DSOL: Die Woche der Ruhrpott-Strategen

von Olaf Steffens
08.02.2021 – Nach einer Woche Pause nahm die DSOL letzte Woche wieder ihren Betrieb auf. Olaf Steffens lässt eine ereignisreiche Woche, nicht nur im Schach, Revue passieren und meint: DSOL, das ist Deep (Online-) Chess! | Schnee in Bremen! (Foto: Olaf Steffens)

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DSOL: Die Woche der Ruhrpott-Strategen

Sieben lange Tage ruhte die Online-Liga – es wurde eine zähe Woche, in der nur die zurückgehenden Corona-Infektionszahlen (gut), ein winterlicher Schneeeinbruch in Bremen (endlich mal) und ein paar charmante Fußballergebnisse (olé) für Zerstreuung sorgten. In den letzten Tagen legte die DSOL aber wieder los – besser ist das! 

Ob wir jemals denken werden, Moment, Winter und Frühling 2021 … wie schön, das waren doch die Wochen, in der jeden Abend die DSOL gespielt wurde? Vielleicht nicht.

Dennoch, gut 3000 Brettspiel-Aficionados begeben sich für intensiven Kampfsport ins Netz, bewegen landauf, landab mit ihren Mäusen die Figuren über das Brett. Das alles gibt es allabendlich live zu sehen, ohne Werbeeinblendungen, Biertrailer und die Check24-Familien.

Ein Feuerwerk von Ergebnissen brachten auch die fünf Spielabende der 2.DSOL-Runde. Deizisau, Zehlendorf, Köln und Dr. Lasker, alle waren mit dabei – wir gucken uns das an, in einem kurzen Tagebuch der 2.Matchwoche!

Diese Seite ist ein Hit – das Spielgeschehen des Tages auf einen Blick

Montag, 01.Februar: Der Tag der Ruhrpott-Strategen

Beim Online-Blitz der Bremer SG stürzt der Lichess-Server gegen Ende der letzten Runde ab - alle Partien werden Remis gewertet, Turniersieger wird Manfred Krause (ja, Krause, wie unser Präsident!) von der ruhmreichen Bremer SG.

Lichess down? Playchess standing! Playchess hält an diesem Abend die Fahne hoch, und bewältigt mit hanseatinischer Lockerheit den Ansturm der SpielerInnen und Fans zur abendlichen DSOL-Runde. Aber Moment … Ansturm? Ja, warum denn nicht? Immerhin gibt es ja Bad Homburg zu sehen, die den unstoppbaren Siegeszug der SF Deizisau mit einem 2 – 2 am ersten Spieltag zu stoppen wussten.

Ebenjene Homburger trafen nun auf Essen-Katernberg, ein stabiles, wenn auch ohne den Katernberger Groß-Meister Sebastian Siebrecht gemeldetes Team mit einem behaglichen 2200er Schnitt. Da lag Homburg um gute 50 Punkte im Schnitt darunter, und zack – 2,5 zu 1,5 endete das Stelldichein für Katernberg. Glückwunsch in‘n Pott – Essen boven!

In Liga zwei bog zeitgleich Hansa Dortmund, ehemaliger Bundesligist, den Lübecker SV, ehemaliger Bundesligist, mit 3 : 1 vom Tisch, trotz Präsident-Krause-Bonus und U10-Doppelmeisterin Lisa Sickmann beim LSV. So kann‘s gehen. Auch die letzte Begegnung verloren die Lübecker mit 2,5 : 1,5, vor 15 Jahren schon im Mannschaftspokal. Wäre jetzt nicht die Zeit gewesen für ein wenig Versöhnung und Ausgleich? Prinzipiell ja, aber nun gut - nicht unbedingt an diesem Abend. Dafür ist ja auch noch Zeit beim nächsten Spiel in 15 Jahren.

Zum Bericht...

Der LSV mit Präses Krause: nichts zu holen im Westfälischen

Der SC Kreuzberg dominierte den Auftaktabend und schaffte mit einem 4 : 0 gegen die Kieler SG den weltweit höchsten Ligasieg des Tages. Das ist in der Tag gar nicht so einfach, denn alle Mannschaften sind ja nach Spielstärke gelistet und hübsch in ihren Ligen platziert – und somit ungefähr gleich gut. Kieling me softly? Es lief wohl einfach nicht für die armen Kieler, die sich hinterher aus dem virtuellen Berlin bedröppelt zurück an die heimische Förde beamten.

Kreuzberg qualifizierte sich mit dem deutlichen Sieg direkt für ...

Die DSOL – 4 : 0 – Ehrentafel!

In den ersten vierhundert Ligaspielen der DSOL 2.0 endete rund jedes 11 Spiel mit einem satten 4 :0. Genau 35 Mal gab es die Höchststrafe für die gegnerische Mannschaft.

Unbestrittener Champion in dieser Kategorie sind die schwäbischen SF Pattonville, die als stilechte Dominatoren schon zum zweiten Male zu Null spielten. Chapeau!

Zum SF Pattonville...

Die 4 : 0 -Ehrentafel der DSOL 2021 – Wir gratulieren:

SV Hellern

Hamburger SK XI

SC Bad Salzdetfurth

SV Türme Billerbek

SF Ochtendung

SV Großhansdorf

TuS Wunstorf

ESV Rot-Weiß Göttingen II und ESV Rot-Weiß Göttingen III

SC Ehrenberg

SK Bad Homburg II

SV Werder Bremen und SV Werder Bremen V

SF Birkenfeld II

SG Weißensee II

Barnimer SF II

SV Isental und SV Isental III

SF Gern VI und SF Gern VII

SF Pattonville (2x!)

SC Schwarz-Weiß Zell und SC Schwarz-Weiß-Zell II

SK Johanneum Eppendorf II

SF Hamburg

TV Borken

SG Leipzig

SVG Caissa Kassel

SV Eutin!

SF Spraitbach

SF Essen-Katernberg II

Ratzeburger SC

SK Kelheim III

SG Porz VII

Dienstag:  2.Spieltag des Spieltags

Schach ist Schach, aber Fußball war ja auch, und im DFB-Pokal gewinnen die Kicker von Rot-Weiß Essen (Regionalliga) gegen das Überteam von Bayer Leverkusen!

Auch (oder sogar) Borussia Dortmund zieht in die nächste Pokalrunde ein, mit einem etwas glücklichen dritten Tor gegen Paderborn. Kannste nicht meckern – auch dieser zweite Spielabend in DSOL und DFB steht offenbar dicke im Zeichen des Pott! -

Schon am Montag wurde bekannt, dass die norwegische Play Magnus Group den niederländischen New In Chess – Verlag übernommen hat. Erst hatte die Gruppe Chess24 erworben, alsdann Chessable, nun New in Chess. Werden wir jetzt alle aufgekauft, die Vereine, die Bundesliga, und der Deutsche Schachbund noch dazu?

Immerhin, die DSOL wird weltexklusiv bei Chessbase, wie man so sagt, gehostet, und presented wird sie dort auch. Da kommen die Norweger noch nicht ran. Breitenschach, Graswurzelschach in der Online-Liga noch ohne marktbeherrschende Stellungen - das ist doch mal ein sympathischer Ansatz.

Unbeeindruckt also von skandinavischen Begehrlichkeiten bestritten die Teams der Online-Liga auch den zweiten Umgang der laufenden Spielwoche. Wir sahen Bad Wimpfen am Start, die Zitadelle Spandau, und auch ein gepfeffertes Derby zwischen Bad Salzdetfurth und Bad Salzuflen – bei einem Ergebnis von 2 : 2 fehlte da aber so ein bisschen wohl das Salz in der Suppe. 

Die Berolina Mitte Zwo trennte sich derweil – huch – 1:1 vom Hamburger SK III. Sollten da nicht ein paar Einzelpunkte mehr stehen bei einem vierbrettrigen Match? Und in der Tat, es gab einen Fehler technischer Natur, und die zwei noch offenen Partien werden erst am heutigen Montag nachgeholt. Berlin und Hamburg, da ist doch immer was los.

Die Schiris der DSOL Video 

Und in drei Tagen spielt Werder III, mein Team, bei der SG Porz 2.

Mittwoch, 3.Februar: Die Punkte bleiben im Westen

Das große Schachsportmutterland Russland steckt den Kremlkritiker Alexei Navalny ins Gefängnis.

Der Dortmunder SV empfängt in der Liga 3A die Doppelbauern aus Kiel – doch in dieser Woche des Potts wusste man eigentlich schon vorher, wie es hinterher ausgehen würde. 3,5 – 0,5 steht es am Ende!

Hier konnten die Kieler noch hoffen – erst 1 : 0 für Dortmund

In der 6D greifen die Tigerli PP Aachen wieder in das Titelrennen ein und biegen den SK Paderborn mit 3 : 1 um. Keine gute (Schach / Fußball-) Woche für Ostwestfalen bisher.

SV Unna III spielt auch, tanzt aber ein wenig aus der Reihe. Mehr Ruhrpott als Unna geht ja beinahe gar nicht, allein, es reicht in der 10D-Staffel nur zu einem etwas schnöden 2 : 2  gegen die vier Schwabenpfeile von der SG Bettringen!

Vielleicht war es doch ganz gut, dass ich nicht mein ganzes Geld verwettet habe auf einen weiteren Heimsieg für den Pott.

***

Als die Menschen im Frühmittelalter das Schachspiel entdeckten, war an so etwas wie eine Online-Liga noch gar nicht zu denken – denn noch gab es ja keine Computermäuse, mit denen sie ihre Züge hätten eingeben können. Postschiffe, reitende Boten, Raben, Katzen, Tauben, irgendwie wurden auch damals Nachrichten von einem Ort zum anderen transportiert, doch lang, sehr lang waren die Wege!

Ist es da nicht eigentlich ein Wunder, was jetzt an einem einzigen DSOL-Abend für Informationen durch die Kabel rauschen, hin und her, Ost nach Süd, West nach Nord, gute Züge, schnelle Züge, Damenzüge. Wie lange hätte so eine digitaler Mannschaftskampf wohl vor vierhundert Jahren gedauert, analog ausgetragen? Kannste Dir nicht ausdenken.

Schade nur, dass trotz der flotten Datenwege zwischen Cottbus und Coburg die im eigenen kleinen Kopf ausgedachten Züge der phänomenalen Übertragungstechnik nur selten angemessen sind, und man seine Partien auch online weiter in schöner Regelmäßigkeit verliert.

Da fällt mir ein - nur noch zwei Tage, bis Werder III bei Porz 2 spielt … vielleicht sollte ich langsam mal meine Gegner ausspähen?

Donnerstag: 4.Spieltag des Spieltags

Der Schnee in Bremen schmilzt wieder, im Hochschwarzwald jedoch hat es 14 Grad plus.Was ist hier los?

Hoch ging es her im digitalen Hans-Rosenthal-Haus des SK Zehlendorf Berlin – zu Gast waren die Schachfreunde aus dem Nachbarbezirk Neukölln, und schon wurde gespielt um die Tabellenspitze in der Gruppe 1D!

So sind sie, die Derbys: wer würde ahnen, dass an Brett 1 (oben links) der Schwarzspieler gewinnt?

Derbys sind ja immer eine besondere Sache, ausgetragen gerne auf rauhen Ackern und mit nickligen Fouls – doch nicht in Berlin!

Zehlendorf hatte beim 3 : 1 das bessere Ende und einen mit Umsicht erspielten ersten Punkt von Daniel Malek für sich, musste aber beim hart erkämpften zweiten Sieg durch Leonid Sawlin lange (und noch ein wenig länger) bangen.

Mikael Agopov – Leonid Sawlin 0 – 1

Und am Donnerstag gab es auch, bevor wir es vergessen, ein hohes 3,5 : 0,5 des Kölner SK Dr. Lasker in der ersten Liga gegen den Hamburger SK!

Diese Kölner – kaum wurden sie von Sebastian Siebrecht in der DSOL-Show porträtiert, hauen sie alles um, was zu ihnen über die Rheinbrücke kommt. Sogar den Hamburger SK, angereist mit dem Deutschen Meister Luis Rolu Engel!

Team Lasker, erfolgreich auch im E-Sport | Foto: Bundesarchiv, Bild 102-00457 / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 de,

Da ist es doch gut, dass immerhin dem SV Werder gegen die SVG Plettenberg ein schmuckes 3,5 – 0,5 gelang. Es tröstet, dass in dieser Woche nicht alle Liga-Punkte in den Westen gehen. Kann ja auch gar nicht sein.

DSOL – Des Schachsports ordentlicher Lackmustest

Schach in Coronazeiten ist ja immer gerne mal Blitz, Blitz, und hinterher noch einmal wieder Blitz. Man freut sich über steigende Ratingzahlen, und denkt – hey, ich kann ja doch was, schon hübsch ansehnlich ist meine Blitz-Rating!

Doch merkt man bei 5 + 0 oder 3+2 meist gar nicht, wie wenig der ganze Zauber eigentlich taugt, den man da spielt, und sonnt sich im vermeintlichen Glanz seiner Online-Blitz-Elo.

Andererseits, schauen wir auf die DSOL, mit reichlich 45 Minuten Bedenkzeit, das ist doch mal was. Spielkultur. Deep Chess.

Anders als beim Blitzvergnügen, mit dem handelsüblichen Budenzauber bei herabtickender Uhr, kann man sich bei einer Dreiviertelstunde zum Überlegen nicht so einfach in der Zeitnot herauslügen oder wie ein – als es noch welche gab – Aal zappelnd herauswinden aus miesen Positionen und missglücktem Eröffnungsspiel.

Bei 45 Minuten werden alle schlechten Absichten von der kühlköpfigen Gegnerschaft avisiert, enttarnt und lächelnd widerlegt. Schluss mit den Rummeltricks, hier wird einfach noch echtes Schach gespielt.

Auch für Zuschauer ist das dreiviertelstündige Format sehr attraktiv – zumindest wenn ich nur mich dazu als repräsentativen Zuschauer befrage. Nicht zu schnell, nicht zu langsam kommen die Züge – man kann folgen, und es entwickelt sich ständig was auf den Brettern.

Und wie ist es für die Spieler?

„Persönlich empfand ich es wieder als sehr angenehm, zur Abwechslung auch mal zehn Minuten lang über eine Stellung nachzudenken und bei meinen Mannschaftskolleg(inn)en vorbeizuschauen - das fehlt mir bei den Arena-Wettkämpfen auf lichess, wo jeder mehr oder weniger für sich alleine spielt.“ (Ullrich Krause, Lübecker SV)“

Bestens also, allererste Sahne. Weniger Haudrauf, mehr Zeit für Muße und Nachhaltigkeit im Schach – die DSOL ist das freilaufende Bio-Hühnchen unter den Online-Turnieren. Das tut doch gut nach den langen Monaten von Corona, wir können wieder in Ruhe nachdenken! Es ist ein Lackmustest für Spielqualität: allein mit Zocken kommt man nun nicht mehr weit.

 

Freitag  05.Februar: Ran an die Bretter!

Es brodelt in der Gerüchteküche - wechselt Levon Aronian in die USA?

Der lange Lockdown geht auf ein Ende zu – erste Gedanken für die Zeit nach dem 15.Februar werden diskutiert.

Sebastian Siebrecht, Groß-Meister, sendet wieder am Abend und zeigt die gelungensten Züge des Tages.

Sein Fokus an diesem Abend ist das Thema: Frauenschach!

Endlich gewinnen auch die jungen Burschen der SF Deizisau einmal und setzen sich in der 1A alsgleich vom Tabellenende ab.

Nach dem überraschenden 2:2 in der Vorwoche gegen überraschte Bad Homburger richteten die Deizisauer ihre geballte Schachwut auf den SV Walldorf und entführten beim 0,5 : 3,5 beide Punkte aus dem Rhein-Neckar-Kreis. Allein Adrian Gschnitzer hielt für sein Walldorfer Team ein Unentschieden gegen Alexander Donchenko, die anderen drei unterlagen. Deizisau ist wieder da!

Partie Kollars – Weber 1:0

Warum es manchmal kein Spaß ist, Caro-Kann zu spielen:

 

Die DSOL im mutigen Selbstversuch

So könnte es sein, mit Schach und Saft

Es ist soweit, die Arbeitswoche endet, das Schachbrett wird aufgebaut. Heute Abend treten wir an, mit Werder III gegen Köln-Porz II.

Wie schön ist es, wieder Mannschaftskampf zu spielen! Es ist ein Vergnügen, eigentlich. Sehr motivierend, um mal wieder Eröffnungen vorzubereiten, und man wird von Aufregung befallen, wenn es am Abend endlich losgeht – schließlich spielt man für ein Team! Leider nur habe ich in nun gut 9 Partien DSOL noch nicht einmal gewinnen können – eher im Gegenteil.

Vor der Runde im Chat noch ein wenig klönen mit seinen Leuten und Behakeln mit den Gegnern. Alles wie immer, alles wie früher. Nur für einen Kaffee am Brett ist es abends eher schon zu spät – das ist ein Nachteil. Dafür kann man Musik hören und Katzen kraulen. Doch ob das dem Schach hilft?

Die SG Porz II gewinnt mit 3 : 1 klar und verdient gegen SV Werder Bremen III.

Typisch auch hinterher der übliche Frust nach einer Niederlage, weil der Gegner wie schon so viele Gegner vor ihm besser war als man selbst. Ganz wie im analogen Spielbetrieb das schlechte Gewissen gegenüber den eigenen Leuten - daran ändern leider auch die schönsten Online-Formate nichts!

War das jetzt ein Mannschaftskampf? Oder einfach nur ein Abend vor dem Computer? Nein, es war schon mehr. Was bleibt, sind die Eindrücke von einem gemeinsamen Match, und – wenngleich aus weiter Ferne - vom Mitfiebern bei den Partien der eigenen Leute.

Nicht so prima nur, dass Werder III wieder nicht gewonnen hat.

Wenn ich etwas kritisieren müsste an der Deutschen Schach-Online-Liga – ich hätte nur diesen Aspekt.

Liebes Org-Team, lieber Schachbund, lieber Präsident Krause, könnt Ihr das nicht einrichten? Wir brauchen doch auch mal einen Sieg mit Werder III!

Aber das wird schon noch werden – vielleicht ja nächsten Donnerstag, gegen die Münchner von Roter Turm Altstadt!

 


Olaf Steffens, Diplom-Handelslehrer, unterrichtet an einer Bremer Berufsschule. FIDE-Meister seit 1997, ELO um die 2200, aufgewachsen in Schleswig-Holstein. Spielte für den Schleswiger Schachverein von 1919, den MTV Leck, den Lübecker Schachverein, die Bremer Schachgesellschaft und nun für Werder Bremen. Seit 2012 Manager des Schachbundesliga-Teams des SV Werder Bremen. Bloggt seit 10 Jahren auf www.schach-welt.de.
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Coachjaxx Coachjaxx 09.02.2021 01:38
Whoooow, ein Wochenbericht wie eine Schneekugel ... einfach zum Dahinschmelzen dieser deepe Glycerin-Effekt! Nur banal formale Versäumnisse verhindern, dass Watchmaster Steffens gleich um mehrere Grade auf der Dienstleiter hochrutscht: 1. kühle Produktplatzierung der Kopfbedeckung im Teaserbild 2. Gefahrengebiet unzureichend gesichert: kein Warnschild weit und breit vor den unter der Leserschaft ausgelösten Lächellawinen :-)

Glückwunschkarte kommt per Kurierkatze!
Kleinschroth Kleinschroth 08.02.2021 04:18
Hallo Olaf, allerbesten Dank für Deine herrlich launige Kommentierung der DSOL! "Deep Chess", "freilaufendes Bio-Hühnchen"... - einfach köstlich. Und bezüglich deiner einzigen Kritik bezüglich fehlender Siege für Werder III kann ich dich nur mit deinen eigenen Worten trösten, als Du mir vor ein paar Jahren in Metz nach einem ziemlich ramponierten Turnier wieder Mut gemacht hast: "Es geht definitiv wieder aufwärts, immer weiter". Als Schachspieler muss man solches Wechselfieber ertragen und die Hoffnung hochhalten - hat mir geholfen. Gruß Roland Kleinschroth, Hannover
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