DGT Präsentation mit speziellen Gästen

11.01.2008 – Im Jahr 1992 gründeten Albert Vasse and Ben Bulsink die Firma DGT, um sich zusammen den Traum einer elektronsichen Schachuhr zu erfüllen. Das erste Büro war gerade einmal 17 qm groß. Inzwischen hat DGT 11 Mitarbeiter und hat nun in Enschede neue Büroräume bezogen, die genug Platz für die wachsenden Aufgaben bieten. Anlässlich der Einweihung der neuen Räume präsentierte der Elektronikspeialist einige interessante neue Produkte. Die offizielle Bürotaufe nahm ein schachliches Schwergewicht vor. DGT-Webseite...Mehr...

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DGT-Präsentation mit speziellen Gästen
von Jeroen van den Belt

Im Jahr 1992 gründeten Albert Vasse and Ben Bulsink die Firma DGT, um zusammen eine elektronische Schachuhr zu entwickeln. Das erste Büro hatte gerade einmal eine Größe von 17 qm. Heute, im Jahr 2008, umfassen die neuen Büroräume 1000 qm und die Firma hat 11 Mitarbeiter. Der Firmenname wurde inzwischen von Digital Game Timer Projects in Digital Game Technology geändert.

Am 9.Januar wurde eine Eröffnungfeier zur Einweihung der neuen Büroräume organisiert. Zu diesem Anlass stellte DGT auch einige neue Produkte vor.

- die DGT960, die nach einem Zufallsprinzip Positionen für das Schach960 auswählt.

- die neu designte elektronische Uhr DGT 2010

- eine "Chess Combibox", mit einem (normalen) Brett und einer Uhr zum Verkauf in Spielzeuggeschäften.

- ein elektronisches Brett für das Damespiel.

Im Gespräch ist außerdem die Entwicklung eines "Schach-Theaters". Dieses trennt Spieler mit Hilfe einer Glaswand von den Zuschauern ab, so dass die Spieler nicht durch die Zuschauer gestört werden.

Zur Einweihung wurden zwei besondere Gäste begrüßt: Die mehrfache niederländische Meisterin Tea Lanchava und der 14.Schachweltmeister Vladimir Kramnik. Tea Lanchava gab eine Simultanvorstellung und gewann 9 der 10 Partien.


Tea Lanchave



Vladimir Kramnik vollzog die offizielle Bürotaufe zusammen mit einem Vertreter der Stadt Enschede. Sie warfen eine große Porzellanschachfigure gegen die Bürowand.

Kramnik betonte die Bedeutung der neuen Technik für das Turnierschach und gab nach dem offiziellen Teil bereitwillig Autogramme und Interviews.




Kramnik mit jungem Fan


Kramnik und sein Manager Hensel






 

Jeroen van den Belt hatte Gelegenheit zu einem kurzen Gespräch mit Vladimir Kramnik:

Van den Belt: Sie denken sicher noch gerne an den Wettkampssieg gegen Topalov zurück. Ein Kollege hat hier auf dem Brett eine Position kurz vor Ende der entscheidenden Stichkampfpartie aufgebaut. Welche Gefühle haben Sie, wenn Sie diese sehen?



Kramnik: Ich traute meinen Augen nicht, als ich sah, dass ich nach Topalovs Fehler den Wettkampf noch gewinnen würde. Tatsächlich wurde mir diese Position später noch einmal zum Geschenk gemacht, nämlich als Schokoladenbild auf unserer Hochzeitstorte

Wie sehen Sie das kommende Corus-Turnier?

Ich bin sehr motiviert und werde versuchen, es zu gewinnen. Noch wichtiger ist mir aber, dass meine Partien gut sein werden. Und natürlich ist der Wettkampf gegen Anand Ende des Jahres in Bonn noch viel wichtiger für mich.

Wie beurteilen Sie die politischen Aktivitäten Ihres Vorgängers Kasparov?

Zu Garry Kasparov habe ich keinen Kontakt. Und mit seinen politischen Vorstellungen bin ich nicht einverstanden. Ich würde sicher nicht ihn wählen, falls ich wählen gehe. Er will absolute Meinungsfreiheit für die Presse, denkt aber, dass diese nur in ganz wenigen Ländern vorhanden ist.

Was halten Sie von der Pokermanie, die viele Schachprofis befallen hat?

Ich habe auch schon ein paar Nächte mit Pokern verbracht. Es macht Spaß, wenn man sich dabei mit Freunden unterhalten kann. Aber ich könnte mir nicht vorstellen, professionell zu spielen.

Haben Sie sich auch mit anderen Brettspielen beschäftigt?

Als Kind habe ich gerne Dame gespielt. Schachgroßmeister würden sicher alle auch sehr gute Damespieler sein, wenn sie sich einlmal mit dem Spiel auseinadersetzen.


 


Press Release
7.januar 2008

World première at opening of new office DGT

On Wednesday 9 January we celebrate the opening of the new multifunctional facility of DGT on the Hengelosestraat 66 in Enschede. DGT stands for Digital Game Technology; the company is producer of digital chess clocks and electronic chess boards which are sold all over the world. At the opening the municipal authorities of Enschede are represented by Mr Roelof Bleker, alderman of urban development and culture.

World première
The biggest surprise during the opening will be the world première of Foidos; a new system to follow chess games, developed by Chess Dimension, a joint venture of DGT and Share Dimension. With Foidos chess lovers can watch live chess game coverage on the internet from multiple angles. One can simultaneously follow the game on the board, walk through the moves, and access video streams of the players from several angles at the same time. Concurrently he can hear the comment of a Grand master on the game.

World champion Kramnik
Special guest of honour at the opening is Mr Vladimir Kramnik. He is the 14th world champion in chess and is available for the press. Kramnik became world champion in a match against Kasparov in the year 2000. He defended his title several times but had to give it up during the World Championship tournament in Mexico in 2007. Kramnik is number 1 on the latest rating list of the Fide (World chess federation) with 2799 rating points, as many as Anand against whom he will play a match for the title in October 2008.

New developments
At the upcoming International Toy Fair in Nürnberg DGT will present a new chess box under the motto : “The new way to play” this box holds a brilliant foldable chess clock.

Multipurpose building
In the new building the Chess Lab is situated on the ground floor. Several test set-ups have been placed here. You can also find a vast international chess library and a permanent exhibition of chess clocks that have been categorised. In a few months a chess training and education centre will be started. The warehouse and forwarding are also located on the ground floor. The offices are positioned on the first floor as is the multifunctional room where in the near future top chess players can play their games closely followed by the public without being bothered.

Simul
Some of the guests can play a chess game during the opening party. Grand master Tea Lanchava, one of the strongest lady chess players of our country, will play a simul against them in the Chess Lab. In this demonstration room the games are played on electronic chess boards so that they can be followed “live” via the internet site www.dgtprojects.com/opening/tfd.htm from 17.30 hours on.

Art
At the opening there is an exhibition of paintings from Bianca Leusink. She is a former employee of DGT and now a professional artist. She has developed her own style, as a result of which her colourful modern artwork and paintings are very recognizable.

History
DGT was founded by Ben Bulsink, Albert Vasse and Paul Arentz in 1992. They started with the production of digital chess clocks, which got official approval of the World Chess Federation FIDE. It proved to be a revolutionary step in the world of chess. Initially they worked from home. After several smaller locations the company moved to a 400m2 office at Hengelosestraat 298 in Enschede. The assortment rapidly extended with digital chess-boards, accessories and software. In 2007 the office became too small and DGT had to look for a new suitable location that was found at Hengelosestraat 66, at walking distance of the central bus and railway station.

Worldwide
DGT, based in Enschede The Netherlands has more than 300 agents worldwide. At nearly all chess tournaments in the world, from Mexico to Australia DGT clocks keep track of game time. Since 1994 the assortment has been considerably extended, and now consists of 4 digital clock models, complete chess boxes, digital chess boards, tournament software, chess sets and accessories.

DGT– Digital Game Technology
Hengelosestraat 66
7514 AJ Enschede, Holland
Phone: +31(0)53-4305195
E-mail: info@dgtprojects.com


Albert Vasse


Die Gründer Ben Bulsink and Albert Vasse


Eine neue DGT-Uhr in Klappschatulle


Das DGT-Lab


Test der Sensoreinheit


Ein neue Brettcomputer mit Beteiligung von DGT




 


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