Martina Gerdts studierte portugiesische und spanische Sprachwissenschaft und arbeitet heute als Sprachdozentin und schreibt über Schach und Sprachen. Einmal für ein Turnier in Paris mit Schach angefangen, ist sie heute als Spielerin aber auch durch ihr Engagement neben dem Brett und ihre schreibenden Aktivitäten im Schach aktiv.
04.07.2026 – Am dritten Tag des Schnellschachturniers beim Super Rapid & Blitz in Zagreb konnte Praggnanandhaa Rameshbabu mit Alireza Firouzja gleichziehen. Praggnanandhaa gewann alle drei Partien des Tages, besiegte dabei Ivan Saric, Bogdan-Daniel Deac und Anish Giri. Mit 12 Punkten steigen Firouzja und Praggnanandhaa in das Blitzturnier am Samstag ein. Vincent Keymer spielte am dritten Tag dreimal Remis und beginnt so das Blitzturnier punktgleich mit Gukesh (jeweils 10 Punkte) auf Platz 5 von 10. | Foto: Lennart Ootes
28.06.2026 – Vom 16.-27. Juni wurde das elfrundige Turnier mit jeweils einer offenen Gruppe und einem Mädchenturnier in den Altersklassen U8, U10 und U12 in Batumi, Georgien, ausgetragen. Die sieben Besten aus den jeweiligen Gruppen qualifizieren sich für die Endrunde im November. Die deutsche Delegation war in allen Kategorien vertreten. Die beste Platzierung erreichten Lennart Naumann (34. Platz) und Aguike Toshiya (35. Platz) mit je 6,5/11 Punkten in der Kategorie U12 Open, die damit einen Punkt hinter dem ersten Qualifikationsplatz lagen. Foto: FIDE
27.06.2026 – Vor der letzten Runde der Jugend-WM hatte Bennet Hagner noch Chancen auf einen Platz auf dem Podium. In der letzten Runde verlor er gegen Edgar Mamedov und erreichte so mit 7,5 Punkten aus 11 Runden den 9. Platz im U18 Open. Bei den U18 Mädchen erreichte Charis Peglau auch den 9. Platz mit 7,5 Punkten. Eine weitere Spielerin erreichte die Top 10 in ihrer Kategorie: Alicia Kovalskyy (Foto) erspielte sich 8 Punkte und sicherte sich so den 6. Platz in der Gruppe der U14 Mädchen. Damit wurde sie die bestplatzierte Spielerin der deutschen Delegation. | Foto: FIDE / Mark Livshitz
21.06.2026 – Das Team Dragon Chilling um den ehemaligen Weltmeister Ding Liren und der amtierenden Weltmeisterin Ju Wenjun gewann am Sonntag nach der Team-WM im Schnellschach auch die Team-WM im Blitzschach. Im Viertelfinale unterlag WR Chess mit Magnus Carlsen dem Team Usbekistan mit Javokhir Sindarov und Nodirbek Abdusattorov, das später im Halbfinale gegen Dragon Chilling verlor und den dritten Platz erreichte. Im Finale besiegte Dragon Chilling das Team Endgame.AI mit Hans Niemann, das so Silber erreicht. | Foto: FIDE / Michal Walusza
21.06.2026 – Auf die Team-WM im Schnellschach folgt die Team-WM im Blitzschach. Am Samstag wurden elf Runden in der Gruppenphase ausgetragen und danach zwei Runden im Achtelfinale gespielt. Magnus Carlsen (WR Chess) zeigte sich zurück in Form. Er erreichte in der Gruppenphase 8 Punkte in 9 Partien und 2/2 im Achtelfinale. Nur in Runde 9 gegen Xu Xiangyu (Team Schnappi Krokodil) musste er wegen eines Blunders einen Punkt abgeben. Dies war auch die einzige Runde mit einem Team-Remis anstelle eines Rundensiegs für WR Chess. | Foto: FIDE / Michal Walusza
20.06.2026 – Ein Tag vor der Spielpause am 21.6. ist es Zeit für einen Zwischenstand bei der Jugend-WM: Nach 5 Runden führen Bennet Hagner mit 4/5 (U18 Open; halber Punkt vor Hussain Besou, Foto), Charis Peglau und Michelle Trunz mit 3,5/5 (U18 Mädchen), Mykola Korchynskyi und Nikita Nechitaylo mir 4/5 (U16 Open), Paula Czaeczine mit 3/5 (U16 Mädchen), Nazar Tarasenko mit 4/5 (U14 Open) und Alicia Kovalskyy mit 4/5 (U14 Mädchen) das deutsche Feld in ihrer jeweiligen Gruppe an. Vom 24.-25.6. wird ChessBase auch mit einem Team vor Ort sein, Workshops geben und für Beratungen zur Verfügung stehen! | Foto: Mark Livshitz / FIDE
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14.06.2026 – Nach einem erneuten Remis in der letzten Runde steht das Ergebnis des sechsrundigen Matches zwischen Felix Blohberger und David Navara fest: Felix Blohberger gewinnt mit einem Punktestand von 3,5:2,5. Matchentscheidend wurde Runde 3, in der Blohberger im Leichtfigurenendspiel mit Mehrbauern gewann. Nachdem Navara in Runde 2 mit 1.d4 und in Runde 4 mit 1.c4 begann, kam in der letzten Runde 1.e5 und damit das Guoco Piano aus der italienischen Eröffnung auf das Brett. | Foto: Emilia Castelao
14.06.2026 – In Runde 7 erreicht Vidit Gujrathi seinen ersten Sieg in dem Turnier. Mit Weiß gewann er gegen Nikolas Theodorou. Dadurch überholte Vidit (2,5/7) seinen Gegner auch in der Tabelle und erreicht so Platz 9. Schlusslicht auf Platz 10 ist nun Theodorou (2/7). Alle weiteren Partien des Tages gingen Remis aus, wodurch es keine Änderungen an der Tabellenspitze gibt: Mukhiddin Madaminov und Shamsiddin Vokhidov führen die Tabelle weiterhin punktgleich (4,5/7) an. Durch den Sieg in der direkten Begegnung hat Vokhidov jedoch die Nase vorn. | Foto: Turnierseite
13.06.2026 – Im sechsrundigen Match zwischen Felix Blohberger und David Navara steht der österreichische Großmeister Blohberger mit einem Punktestand von 3:2 weiter in Führung. Runde 5 endete in einem Remis am Freitag. Aus der Ragosin Variante entstand ein ausgeglichenes Mittelspiel. Blohberger gab in der Nachbesprechung der Partie zu, dass es schwierig würde, mit der Leistung vom Vortag mitzuhalten. Runde 5 wurde mit solidem Spiel ausgezeichnet und einem halben Punkt für beide Spieler. | Foto: Screenshot von Felix Blohbergers täglicher Partieanalyse auf YouTube
06.06.2026 – In Runde 11 der Europameisterschaft der Frauen spielte Tabellenführerin Anastasiia Hnatyshyn gegen Klaudia Kulon. Mit einem halben Punkt Vorsprung vor Olga Badelka und Sabrina Vega Gutierrez startete Hnatyshyn in ihre Partie. Die beiden direkten Verfolgerinnen spielten an Brett 2 Remis, so dass Hnatyshyns Remis gegen Kulon für den alleinigen Turniersieg ausreichte. Dafür bekommt die 15-jährige Ukrainerin Hnatyshyn einen direkten WGM-Titel verliehen. Dinara Wagner verpasste mit 7,5 Punkten auf Platz 12 nur knapp die World Cup Qualifikation. | Foto: Europäischer Schachverband
31.05.2026 – Divya Deshmukh gelang in Runde 5 ein Sieg mit Schwarz in der klassischen Partie gegen Zhu Jiner, was ihr erlaubte an der bisherigen Tabellenführerin Bibisara Assaubayeva vorbeizuziehen. Assaubayeva selbst spielte Remis gegen Anna Muzychuk und unterlag ihr in der Armageddon-Partie. Deshmukh führt das Feld mit 8,5 Punkten an, gefolgt von Assaubayeva mit 8 Punkten. Im Duell zwischen Ju Wenjun und Koneru Humpy gewann Humpy in der Armageddon-Partie. | Foto: Norway Chess / Michal Walusza
30.05.2026 – Auch mit den Ergebnissen von Runde 6 hält Anastasiia Hnatyshyn die 100% bei der Frauen-Europameisterschaft aufrecht. Gegen Oliwia Kiolbasa brachte sie all ihre Figuren in den Angriff und stürmte dann den gegnerischen Königsflügel. Auf Platz 2 bis Platz 4 befinden sich Sabrina Vega Gutierrez, Ulviyya Fataliyeva und Meri Arabidze mit je 5 Punkten. Mit Remis von Dinara Wagner und Jana Schneider und einem Sieg von Josefine Safarli befindet sich die deutsche Spitze auf den Plätzen 9, 17 und 22 mit je 4 Punkten. | Foto: Europäischer Schachverband
30.05.2026 – Die 15-jährige Anastasiia Hnatyshyn hält auch in Runde 5 den perfekten Score. Sie besiegte die Engländerin Elmira Mirzoeva, mit der sie sich zuvor die Tabellenführung geteilt hatte. Nun befindet sie sich allein mit 5 Punkten aus 5 Runden auf dem ersten Platz. Dinara Wagner und Jana Schneider stehen bei 3,5 Punkten auf Platz 23 und Platz 25. Wagner spielte Remis gegen Sofia Pogorelskikh und Schneider gewann gegen Yuliya Liavonava und konnte so an Josefine Safarli und Fiona Sieber (je 3 Punkte) vorbeiziehen. | Foto: Europäischer Schachverband
16.05.2026 – Trotz eines Mehrbauern schaffte es Praggnanandhaa Rameshbabu nicht, Vincent Keymer zu besiegen. Keymer rettete sich in ein Remis, auch Wesley So und Fabiano Caruana sowie Maxime Vachier-Lagrave und Javokhir Sindarov teilten sich die Punkte in Runde 3. Anish Giri besiegte Alireza Firouzja, der unter Zeitnot den Weg zum rettenden Remis nicht gefunden hatte. Jorden van Foreest punktete gegen Bogdan-Daniel Deac mit Schwarz. Fünf Spieler führen nach Runde 3 mit 2 Punkten: Giri, Keymer, Praggnanandhaa, Vachier-Lagrave und Van Foreest. | Foto: Lennart Ootes
16.05.2026 – Vincent Keymer besiegte Bogdan-Daniel Deac in Runde 2 indem er seine Figuren auf den Königsflügel richtete und die Verteidigungslinien durchbrach. Praggnanandhaa besiegte Javokhir Sindarov und Maxime Vachier-Lagrave besiegte Alireza Firouzja. Damit führen Keymer, Praggnanandhaa und MVL die Tabelle mit 1,5 Punkten aus 2 Partien an. Remis spielten Fabiano Caruana und Anish Giri sowie Jorden Van Foreest und Wesley So. | Foto: Lennart Ootes
10.05.2026 – Das Open im Rahmen des Sardinia World Chess Festivals bringt Faustino Oro die letzte Großmeisternorm. In Wijk aan Zee half ihm die starke Leistung im Challengers Turnier nicht, weil eine weitere Norm aus einem Rundenturnier nicht möglich war. Nach seinem Sieg auf Sardinien in Runde 8 gegen Niedbala hatte er die Norm sicher. Sein Gegner in Runde 9 wurde Nepomniachtchi, der den Gegnerschnitt nur verbesserte. Die Niederlage in Runde 9 war daher zu verkraften. Frederik Svane gewann in der letzten Runde gegen Karthikeyan und wurde mit 7,5/9 alleiniger Turniersieger. | Foto: Nils Rohde / ChessBase
09.05.2026 – Fabiano Caruana erreichte am letzten Tag 7 Punkte aus 9 Runden. Am Ende fehlte ihm ein halber Punkt um Hans Niemann noch in der Gesamttabelle einzuholen. Alireza Firouzja startete am Freitag im Blitzturnier durch, doch sein Abstand auf Niemann auf Platz 1 wurde am letzten Tag des Blitzturniers nur noch größer. Niemann erreicht mit diesem Sieg bei dem Turnier mit Weltstars wie Fabiano Caruana, den amtierenden Weltmeister Gukesh und den Kandidatenturniersieger Javokhir Sindarov einen weiteren Meilenstein in seiner Karriere. | Foto: Lennart Ootes
26.04.2026 – Die Meisterschaft war dem SC Viernheim sicher, in Runde 15 ging es nur noch um die Ästhetik von 15 Siegen aus 15 Spielen. Dinara und Dennis Wagner hatten eine Gewinnstellung gegen Sven Tica und Lukas Winterberg auf dem Brett. Sie brauchten nur noch einen Punkt. Dinara Wagner verlor wegen eines fehlenden Zuges vor der Zeitkontrolle auf Zeit. Kurz danach gab Winterberg auf, wodurch Dennis Wagner den Teamsieg perfekt machte. Im Abstiegskampf verloren alle Teams, wodurch MSA Zugzwang auf dem vorletzten Platz landete. | Foto: Nils Rohde / ChessBase
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