Wenn so viele Partien gespielt werden wie in Willingen, dann muss natürlich auch analysiert werden. Wie man das richtig macht, zeigt das ChessBase-Team direkt am Spielort. Bahne Fuhrmann und Michael Kotyk – unterstützt vom Fotografen Nils Rohde – sind Experten für die ChessBase-Tools und geben ihr Wissen gerne weiter.

Für Fragen zum Thema ChessBase ist extra ein Team aus Hamburg angereist. Es hat Fritz & Fertig 4 dabei und bereits einen interessanten Vortrag in der Reihe „Wissen Wirken Weiterdenken“ zum Thema „Wie kann ChessBase das Training ihrer Kinder unterstützen?“ gehalten. Natürlich werden auch weiter individuelle Fragen beantwortet. | Foto: DSJ
In der DSJ-Vortragsreihe „Wissen Wirken Weiterdenken“ ging es unter dem Titel „Wie kann ChessBase das Training ihrer Kinder unterstützen?“ um den sinnvollen Einsatz von moderner Schachsoftware. Die beiden jungen Trainer und starken Spieler Michael Kotyk und Bahne Fuhrmann gaben interessante Einblicke, wie sie in ihrem Training die Möglichkeiten von ChessBase optimal ausschöpfen und wie die Zuhörer dies ganz leicht in ihren eigenen Trainingsalltag intergrieren können.
Im Mittelpunkt stand die Vorstellung des aktuellen ChessBase´26. Dabei wurde schnell deutlich: „Man kann extrem viel damit machen, man muss nur wissen, wie man damit umgeht.“
Gerade mit Blick auf die Deutsche Einzelmeisterschaft wurde gezeigt, wie hilfreich ChessBase´26 bei der Turniervorbereitung sein kann – sowohl vor dem Turnier als auch direkt vor Ort. In Kombination mit der MegaDatabase lassen sich Gegner gezielt analysieren und man findet aktuelle Partien von ihren.
Was sicher noch nicht alle wissen: Es ist auch möglich, sich auf Spieler vorzubereiten, die hauptsächlich online aktiv sind – etwa auf Lichess oder Chess.com. Dafür muss natürlich der Nickname bekannt sein. Die Recherchearbeit lohnt sich aber, wenn ChessBase dann automatisch die Partien in einer Datenbank zusammenfasst.
Außerdem wurde von Bahne und Michael erklärt, dass aktuelle Partien der laufenden DJEM direkt eingepflegt und analysiert werden können. Für tiefere Analysen stehen sogenannte Remote Engines zur Verfügung – es muss also nicht auf dem eigenen Laptop oder Handy gerechnet werden.
Nach dem rund 30-minütigen Vortrag folgte eine etwa 20-minütige Fragerunde mit vielen spannenden Nachfragen aus Plenum von Eltern, Trainern, Delegationsleitern und Gästen. Dabei kamen auch Funktionen zur Sprache, die noch nicht so bekannt waren.
Besonders interessant war die Möglichkeit, Partieanalysen per Cloud mit zum Beispiel Trainern oder Freunden zu teilen und dadurch gemeinsam an Partien zu arbeiten. Ebenso beeindruckend sind die umfangreichen Statistikfunktionen: So kann man sich beispielsweise zu den letzten 100 gespielten Partien zahlreiche Auswertungen anzeigen lassen.
Das ChessBase-Team ist zudem nicht nur während des Vortrags präsent: Der ChessBase-Stand steht bereits seit gestern Abend neben dem Infopunkt und wird auch in den kommenden Runden noch vor Ort sein. Nach den nächsten Runden steht das ChessBase-Team dort jeweils noch für einige Zeit für Fragen und Gespräche zur Verfügung.

Teilnehmer der DJEM beim Spielen von Fritz & Fertig 4 auf dem Twitch-Kanal der DSJ. | Screenshot
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