Zbynek Hracek und Aljoscha Feuerstack hätte die Partie anders ausgehen können. Mit 89 Elopunkten mehr war Hracek der Favorit der Partie, Feuerstack wickelte jedoch in ein Remis ab. 

Partie Benedict Krause vs. Jari Reuker

Jari Reuker ließ nicht zu, dass Benedict Krause am Sonntag frei von Drama nachhause fahren würde. Er opferte einen Läufer, was eigentlich nicht hätte gehen sollten, sorgte aber für genügend Verwirrungen, dass das Opfer aufging. Am Ende zeigten beide Spieler, wie man die Nerven in einem Endspiel behält, bei dem das Material nicht in jedem Zug ausgeglichen wirkt. 

Trotz des Dramas auf dem Brett endete die Partie dann doch in einem friedlichen Remis. 

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Baden-Baden weiterhin auf Verfolgerkurs

Alexander Donchenko und Nikita Vitiugov brachten der OSG Baden-Baden den 5-3-Sieg gegen die SG Solingen. Mit diesem Sieg sind die Badener weiter auf Verfolgerkurs mit Blick auf den SC Viernheim, der nochmal stolpern muss, damit die OSG Baden-Baden eine Chance auf die Meisterschaft bekommt. 

Düsseldorfer SK 6 2 SC Heimbach-Weis-Neuwied
1 GM 2650 FID Volodar Murzin 1 : 0 Leon Livaic CRO 2571 GM 1
3 GM 2565 GRE Antonios Pavlidis 1 : 0 Martin Krämer GER 2572 GM 3
4 GM 2576 NED Casper Schoppen 1 : 0 Jorge Joao Viterbo Ferreira POR 2513 GM 6
5 GM 2538 FID Mikhail Kobalia ½ : ½ Stepan Zilka CZE 2496 GM 7
7 GM 2479 NED Twan Alexander Burg ½ : ½ Grzegorz Nasuta POL 2486 GM 8
8 GM 2468 NED Arthur Pijpers ½ : ½ Martin Neugebauer SVK 2490 IM 10
10 GM 2478 NED Robin Swinkels 1 : 0 Lukas Winterberg GER 2421 IM 11
12 GM 2474 FID Andrey Orlov ½ : ½ Yevgeniy Roshka UKR 2510 IM 15
SG Solingen 3 5 OSG Baden-Baden
1 GM 2676 IND Pentala Harikrishna ½ : ½ Maxime Vachier-Lagrave FRA 2720 GM 6
2 GM 2626 CZE David Navara ½ : ½ Nihal Sarin IND 2716 GM 10
3 GM 2575 NED Max Warmerdam 0 : 1 Nikita Vitiugov ENG 2667 GM 11
4 GM 2598 NED Erwin L'Ami ½ : ½ Rustam Kasimdzhanov UZB 2668 GM 12
5 GM 2567 AUT Markus Ragger ½ : ½ Etienne Bacrot FRA 2631 GM 14
6 GM 2629 NED Loek Van Wely ½ : ½ Alexei Shirov ESP 2616 GM 15
10 IM 2430 GER Alexander Krastev 0 : 1 Alexander Donchenko GER 2643 GM 16
11 GM 2483 GER Alexander Naumann ½ : ½ Bennet Hagner GER 2464 IM 17

Für den SC Heimbach-Weis-Neuwied verlief der Sonntag nicht wie erhofft. Gegen den Düsseldorfer SK war man nicht in der Favoritenrolle, aber die Aufstellungen beider Mannschaften waren ausgeglichen genug, dass zumindest ein Punkt, wenn nicht sogar ein Sieg möglich gewesen wäre. Mit dem 6-2 für den Düsseldorfer SK hat der SC Heimbach-Weis-Neuwied keine gute Basis für das Endwochenende in Berlin geschaffen, wo noch die Spiele gegen den SC Viernheim, die OSG Baden-Baden und die Schachfreunde Wolfhagen ausstehen. Mit nur einem Punkt Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz würde sich das Team um Leon Livaic und Martin Krämer sicherlich andere Gegner wünschen. 

In diesem Videokurs werden die möglichen Aufstellungen, die Schwarz wählen kann, in allen Einzelheiten vorgestellt. Sie werden die wichtigsten Konzepte und Strategien lernen, um diese fantastische Eröffnung in Ihr Repertoire aufzunehmen.

Die Dresdner nähern sich stetig dem Abstieg

Beim 9. und 10. Spieltag in Deizisau waren die Uhren auf Abstiegskampf gestellt. Die Gastgeber hatten den angenehmeren Ausgangspunkt. Sie waren das einzige Team, das sich nicht auf einem Abstiegsplatz befand. Aber auch die Deizisauer mit Matthias Blübaum und Dmitrij Kollars konnten sich noch nicht in Sicherheit wägen. Am Samstag konnten sie gegen den USV TU Dresden knapp gewinnen, doch gegen die Schachfreunde Berlin am Sonntag verloren sie genauso knapp 3,5 zu 4,5. Matthias Blübaum spielte an diesem Wochenende nicht mit. An Brett 1 gewann Dmitrij Kollars die einzige Partie des Tages für die Schachfreunde Deizisau. Er spielte gegen Jacek Tomczak. Die Berliner Ilja Schneider und Marius Fromm gewannen ihre Partien mit Schwarz gegen Zdenko Kozul und Rustem Dautov, obwohl diese als Favoriten in die Partien gestartet waren. 

USV TU Dresden MSA Zugzwang
3 GM 2532 GER Roven Vogel 0 : 1 Pavel Eljanov UKR 2659 GM 1
4 GM 2541 SVK Jergus Pechac ½ : ½ Leonardo Costa GER 2533 GM 2
6 GM 2562 SVK Peter Michalik ½ : ½ Dominik Horvath AUT 2547 GM 3
7 GM 2462 SVK Juraj Druska ½ : ½ Vitaly Kunin GER 2508 GM 4
8 GM 2416 GER Jens-Uwe Maiwald ½ : ½ David Shengelia AUT 2497 GM 5
15 FM 2362 GER Hans Möhn ½ : ½ Valentin Baidetskyi AUT 2494 IM 7
16 FM 2229 GER Gengchun Wong ½ : ½ Gerald Hertneck GER 2432 GM 10
17 FM 2330 GER Ruben Lutz ½ : ½ Frank Zeller GER 2316 IM 13
SF Berlin Schachfreunde Deizisau
2 GM 2537 POL Jacek Tomczak 0 : 1 Dmitrij Kollars GER 2624 GM 2
3 GM 2573 LAT Arturs Neiksans ½ : ½ Daniel Dardha BEL 2588 GM 4
4 GM 2529 GER Maxim Vavulin ½ : ½ Tamas Banusz HUN 2595 GM 6
6 IM 2479 AUT Lukas Dotzer ½ : ½ Jules Moussard FRA 2602 GM 8
8 IM 2421 GER Marius Fromm 1 : 0 Rustem Dautov GER 2539 GM 10
9 IM 2431 GER Emil Schmidek ½ : ½ Ruben Gideon Köllner GER 2514 IM 13
11 IM 2424 GER Ilja Schneider 1 : 0 Zdenko Kozul CRO 2494 GM 15
13 IM 2404 POL Sebastian Poltorak ½ : ½ Mihail Marin ROU 2403 GM 16

Die Dresdner verloren auch am Sonntag ihre Partie 3,5 zu 4,5. Nach 12 Spieltagen hat der USV TU Dresden nur drei Mannschaftspunkte einsammeln können. Ihnen fehlen noch die Spiele gegen SF Berlin, SK Kirchweyhe und den SV Werder Bremen. Mindestens vier Punkte müssten beim finalen Wochenende in Berlin auf jeden Fall erreicht werden, um überhaupt Hoffnungen auf den Klassenerhalt zu haben.

Kann Leonardo Costas Team die Klasse halten? | Foto: Anna-Blume Giede, 6. Runde

Die Schachfreunde Berlin und MSA Zugzwang konnten den Sonntag besser nutzen, um die Segel in Richtung Klassenerhalt zu setzen. Die Berliner sind momentan zwei Mannschaftspunkte und die Münchener einen Mannschaftspunkt vom ersten Nicht-Abstiegsplatz entfernt. Pavel Eljanov, Brett 1 von MSA Zugzwang, ist mit 7,5 Punkten aus 12 Partien bisher noch ungeschlagen, genauso Ilja Schneider, Brett Listenplatz 11 mit 5 aus 9. 

Muss Kandidatenturnier-Teilnehmer Matthias Blübaum beim Endrunden-Wochenende um den Klassenerhalt bangen? | Foto: Sandra Schmidt, 8. Runde

Auf seinen zwei DVDs stellt Jan Gustaffson ein koplettes Repertoire für Schwarz nach 1.e4 e5 2.Sf3 Sc6 vor, das in der Spanischen Partie auf dem Marshall-Gambit basiert.

Tabelle nach Runde 10 (nach 12 Spieltagen)

Mannschaft Sp MP BP BW
1. SC Viernheim 12 24 68 297½
2. OSG Baden-Baden 12 21 60½ 264
3. Sfr. Wolfhagen 12 20 58 262½
4. FC Bayern München 12 14 51½ 238½
5. FC St. Pauli 12 13 48½ 219½
6. SV Werder Bremen 12 13 45 193½
7. SG Solingen 12 12 48½ 218½
8. Düsseldorfer SK 12 11 46 213
9. SK Kirchweyhe 12 10 46½ 198
10. SV Deggendorf 12 10 45½ 214½
11. Schachfreunde Deizisau 12 10 45 203½
12. Hamburger SK 12 10 44½ 208
13. SC Heimbach-Weis-Neuwied 12 8 44½ 196
14. MSA Zugzwang 12 7 43 204
15. SF Berlin 12 6 39½ 159½
16. USV TU Dresden 12 3 33½ 165½

Wegen der vorgezogenen Runden 11 und 12 im Januar wurden nach Runde 10 bereits 12 Spieltage gespielt. Die letzten ausstehenden Spieltage werden an einem langen Wochenende in Berlin zum Endrunden-Wochenende ausgetragen.

Partien (Runde 5-12)

Spielplan Endrunden-Wochenende in Berlin (Runde 13-15)

13. Runde
Fr 24.04.26 16:00 SG Solingen Düsseldorfer SK
Fr 24.04.26 16:00 SV Werder Bremen SK Kirchweyhe
Fr 24.04.26 16:00 SC Viernheim Sfr. Wolfhagen
Fr 24.04.26 16:00 Hamburger SK FC St. Pauli
Fr 24.04.26 16:00 SC Heimbach-Weis-Neuwied OSG Baden-Baden
Fr 24.04.26 16:00 SF Berlin USV TU Dresden
Fr 24.04.26 16:00 Schachfreunde Deizisau MSA Zugzwang
Fr 24.04.26 16:00 FC Bayern München SV Deggendorf
14. + 15. Runde
Sa 25.04.26 14:00 Hamburger SK FC Bayern München
Sa 25.04.26 14:00 FC St. Pauli SV Deggendorf
So 26.04.26 10:00 FC Bayern München FC St. Pauli
So 26.04.26 10:00 SV Deggendorf Hamburger SK
Sa 25.04.26 14:00 OSG Baden-Baden SC Viernheim
Sa 25.04.26 14:00 SC Heimbach-Weis-Neuwied Sfr. Wolfhagen
So 26.04.26 10:00 SC Viernheim SC Heimbach-Weis-Neuwied
So 26.04.26 10:00 Sfr. Wolfhagen OSG Baden-Baden
Sa 25.04.26 14:00 USV TU Dresden SV Werder Bremen
Sa 25.04.26 14:00 SF Berlin SK Kirchweyhe
So 26.04.26 10:00 SV Werder Bremen SF Berlin
So 26.04.26 10:00 SK Kirchweyhe USV TU Dresden
Sa 25.04.26 14:00 Schachfreunde Deizisau Düsseldorfer SK
Sa 25.04.26 14:00 MSA Zugzwang SG Solingen
So 26.04.26 10:00 Düsseldorfer SK MSA Zugzwang
So 26.04.26 10:00 SG Solingen Schachfreunde Deizisau
Links

Martina Gerdts studierte portugiesische und spanische Sprachwissenschaft und arbeitet heute als Sprachdozentin und schreibt über Schach und Sprachen. Einmal für ein Turnier in Paris mit Schach angefangen, ist sie heute als Spielerin aber auch durch ihr Engagement neben dem Brett und ihre schreibenden Aktivitäten im Schach aktiv.
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