Das TePe Sigeman ist ein Turnier mit acht Teilnehmern und klassischer Bedenkzeit. Gespielt wird im Elite Plaza Hotel am Gustav Adolfs Torg 49 im Stadtzentrum von Malmö. Remisvereinbarungen vor dem 40. Zug von Schwarz sind nicht erlaubt. Favorit ist natürlich Carlsen, der hier zum ersten Mal seit dem Tata Steel Masters 2023 außerhalb von Norwegen ein Rundenturnier mit klassischer Bedenkzeit spielt.
Carlsen ist dem Sigeman-Turnier seit langem verbunden, und schon 2004, als 13-Jähriger, nahm er daran teil. Damals hatte er noch eine Elo-Zahl von 2552 und landete mit 5½ aus 9 auf dem dritten Platz, einen halben Punkt hinter den beiden Turniersiegern Peter Heine Nielsen und Curt Hansen. Aber in Runde 6 gewann Carlsen mit Weiß gegen Nielsen, der später Sekundant von Carlsen wurde und maßgeblich zu mehreren Weltmeistertiteln des Norwegers beigetragen hat.
Frederic Friedel schrieb damals:
In den vergangenen zwei Jahren war in der norwegischen Schachszene immer wieder von diesem neuen Wunderkind die Rede. Mit dreizehn hat er bereits internationale Erfolge erzielt. Der amerikanische Großmeister und Kolumnist Lubosh Kavalek bezeichnete ihn sogar als „Mozart des Schachs“. Kurz vor diesem Turnier sicherte sich Carlsen den Großmeistertitel. Er spielt kompromisslos auf Gewinn und ist auch in der Eröffnung sehr gut vorbereitet – obwohl er kaum über das Brett reicht. Er dürfte schnell zum Publikumsliebling werden; die Veranstalter hoffen, ihn künftig regelmäßig begrüßen zu können.

Quelle: Turnierseite
Carlsen hat seit Norway Chess in Stavanger im vergangenen Juni kein klassisches Turnier mehr gespielt. Die nächste Ausgabe von Norway Chess – inzwischen in Oslo – beginnt rund drei Wochen nach dem Turnier in Malmö.
Zu seinen wichtigsten Rivalen zählt Nodirbek Abdusattorov aus Usbekistan, Sieger des jüngsten Tata Steel Masters und Gewinner des TePe Sigeman-Turniers 2024.
Zum Teilnehmerfeld gehören außerdem der indische Spitzengroßmeister Arjun Erigaisi, Jorden van Foreest aus den Niederlanden, das türkische Nachwuchstalent Yagız Kaan Erdogmus, Schwedens Nummer eins Nils Grandelius, der US-Amerikaner Andy Woodward, Sieger des Tata Steel Challengers, sowie die chinesische Nachwuchsspielerin Zhu Jiner.
Turnierchef Johan Berntsen betonte, dass Carlsen seine Teilnahme ohne besondere Forderungen oder Bedingungen zugesagt habe.
|
Player |
Rating |
Country |
| 1 |
Magnus Carlsen |
2840 |
Norway |
| 2 |
Nodirbek Abdusattorov |
2771 |
Uzbekistan |
| 3 |
Arjun Erigaisi |
2745 |
India |
| 4 |
Jorden van Foreest |
2729 |
Netherlands |
| 5 |
Yagiz Kaan Erdogmus |
2687 |
Türkiye |
| 6 |
Nils Grandelius |
2666 |
Sweden |
| 7 |
Andy Woodward |
2631 |
United States |
| 8 |
Zhu Jiner |
2578 |
China |
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