Martina Gerdts studierte portugiesische und spanische Sprachwissenschaft und arbeitet heute als Sprachdozentin und schreibt über Schach und Sprachen. Einmal für ein Turnier in Paris mit Schach angefangen, ist sie heute als Spielerin aber auch durch ihr Engagement neben dem Brett und ihre schreibenden Aktivitäten im Schach aktiv.
06.06.2026 – In Runde 11 der Europameisterschaft der Frauen spielte Tabellenführerin Anastasiia Hnatyshyn gegen Klaudia Kulon. Mit einem halben Punkt Vorsprung vor Olga Badelka und Sabrina Vega Gutierrez startete Hnatyshyn in ihre Partie. Die beiden direkten Verfolgerinnen spielten an Brett 2 Remis, so dass Hnatyshyns Remis gegen Kulon für den alleinigen Turniersieg ausreichte. Dafür bekommt die 15-jährige Ukrainerin Hnatyshyn einen direkten WGM-Titel verliehen. Dinara Wagner verpasste mit 7,5 Punkten auf Platz 12 nur knapp die World Cup Qualifikation. | Foto: Europäischer Schachverband
31.05.2026 – Divya Deshmukh gelang in Runde 5 ein Sieg mit Schwarz in der klassischen Partie gegen Zhu Jiner, was ihr erlaubte an der bisherigen Tabellenführerin Bibisara Assaubayeva vorbeizuziehen. Assaubayeva selbst spielte Remis gegen Anna Muzychuk und unterlag ihr in der Armageddon-Partie. Deshmukh führt das Feld mit 8,5 Punkten an, gefolgt von Assaubayeva mit 8 Punkten. Im Duell zwischen Ju Wenjun und Koneru Humpy gewann Humpy in der Armageddon-Partie. | Foto: Norway Chess / Michal Walusza
30.05.2026 – Auch mit den Ergebnissen von Runde 6 hält Anastasiia Hnatyshyn die 100% bei der Frauen-Europameisterschaft aufrecht. Gegen Oliwia Kiolbasa brachte sie all ihre Figuren in den Angriff und stürmte dann den gegnerischen Königsflügel. Auf Platz 2 bis Platz 4 befinden sich Sabrina Vega Gutierrez, Ulviyya Fataliyeva und Meri Arabidze mit je 5 Punkten. Mit Remis von Dinara Wagner und Jana Schneider und einem Sieg von Josefine Safarli befindet sich die deutsche Spitze auf den Plätzen 9, 17 und 22 mit je 4 Punkten. | Foto: Europäischer Schachverband
30.05.2026 – Die 15-jährige Anastasiia Hnatyshyn hält auch in Runde 5 den perfekten Score. Sie besiegte die Engländerin Elmira Mirzoeva, mit der sie sich zuvor die Tabellenführung geteilt hatte. Nun befindet sie sich allein mit 5 Punkten aus 5 Runden auf dem ersten Platz. Dinara Wagner und Jana Schneider stehen bei 3,5 Punkten auf Platz 23 und Platz 25. Wagner spielte Remis gegen Sofia Pogorelskikh und Schneider gewann gegen Yuliya Liavonava und konnte so an Josefine Safarli und Fiona Sieber (je 3 Punkte) vorbeiziehen. | Foto: Europäischer Schachverband
16.05.2026 – Trotz eines Mehrbauern schaffte es Praggnanandhaa Rameshbabu nicht, Vincent Keymer zu besiegen. Keymer rettete sich in ein Remis, auch Wesley So und Fabiano Caruana sowie Maxime Vachier-Lagrave und Javokhir Sindarov teilten sich die Punkte in Runde 3. Anish Giri besiegte Alireza Firouzja, der unter Zeitnot den Weg zum rettenden Remis nicht gefunden hatte. Jorden van Foreest punktete gegen Bogdan-Daniel Deac mit Schwarz. Fünf Spieler führen nach Runde 3 mit 2 Punkten: Giri, Keymer, Praggnanandhaa, Vachier-Lagrave und Van Foreest. | Foto: Lennart Ootes
16.05.2026 – Vincent Keymer besiegte Bogdan-Daniel Deac in Runde 2 indem er seine Figuren auf den Königsflügel richtete und die Verteidigungslinien durchbrach. Praggnanandhaa besiegte Javokhir Sindarov und Maxime Vachier-Lagrave besiegte Alireza Firouzja. Damit führen Keymer, Praggnanandhaa und MVL die Tabelle mit 1,5 Punkten aus 2 Partien an. Remis spielten Fabiano Caruana und Anish Giri sowie Jorden Van Foreest und Wesley So. | Foto: Lennart Ootes
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10.05.2026 – Das Open im Rahmen des Sardinia World Chess Festivals bringt Faustino Oro die letzte Großmeisternorm. In Wijk aan Zee half ihm die starke Leistung im Challengers Turnier nicht, weil eine weitere Norm aus einem Rundenturnier nicht möglich war. Nach seinem Sieg auf Sardinien in Runde 8 gegen Niedbala hatte er die Norm sicher. Sein Gegner in Runde 9 wurde Nepomniachtchi, der den Gegnerschnitt nur verbesserte. Die Niederlage in Runde 9 war daher zu verkraften. Frederik Svane gewann in der letzten Runde gegen Karthikeyan und wurde mit 7,5/9 alleiniger Turniersieger. | Foto: Nils Rohde / ChessBase
09.05.2026 – Fabiano Caruana erreichte am letzten Tag 7 Punkte aus 9 Runden. Am Ende fehlte ihm ein halber Punkt um Hans Niemann noch in der Gesamttabelle einzuholen. Alireza Firouzja startete am Freitag im Blitzturnier durch, doch sein Abstand auf Niemann auf Platz 1 wurde am letzten Tag des Blitzturniers nur noch größer. Niemann erreicht mit diesem Sieg bei dem Turnier mit Weltstars wie Fabiano Caruana, den amtierenden Weltmeister Gukesh und den Kandidatenturniersieger Javokhir Sindarov einen weiteren Meilenstein in seiner Karriere. | Foto: Lennart Ootes
26.04.2026 – Die Meisterschaft war dem SC Viernheim sicher, in Runde 15 ging es nur noch um die Ästhetik von 15 Siegen aus 15 Spielen. Dinara und Dennis Wagner hatten eine Gewinnstellung gegen Sven Tica und Lukas Winterberg auf dem Brett. Sie brauchten nur noch einen Punkt. Dinara Wagner verlor wegen eines fehlenden Zuges vor der Zeitkontrolle auf Zeit. Kurz danach gab Winterberg auf, wodurch Dennis Wagner den Teamsieg perfekt machte. Im Abstiegskampf verloren alle Teams, wodurch MSA Zugzwang auf dem vorletzten Platz landete. | Foto: Nils Rohde / ChessBase
26.04.2026 – Für das direkte Duell zwischen dem SC Viernheim und der OSG Baden-Baden trat am Samstag nicht nur Viswanathan Anand für Baden-Baden an, zusätzlich kam auch Vincent Keymer dazu! Die Siege von Jorden van Foreest gegen Etienne Bacrot und von Alexey Sarana gegen Alexei Shirov entschieden das Spiel. Viernheim gewann 4,5:3,5. Die SF Berlin gewannen gegen den SK Kirchweyhe und der USV TU Dresden gewann gegen den SV Werder Bremen. Trotz Sieg können sich die Dresdner nicht in der Liga halten. | Foto: Nils Rohde / ChessBase
25.04.2026 – Magnus Carlsen erreicht das Große Finale der Chess.com Open Playoffs. Am Freitag gewann er jeweils 3:2 gegen Denis Lazavik und Jan-Krzysztof Duda und qualifizierte sich so für das Große Finale am Sonntag. Duda ist durch seine Niederlage gegen Carlsen für das Finale des Loser Brackets am Samstagabend gesetzt. Außerdem sicherte er sich einen Platz beim Esports Weltpokal. Vincent Keymer schied schon in Runde 2 des Loser Brackets am Samstag aus dem Turnier aus. Maxime Vachier-Lagrave besiegte ihn 1,5:0,5. | Foto: Nils Rohde / ChessBase
25.04.2026 – Der SC Viernheim (u.a. mit Yagiz Kaan Erdogmus, Foto) gewann gegen die Schachfreunde Wolfhagen, während die OSG Baden-Baden gegen den SC Heimbach-Weis-Neuwied nur remisierte. Für Titelchancen muss die OSG Baden-Baden das direkte Duell am Samstag gewinnen und auch am Sonntag punkten. Gleichzeitig darf der SC Viernheim keine weiteren Mannschaftspunkte holen. Das Remis gegen die Zweitplatzierten hilft dem SC Heimbach-Weis-Neuwied im Abstiegskampf. Für den USV TU Dresden wird die Luft nach Remis gegen SF Berlin im Tabellenkeller dünner. | Foto: Nils Rohde / ChessBase
19.04.2026 – Auch die Spielerinnen vom Hamburger SK konnten den SK Schwäbisch Hall nicht stoppen. Die Mannschaft um Georgiens Nr. 2 der Frauen, Nino Batsiashvili, gewann auch die Begegnung der letzten Runde. Der 5:1-Sieg reihte sich in die Siegesserie des SK Schwäbisch Hall in der Frauenbundesliga ein. Der SV Hemer 1932 besiegte den Chemnitzer SC Aufbau 95. TuRa Harksheide und der SK Freiburg-Zähringen 1887 gewannen in Runde 11 und hielten sich so in der Liga. Durch diese Siege hatte der SV Hemer 1932 keine Chance mehr auf den Klassenerhalt. | Foto: Hazel Morley
19.04.2026 – Mit dem Remis zwischen David Anton Guijarro (Bild) und Nijat Abasov an Brett 1 eröffnen sich die Siegeschancen für weitere Spieler. Nach Runde 10 stehen Abasov, Suleymanli, Dehtiarov, Anton Guijarro und Muradli punktgleich an der Tabellenspitze. Alexander Donchenko gewann in Runde 10 gegen den rumänischen Großmeister David Gavrilescu und befindet sich dadurch auf Platz 8 mit 7,5 Punkten aus 10 Partien. Es bleibt aber keine Zeit, sich auszuruhen. Die Konkurrenz um die 20 Weltpokal-Qualifikationsplätze ist groß. | Foto: Veranstalter
19.04.2026 – Solange der SK Schwäbisch Hall die Siegesserie nicht einreißen lässt, ist der zweite Platz für Baden-Baden vorbestimmt. Der SK Schwäbisch Hall gewann 4,5:1,5 gegen TuRa Harksheide. Julia Antolak (rechts) besiegte Nino Batsiashvili (links) bei dieser Begegnung. Elisabeth Pähtz und Dinara Wagner konnten sich entspannen, da die Rodewischer Schachmiezen die ersten beiden Bretter unbesetzt ließen. Der SV Hemer bewies Kampfgeist im Abstiegskampf gegen den SC Kreuzberg mit einem 5:1-Sieg. | Foto: Gerd Densing (links) und TuRa Schach (rechts)
18.04.2026 – Nach dem Verlust gegen TuRa Harksheide im März brachte das grenke Freestyle-Turnier Sonja Maria Bluhm eine angenehme Abwechslung. Nun befindet sie sich wieder mitten im Abstiegskampf. Das Endrunden-Wochenende begann ihr Team SC Kreuzberg mit einer 1,5:4,5-Niederlange gegen die Chemnitzerinnen, die die Punkte für den Klassenerhalt dringend benötigten. Die Mannschaft SK Schwäbisch Hall gab gegen die Schachfreunde Deizisau nur zwei halbe Brettpunkte ab, OSG Baden-Baden nur einen halben Brettpunkt gegen die Freiburgerinnen. | Foto: TuRa Schach (links), Linus Bredehorst / grenke (rechts)
12.04.2026 – Anish Giri hatte eine Gewinnstellung gegen Wei Yi auf dem Brett. Im Endspiel fand er jedoch nicht den richtigen Weg und einigte sich letztendlich auf ein Remis mit seinem Gegner. Sindarov einzuholen wird so immer schwieriger. Javokhir Sindarov spielte gegen Hikaru Nakamura direkt auf ein Remis, um seine Tabellenführung zu zementieren. Matthias Blübaum blieb seinem Trend treu und spielte remis gegen Fabiano Caruana. | Foto: Michal Walusza / FIDE
11.04.2026 – Beinahe hätte der gesamte Spieltag nur Remispartien zu sehen bekommen, doch Vaishali Rameshbabu schaffte es, gegen Aleksandra Goryachkina zu gewinnen. Goryachkinas Turm hatte sich auf dem Brett etwas verlaufen, was Vaishali ausnutzen konnte. Durch diesen Sieg konnte Vaishali ihren Vorsprung auf Anna Muzychuk und Zhu Jiner zu einem ganzen Punkt ausbauen. Noch steht aber alles offen. Sollte eine Spielerin alle Partien gewinnen, könnte fast jede Vaishali noch überholen.| Foto: Niki Riga / FIDE
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