Martina Gerdts studierte portugiesische und spanische Sprachwissenschaft und arbeitet heute als Sprachdozentin und schreibt über Schach und Sprachen. Einmal für ein Turnier in Paris mit Schach angefangen, ist sie heute als Spielerin aber auch durch ihr Engagement neben dem Brett und ihre schreibenden Aktivitäten im Schach aktiv.
25.07.2026 – Bennet Hagner, IM, Elo von 2451 Elopunkten, wurde in Runde 8 von Leonardo Costa besiegt, wodurch Hagner sich nun auf Platz 3 mit einem halben Punkt Abstand hinter Costa und Engel befindet und doch weiter mit um den Meistertitel spielt. In der Tabelle folgen ihm Kollars, Svane und Donchenko (je mit einer Elo >2600). Bei den Frauen führen Jana Schneider (2277) und Favoritin Dinara Wagner (2409) das Feld an. Schneider konnte durch einen Sieg gegen Charis Peglau aufholen. Wagner spielte Remis gegen Sarah Papp. Foto: Finn Engesser
19.07.2026 – Ein bitteres Ende nahmen die Partien von Rasmus Svane, Dmitrij Kollars und Olga Babiy. Rasmus Svane verpasste die richtige Idee im Turmendspiel gegen Bennet Hagner, Dmitrij Kollars ließ Georg Braun im Turmendspiel von der Schippe springen und Olga Babiy übersah den klaren Gewinn gegen Charis Peglau im Endspiel mit je einem Turm, Läufer und einem Bauern weniger. Alle drei Partien endeten in einem Remis. Leonardo Costa, Lara Schulze, Jana Schneider und Dinara Wagner beendeten die zweite Runde jeweils mit einem ganzen Punkt. | Foto: Stev Bonhage
18.07.2026 – Die erste Runde der beiden Meisterklassen beim Deutschen Schachgipfel in Dresden wurde gespielt. In der offenen Meisterklasse kam es zu drei Weißsiegen und zwei Remis. Bennet Hagner (2451) besiegte Georg Braun (2374) und Dmitrij Kollars (2634) besiegte Tobias Kügel (2361). Hier gewannen die Favoriten jeweils. Mit beinahe derselben Elo traten Luis Engel (2588) und Dennis Wagner (2589) gegeneinander an. Aus dieser Partie kam Luis Engel als Sieger hervor. In der Meisterklasse der Frauen erreichte nur Sarah Papp (2282) einen Sieg. Ihre Gegnerin war Lara Schulze (2326). | Foto: Stev Bonhage
12.07.2026 – Am zweiten Tag des Internationalen Schachfestivals Biel ließ Levon Aronian die Konkurrenz im Schnellschach hinter sich. Mit 4,5 Punkten aus 5 Runden im Masters dominierte er die Gruppe. Matthias Blübaum wurde geteilter Dritter zusammen mit Jose Eduardo Martinez Alcantara und Liem Le Quang (je 2/5). Der zweite Platz ging an Aydin Suleymanli (3 Punkte) und der sechste Platz ging an Yagiz Kaan Erdogmus (1,5 Punkte). Für die Gesamtwertung im Triathlon zählen Siege im Rapid 2 Punkte und ein Remis einen Punkt. | Foto: Biel Chess Festival
12.07.2026 – Marco Materia (2491) wurde seiner Favoritenrolle in der Generations Challenge gerecht und gewann das Chess960 Schnellturnier mit 4,5/7. Carissa Yip (2333) wurde einzige Spielerin der Gruppe, die in den letzten beiden Runden (in denen gegen Masters-Spieler eingetreten wurde) einen Sieg ergatterte. Sie besiegte Liem Le Quang (2633) und erreichte am Ende den zweiten Platz mit 4 Punkten. Außerdem gewann sie ihre Partie gegen Xiao Tong (2452; Platz 3 mit 3,5/7). | Foto: Biel Chess Festival
11.07.2026 – Fünf Runden untereinander gegen die anderen Spieler des Masters, danach zwei Runden gegen Spieler der Generations Challenge, so lief das ACCENTUS Chess960-Turnier (Masters) ab. Nach sieben Runden führten Matthias Blübaum und Aydin Suleymanli die Tabelle mit je 4,5 Punkten an. Aufgrund der besseren Feinwertung hatte Blübaum jedoch die Nase vorn. Platz 3 ging an Jose Eduardo Martinez Alcantara. Das Feld war eng, zwischen Erdogmus auf Platz 5 und Blübaum auf Platz 1 gab es nur einen halben Punkt Abstand. Die Resultate dieses Turniers gelten als Tiebreak für den Triathlon im Masters. | Foto: Biel Chess Festival
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05.07.2026 – Alireza Firouzja ist erneut alleiniger Tabellenführer. Mit 8 Punkten aus 9 Partien am ersten Blitztag erzielte Firouzja die meisten Punkte des Tages. Praggnanandhaa, der sich am Freitag noch die Führung mit Firouzja geteilt hatte, kam dahingegen nur auf 3,5 Punkte am Samstag. Die stärkste Konkurrenz für Firouzja sind nun Maxime-Vachier Lagrave und Nodirbek Abdusattorov, die 6 Punkte am ersten Tag des Blitzturniers erreichten und mit 17 Punkten 3 Punkte hinter Firouzja in der Gesamttabelle liegen. Vincent Keymer befindet sich mit 13 Punkten auf Platz 6. | Foto: Lennart Ootes
04.07.2026 – Am dritten Tag des Schnellschachturniers beim Super Rapid & Blitz in Zagreb konnte Praggnanandhaa Rameshbabu mit Alireza Firouzja gleichziehen. Praggnanandhaa gewann alle drei Partien des Tages, besiegte dabei Ivan Saric, Bogdan-Daniel Deac und Anish Giri. Mit 12 Punkten steigen Firouzja und Praggnanandhaa in das Blitzturnier am Samstag ein. Vincent Keymer spielte am dritten Tag dreimal Remis und beginnt so das Blitzturnier punktgleich mit Gukesh (jeweils 10 Punkte) auf Platz 5 von 10. | Foto: Lennart Ootes
28.06.2026 – Vom 16.-27. Juni wurde das elfrundige Turnier mit jeweils einer offenen Gruppe und einem Mädchenturnier in den Altersklassen U8, U10 und U12 in Batumi, Georgien, ausgetragen. Die sieben Besten aus den jeweiligen Gruppen qualifizieren sich für die Endrunde im November. Die deutsche Delegation war in allen Kategorien vertreten. Die beste Platzierung erreichten Lennart Naumann (34. Platz) und Aguike Toshiya (35. Platz) mit je 6,5/11 Punkten in der Kategorie U12 Open, die damit einen Punkt hinter dem ersten Qualifikationsplatz lagen. Foto: FIDE
27.06.2026 – Vor der letzten Runde der Jugend-WM hatte Bennet Hagner noch Chancen auf einen Platz auf dem Podium. In der letzten Runde verlor er gegen Edgar Mamedov und erreichte so mit 7,5 Punkten aus 11 Runden den 9. Platz im U18 Open. Bei den U18 Mädchen erreichte Charis Peglau auch den 9. Platz mit 7,5 Punkten. Eine weitere Spielerin erreichte die Top 10 in ihrer Kategorie: Alicia Kovalskyy (Foto) erspielte sich 8 Punkte und sicherte sich so den 6. Platz in der Gruppe der U14 Mädchen. Damit wurde sie die bestplatzierte Spielerin der deutschen Delegation. | Foto: FIDE / Mark Livshitz
21.06.2026 – Das Team Dragon Chilling um den ehemaligen Weltmeister Ding Liren und der amtierenden Weltmeisterin Ju Wenjun gewann am Sonntag nach der Team-WM im Schnellschach auch die Team-WM im Blitzschach. Im Viertelfinale unterlag WR Chess mit Magnus Carlsen dem Team Usbekistan mit Javokhir Sindarov und Nodirbek Abdusattorov, das später im Halbfinale gegen Dragon Chilling verlor und den dritten Platz erreichte. Im Finale besiegte Dragon Chilling das Team Endgame.AI mit Hans Niemann, das so Silber erreicht. | Foto: FIDE / Michal Walusza
21.06.2026 – Auf die Team-WM im Schnellschach folgt die Team-WM im Blitzschach. Am Samstag wurden elf Runden in der Gruppenphase ausgetragen und danach zwei Runden im Achtelfinale gespielt. Magnus Carlsen (WR Chess) zeigte sich zurück in Form. Er erreichte in der Gruppenphase 8 Punkte in 9 Partien und 2/2 im Achtelfinale. Nur in Runde 9 gegen Xu Xiangyu (Team Schnappi Krokodil) musste er wegen eines Blunders einen Punkt abgeben. Dies war auch die einzige Runde mit einem Team-Remis anstelle eines Rundensiegs für WR Chess. | Foto: FIDE / Michal Walusza
20.06.2026 – Ein Tag vor der Spielpause am 21.6. ist es Zeit für einen Zwischenstand bei der Jugend-WM: Nach 5 Runden führen Bennet Hagner mit 4/5 (U18 Open; halber Punkt vor Hussain Besou, Foto), Charis Peglau und Michelle Trunz mit 3,5/5 (U18 Mädchen), Mykola Korchynskyi und Nikita Nechitaylo mir 4/5 (U16 Open), Paula Czaeczine mit 3/5 (U16 Mädchen), Nazar Tarasenko mit 4/5 (U14 Open) und Alicia Kovalskyy mit 4/5 (U14 Mädchen) das deutsche Feld in ihrer jeweiligen Gruppe an. Vom 24.-25.6. wird ChessBase auch mit einem Team vor Ort sein, Workshops geben und für Beratungen zur Verfügung stehen! | Foto: Mark Livshitz / FIDE
14.06.2026 – Nach einem erneuten Remis in der letzten Runde steht das Ergebnis des sechsrundigen Matches zwischen Felix Blohberger und David Navara fest: Felix Blohberger gewinnt mit einem Punktestand von 3,5:2,5. Matchentscheidend wurde Runde 3, in der Blohberger im Leichtfigurenendspiel mit Mehrbauern gewann. Nachdem Navara in Runde 2 mit 1.d4 und in Runde 4 mit 1.c4 begann, kam in der letzten Runde 1.e5 und damit das Guoco Piano aus der italienischen Eröffnung auf das Brett. | Foto: Emilia Castelao
14.06.2026 – In Runde 7 erreicht Vidit Gujrathi seinen ersten Sieg in dem Turnier. Mit Weiß gewann er gegen Nikolas Theodorou. Dadurch überholte Vidit (2,5/7) seinen Gegner auch in der Tabelle und erreicht so Platz 9. Schlusslicht auf Platz 10 ist nun Theodorou (2/7). Alle weiteren Partien des Tages gingen Remis aus, wodurch es keine Änderungen an der Tabellenspitze gibt: Mukhiddin Madaminov und Shamsiddin Vokhidov führen die Tabelle weiterhin punktgleich (4,5/7) an. Durch den Sieg in der direkten Begegnung hat Vokhidov jedoch die Nase vorn. | Foto: Turnierseite
13.06.2026 – Im sechsrundigen Match zwischen Felix Blohberger und David Navara steht der österreichische Großmeister Blohberger mit einem Punktestand von 3:2 weiter in Führung. Runde 5 endete in einem Remis am Freitag. Aus der Ragosin Variante entstand ein ausgeglichenes Mittelspiel. Blohberger gab in der Nachbesprechung der Partie zu, dass es schwierig würde, mit der Leistung vom Vortag mitzuhalten. Runde 5 wurde mit solidem Spiel ausgezeichnet und einem halben Punkt für beide Spieler. | Foto: Screenshot von Felix Blohbergers täglicher Partieanalyse auf YouTube
06.06.2026 – In Runde 11 der Europameisterschaft der Frauen spielte Tabellenführerin Anastasiia Hnatyshyn gegen Klaudia Kulon. Mit einem halben Punkt Vorsprung vor Olga Badelka und Sabrina Vega Gutierrez startete Hnatyshyn in ihre Partie. Die beiden direkten Verfolgerinnen spielten an Brett 2 Remis, so dass Hnatyshyns Remis gegen Kulon für den alleinigen Turniersieg ausreichte. Dafür bekommt die 15-jährige Ukrainerin Hnatyshyn einen direkten WGM-Titel verliehen. Dinara Wagner verpasste mit 7,5 Punkten auf Platz 12 nur knapp die World Cup Qualifikation. | Foto: Europäischer Schachverband
31.05.2026 – Divya Deshmukh gelang in Runde 5 ein Sieg mit Schwarz in der klassischen Partie gegen Zhu Jiner, was ihr erlaubte an der bisherigen Tabellenführerin Bibisara Assaubayeva vorbeizuziehen. Assaubayeva selbst spielte Remis gegen Anna Muzychuk und unterlag ihr in der Armageddon-Partie. Deshmukh führt das Feld mit 8,5 Punkten an, gefolgt von Assaubayeva mit 8 Punkten. Im Duell zwischen Ju Wenjun und Koneru Humpy gewann Humpy in der Armageddon-Partie. | Foto: Norway Chess / Michal Walusza
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