Martina Gerdts studierte portugiesische und spanische Sprachwissenschaft und arbeitet heute als Sprachdozentin und schreibt über Schach und Sprachen. Einmal für ein Turnier in Paris mit Schach angefangen, ist sie heute als Spielerin aber auch durch ihr Engagement neben dem Brett und ihre schreibenden Aktivitäten im Schach aktiv.
15.03.2026 – Die Strategie für den SK Schwäbisch Hall ging im Topduell gegen die OSG Baden-Baden auf. Mit Spitzenbesetzung trat das Team in Freiburg an. An den vorderen Brettern konnten sie die Remis halten und an den hinteren drei Brettern, an denen der größere Elounterschied gegeben war, sammelten sie drei ganze Punkte gegen Baden-Baden ein. TuRa Harksheide gewann 5:1 gegen den SC Kreuzberg, ein Zeichen in Richtung Klassenerhalt. Dahingegen rutscht die SG Solingen weiter ab. | Foto: Lennart Ootes / FIDE
15.03.2026 – Das vorletzte Wochenende der Frauenbundesliga hat begonnen. Am Samstag, dem Vortag zum Spitzenduell Schwäbisch Hall (1. Platz) vs. Baden-Baden (2. Platz), traten die Erstplatzierten in Runde 8 mit ihrer Topaufstellung gegen den SK Freiburg-Zähringen an. Die Freiburgerinnen konnten keinen einzigen Brettpunkt ergattern. Dahingegen konnte die SG Solingen gegen die amtierenden Meisterinnen von Bad Königshofen mit 3,5 zu 2,5 Punkten glänzen. Harksheide rutscht durch Niederlage gegen Chemnitz tiefer in den Abstiegskampf. | Foto: Lennart Ootes / FIDE
08.03.2026 – Die erste Runde des Champion Brackets konnte Fabiano Caruana gegen Wesley So gewinnen. Kann er den Vorsprung auch in der zweiten Runde halten? Zwischen Carissa Yip und Alice Lee steht es noch 0,5 zu 0,5. Im Viertelfinale des Elimination Brackets setzten sich Levon Aronian und Awonder Liang gegen Samuel Sevian und Lenier Dominguez Perez durch. | Foto: Lennart Ootes, Saint Louis Chess Club
07.03.2026 – Am Freitag wurde die entscheidende zweite Partie des Halbfinals der Championrunde beim American Cup gespielt. Im Open endeten beide Partien wie schon in der ersten Halbfinalrunde remis. Nach zwei Tiebreak Runden setzte sich Fabiano Caruana gegen Awonder Liang und Wesley So gegen Samuel Sevian durch. Bei den Frauen gingen auch beide Partien remis aus. Hier waren die Ergebnisse der ersten Runde entscheidend. Carissa Yip und Alice Lee qualifizieren sich so für das Finale. | Foto: Crystal Fuller, Saint Louis Chess Club
07.03.2026 – Der Usbekische Schachverband feiert Nodirbek Abdusattorov. Er gewinnt als erster Spieler das Masters beim Schachfestival Prag zum zweiten Mal, überholt Vincent Keymer im Liverating und erreicht im Live-Ranking Platz 4 der Welt. Gegen Hans Niemann spielte er nur remis, durch den Verlust von Jorden van Foreest gegen Parham Maghsoodloo reichte dieses Remis jedoch für den Turniersieg. Keymer konnte nicht aufholen und unterlag Yakubboevs Springerpaar in der letzten Runde. Im Challengers gewann Finek die Runde und das Turnier. | Foto: Nils Rohde/ Chessbase
01.03.2026 – Vor der letzten Runde des Saint Louis Masters 2026 führen Fabiano Caruana und Mikhail Antipov das Feld mit je 6,5 Punkten aus 8 Partien an. Kurios dabei: Caruana nahm in Runde 5 ein Bye, wodurch er ohne zu spielen einen halben Punkt bekam. Antipov hingegen spielte alle acht Partien, um auf seine 6,5 Punkte zu kommen. Sollten Caruana und Antipov in der letzten Runde verlieren, haben auch noch sechs weitere Spieler mit 5,5 Punkten Aussichten auf den Turniersieg. | Foto: Lennart Ootes
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01.03.2026 – Vincent Keymer erdrückt Aravindhs Philidor-Verteidigung, während Jorden van Foreest mit 2915er Performance glänzt. Das Feld ist mit 1,5 Punkten Abstand zwischen Van Foreest auf Platz 1 und Gukesh auf Platz 10 noch eng. Die Frage ist, ob Van Foreest seine Leistung halten kann. In seiner Partie gegen Yakubboev spielte besonders die Zeit für ihn. Im indirekten Liverating-Duell zwischen Keymer und Abdusattorov hängt Keymer noch 1,6 Elopunkte zurück. | Foto: Tomáš Krist / Prag Schachfestival
28.02.2026 – Jorden van Foreest hat es auf die großen Namen abgesehen. In Runde 1 besiegte er Vincent Keymer, in Runde 3 ging es Gukesh an den Kragen. Mit diesen Ergebnissen hält er Keymer und Gukesh auf Abstand zur Tabellenspitze, wo sich Abdusattorov und Yakubboev durch je ein Remis gegen Keymer und Niemann mit zwei Punkten halten können. Gukesh verliert durch seine Niederlage gegen Van Foreest seinen Platz in der Top 10 im Liverating. | Foto: Petr Vrabec / Prag Schachfestival
15.02.2026 – Im Halbfinale der Freestyle Chess Weltmeisterschaft kam es zu der einen Kombination nach der es kein weiteres Match Carlsen gegen Keymer an diesem Wochenende mehr zu sehen geben wird. Magnus Carlsen gewann im Halbfinale gegen Abdusattorov und qualifizierte sich für das Finale, während sich Vincent Keymer gegen Fabiano Caruana geschlagen geben musste. Niemann und Erigaisi gingen als Sieger der Platzierungsspiele am Samstag hervor, so dass sie am Sonntag um Platz 5 spielen. Sindarov und Aronian werden um Platz 7 spielen.
| Foto: Stev Bonhage / Freestyle Chess
14.02.2026 – Beim Rundenturnier der FIDE-Freestyle-Schachweltmeisterschaft 2026 konnte sich Magnus Carlsen mit 4,5 Punkten aus 7 Runden gegen seine Verfolger durchsetzen. Am Samstag werden das Halbfinale und die ersten Platzierungsspiele jeweils im K.O.-System ausgetragen. Für das Halbfinale qualifizierten sich neben Magnus Carlsen auch Vincent Keymer, Fabiano Caruana und Nodirbek Abdusattorov (mit je 4 Punkten). Damit hat Vincent Keymer bereits die Hälfte der Konkurrenz hinter sich gelassen. Die übrigen vier Spieler werden die Plätze 5 bis 8 gegeneinander ausspielen. | Foto: Freestyle Chess / Lennart Ootes
09.02.2026 – Magnus Carlsen und Hikaru Nakamura sind die einzigen beiden Spieler, die je die Speed Chess Championship gewonnen haben. Im Halbfinale sorgte Alireza Firouzja dafür, dass Nakamura beim Finale nur zugucken durfte. Das Finale Firouzja vs. Carlsen gab es auch schon im Vorjahr, aber nie war es so knapp für Magnus Carlsen wie in diesem Finale gegen Alireza Firouzja. Am Ende gewann Magnus Carlsen 15:12 gegen Firouzja. Im Spiel um Platz 3 schaffte Denis Lazavik die Überraschung: Er besiegte Hikaru Nakamura 13,5 zu 12,5 mit einem Punkt Vorsprung. | Foto: Luc Bouchon / chess.com
08.02.2026 – Für ungefähr 8 Stunden wurde das Halbfinale der Speed Chess Championship in London ausgespielt. Es begann mit Magnus Carlsen vs. Denis Lazavik, danach folgte das Match zwischen Hikaru Nakamura und Alireza Firouzja. Carlsen gewann 17-9 gegen Lazavik. Zwischen Firouzja und Nakamura war es knapper. Nach den geplanten 5+1, 3+1 und 1+1 Partien, gab es Overtime-Partien bis es einen Gewinner gab. Firouzja gewann 15-13 gegen Nakamura. | Foto: Maria Emelianova / chess.com
01.02.2026 – Nodirbek Abdusattorov konnte seine Konkurrenz aus eigener Kraft hinter sich lassen: In Runde 13 gewann er gegen Arjun Erigaisi. Mit diesem Sieg wird er Tata Steel Chess Champion 2026, mit 9 aus 13. Deutschlands Nummer 1 Vincent Keymer spielte mit Schwarz gegen Gukesh. Mit dem Remis erreicht Keymer den geteilten Platz 3 mit 7,5 Punkte. Kandidatenturnier-Teilnehmer Matthias Blübaum ging in eine Variante, die Sekundant Rasmus Svane 2025 bereits auf dem Brett hatte, und wickelte so in ein Remis gegen Erdogmus ab (beide Platz 6 mit 7 Punkten). | Foto: Lennart Ootes / Tata Steel Chess Tournament
01.02.2026 – Nachdem Christian Glöckler in Runde 7 des Qualifiers in Wijk aan Zee einen halben Punkt gegen Machteld Van Foreest abgeben musste, kam es in Runde 8 wieder zum Sieg für den deutschen Nachwuchsspieler. Sein direkter Verfolger Henry Edward Tudor teilte sich die Punkte mit seinem Gegner Sohum Lohia, wodurch Tudor (6 Punkte) Glöckler (7,5 Punkte) nicht mehr einholen kann. Glöckler steht vor Runde 9 bei einer Turnierleistung von 2852. | Foto: Lennart Ootes
01.02.2026 – Nach Runde 12 befinden sich Aydin Suleymanli und Andy Woodward mit jeweils 9 Punkten an der Tabellenspitze des Challengers. Auch Vasyl Ivanchuk hat mit 8,5 Punkten noch Chancen auf den Turniersieg. Maurizzi ist durch seinen Verlust gegen Suleymanli raus aus dem Rennen um Platz 1. Carissa Yip verpasst die Chance auf die dritte GM-Norm durch den Verlust gegen Daniil Yuffa und Eline Roebers erzielte ihren zweiten Punkt durch Sieg gegen Miaoyi Lu. | Foto: Lennart Ootes / Tata Steel Chess Tournament
31.01.2026 – Die Bauernstruktur wird zweitrangig, wenn die Stellung auch so gewonnen ist. Hierfür lieferte Vincent Keymer einen schönen Beweis im Endspiel gegen Thai Dai Van Nguyen, welches Keymer gewann. Durch diesen Sieg behält er noch Chancen auf die Tabellenführung. Matthias Blübaum hingegen begegnete einem aktiven Springerpaar von Abdusattorov und musste mit dem Material und der Partie auch die Chancen auf einen Turniersieg abgeben. Sindarov ging ein schnelles Remis gegen Praggnanandhaa ein, wodurch Abdusattorov nun alleine führt. | Foto: Lennart Ootes / Tata Steel Chess Tournament
31.01.2026 – Im Challengers sind die Punkte nach Runde 11 ganz knapp verteilt. Durch seinen Sieg gegen den vorherigen Tabellenführer Suleymanli konnte Ivanchuk aufholen. Beide Spieler stehen nun mit 8 Punkten punktgleich auf Platz 2. Woodward gewann gegen Maurizzi (7,5 Punkte, Platz 4) und konnte so an Suleymanli in der Tabelle vorbeischleichen. Woodward führt nun die Tabelle mit 8,5 Punkten an. Für das finale Wochenende steht Spannung an: Ivanchuk und Maurizzi müssen noch gegen Oro spielen; Maurizzi steht auch noch die Partie gegen Suleymanli bevor. | Foto: Lennart Ootes / Tata Steel Chess Tournament
25.01.2026 – Anish Giri hatte einen holprigen Start in Wijk aan Zee. In Runde 1 stellte er früh eine Figur ein. Sein erster Sieg kam in Runde 7 gegen Gukesh. Am Sonntag in Runde 8 besiegte er dann den Tabellenführer Nodirbek Abdusattorov. Damit steht Giri nach Runde 8 bei 4 Punkten, punktgleich mit Vincent Keymer und Matthias Blübaum, die in Runde 8 gegen Javokhir Sindarov bzw. Thai Dai Van Nguyen remis spielten. | Foto: Lennart Ootes / Tata Steel Chess Tournament
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