Deutsche Hochschulmeisterschaft - Quintett führt

20.10.2006 – Zum ersten Mal seit langem richtet Hamburg in diesem Jahr wieder eine deutsche Hochschulmeisterschaft aus. Wenn schon, denn schon, dachten sich die Hanseaten, und ließen die angehenden Akademiker ihre Züge im vornehmen Ambiente einer Kaufmannsvilla ausführen. Die Teilnehmer dankten es, indem sie auch im Rahmenprogramm mit außergewöhnlichen Leistungen aufwarteten - natürlich wieder vorwiegend schachlich. Ein Zwischenbericht von Andreas Albers. Matt dem Kiezkönig...

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Deutsche Hochschulmeisterschaft - Quintett in Führung

von Andreas Albers 

In einer alten jüdischen Kaufmannsvilla im Herzen Hamburgs richtet der Hamburger Hochschulsport in diesem Jahr die erste Deutsche Hochschulmeisterschaft seit langer Zeit aus.


Der Spielort


Hier gehts lang 

Dass die große Tradition der Studentenmeisterschaften in den letzten Jahren etwas eingeschlafen ist, mag ein wichtiger Grund dafür sein, dass sich lediglich 16 Spieler angemeldet haben. Aber da Hamburg sich auch fürs nächste Jahr die Ausrichtung gesichert hat, ist man zuversichtlich, auch diese Meisterschaft wieder zu etablieren. Gespielt wird in 7 Runden Schweizer System mit klassischer Bedenkzeit, Schiedsrichter Olaf Ahrens bat zur Begrüßung die Teilnehmer, vielleicht die Toilette nicht öfter als 49mal pro Partie aufzusuchen, man lernt ja bekanntlich aus der Vergangenheit. 


Begrüßung: Die Funktionäre des Turniers

Nach den ersten 4 Runden hat sich ein Quintett mit 3/4 an die Spitze gesetzt, darunter der Topfavorit Vitali Braun aus Braunschweig und auch die beiden stärksten Hamburger Julian Zimmermann und Jeronimo Hawellek. 


Topfavorit: Vitali Braun


Starke Hamburger: Julian Zimmermann und Jeronimo Hawellek

Das Führungsquintett komplettieren Sebastian Gattenlöhner (Konstanz) und David Höffer (Bremen), der gegen Braun ein gutes Remis erzielte und immer wieder durch kreative Eröffnungen auffällt.  


Sebastian Gattenlöhner (Konstanz), David Höffer (Bremen)


Stand nach Runde 4

Neben kämpferischem Schach genießen die Teilnehmer natürlich auch Hamburg als Austragungsort, so ging es am Donnerstag Nachmittag zur traditionellen Hafenrundfahrt und von dort aus direkt auf den Kiez, wo natürlich erneut die Schachbretter aufgestellt wurden. Zum bereits 4.Mal bot der Inclub "Chinalounge" seinen VIP Bereich an, um dort mit lauter Musik, heißen Mädels und coolen Getränken ein Blitzturnier zu spielen. Die Hoffnung, das auch die Hamburger Nummer 1 Jan Gustafsson erscheinen würde, musste leider enttäuscht werden, aber mit FM Stefan Sievers konnte zumindest ein langjähriger Bundesligaspieler aufgeboten werden. Nach 7 feuchtfröhlichen Runden konnte Vitali Braun den Turniersieg davontragen und hat so sicher den richtigen Push für die letzten Runden in der Meisterschaft bekommen. 


Gerd Kathstede gegen Vitali Braun 


Vielleicht hätte Tony Miles schon damals hier gespielt? 


Alexander Schwarz gegen Ingo Wilms


Frank Timeus gegen Michael Faika 


Ist die Stellung schon zum spucken?


Sebastian Gattenlöhner gegen den Hamburger Bald-Stundenten Helge Colpe 


Spielten trotzdem auf einer Ebene, Alexander Schwarz und Stefan Becker


Die Entscheidung um den Turniersieg, Stefan Sievers verliert gegen Vitali Braun 


Viel gemütlicher geht's nicht mehr

 



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