Das größte Schachspiel der Welt am Kyffhäuser-Denkmal

13.08.2009 – Nach dem Völkerschlachtdenkmal in Leipzig ist das "Kyffhäuserdenkmal", eigentlich Kaiser-Wilhelm-Nationaldenkmal auf dem Kyffhäuser, ca. 50 km nördlich von Erfurt gelegen, das zweitgrößte Denkmal Deutschlands. Es wurde 1890-96 von Kaiser Wilhelm I. im Hinblick auf die Wiedererlangung der deutschen Einheit und die sich um diese rankende Barbarossa-Sage errichtet. Nur knapp entging das Denkmal nach dem zweiten Weltkrieg der Sprengungsabsicht Frankenhäuser Kommunisten. Um das Denkmal herum organisiert der Tourismusverband Kyffhäuser seit einiger Zeit vielerlei Aktionen und Veranstaltungen und wird am kommenden Montag in der Nähe mit dem größten Schachspiel der Welt beginnen. Auf einem Acker am Denkmal wurde in den letzten zwei Tagen ein riesiges Schachspiel ins Feld gepflügt. Derzeit werden die Figurensymbole ausgelegt. Dann können Schachfreunde in einer Beratungspartie gegen Elisabeth Pähtz antreten. Über die Züge abgestimmt wird über eine eigens eingerichtete Webseite des Kyffhäuserdenkmals. Spielen Sie mit. Neben Spaß an der Partie gibt es reichlich Preise zu gewinnen.Zum größten Schachspiel der Welt... Kyffhäuser-Tourismus...Mehr...

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Aktuelle Highlights:

1. Die neu gestaltete website www.riesenschachspiel.de ist seit gestern online. Die Zugabgabe ist möglich. Erste Votings sind eingegangen.

2. Das Schachbrett wurde am 11. und 12. August ins Feld gepflügt. Aktuelle Bilder gibt es hier: http://www.kyffhaeuser-tourismus.de/wetter/bodenbild.jpg

3. Vom 13.-15. August werden die Schachfiguren sowie die "Buchstabenlogos" ausgelegt.

4. Am 17. August beginnt pünktlich das Live-Schachspiel der online-community gegen Elisabeth Pähtz.

5. Am gleichen Tag (vormittag) werden wir aus einem Flieger Luftaufnahmen machen.




Die Barbarossasage:

Kaiser Friedrich der Rotbart im Kyffhäuser

Kaiser Friedrich der Rotbart unternahm einen Kreuzzug in das heilige Land, dieses den Türken zu entreißen, von dannen er nicht wieder heimkehrte. Und bald darauf entstand im Volk mancherlei Gerücht und Sage, dass er nicht, wie doch die Kunde war, gestorben sei, sondern noch lebe, und wiederkommen werde. So wurde gesagt, er sei in einem Berg verzückt und gebannt. Manche nennen den Untersberg bei Salzburg, andere einen Felsen bei Kaiserslautern, darin der Kaiser verzaubert sitzen soll. Am meistern aber wird der Kyffhäuser als solcher Berg genannt. Da hinein soll er sich selbst verflucht haben mit seiner Tochter und allem Hofgesinde bis zur Zeit seiner Wiederkehr. Da sitzt er nun im Bergschloss, umgeben von seinen Wappnern, in einer glänzenden Halle, an einem güldenen Tisch und trägt auf dem Haupt eine alte güldene Krone. Des Kaisers roter Bart ist durch den Tisch gewachsen und reicht zweimal schon um den Tisch herum. Wenn er aber zum drittenmal herumreicht, dann wird der Kaiser heraufkommen, das Reich wieder behaupten, das Regiment bessern und das gelobte Land mit dem heiligen Grabe den Türken abgewinnen. Dann wird er seinen Schild hängen an den dürren Ast eines Birnenbaumes, der auf dem Ratsfeld steht, und eine große Schlacht wird dann geschlagen werden, der Baum aber wird grünen und blühen. Auch schläft der Kaiser nicht, sondern er nickt und zwinkert mit den Augen, wie im Halbschlummer und alle hundert Jahre sendet er einen Zwerg hinauf zu schauen: ob die Raben noch um die alte Burgwarte von Kyffhausen fliegen? Wenn er nun wiederkommt und aussagt, dass sie noch fliegen, wird der alte Kaiser traurig wie zuvor und schlummert wieder fort. So haben ihn schon manche gesehen.

Ludwig Bechstein Thüringer Sagenbuch 1836

 

 

 



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