Verbleibende Playoff-Plätze werden heute vergeben
Schach ist zum zweiten Mal bei dem Event vertreten, das vom 11. bis 15. August in der Paris Expo Porte de Versailles stattfindet und mit insgesamt 1,5 Millionen US-Dollar dotiert ist. Magnus Carlsen ist der Titelverteidiger, nachdem er bereits im vergangenen Jahr die Premiere des Schachturniers gewonnen hatte.
Die Gruppenphase des Esports World Cups begann am Mittwoch in Paris statt. 16 Spieler kämpfen dabei um die acht Plätze in den Playoffs. Die Spieler wurden dafür in zwei Gruppen à acht Spieler aufgeteilt, wobei jeweils vier Spieler aus jeder Gruppe in die nächste Runde kommen. Jede Gruppe spielt im Doppel-K.-o.-System. Die Minimatches bestehen aus zwei Partien mit einer Bedenkzeit von 10 Minuten ohne Inkrement. Bei Gleichstand entscheidet eine Armageddon-Partie. Beide Spieler bieten dann verdeckt eine Bedenkzeit an. Der Spieler mit dem niedrigeren Gebot erhält die schwarzen Steine und kommt bei einem Sieg oder Remis in die nächste Runde, während Weiß mit 10 Minuten Bedenkzeit beginnt und gewinnen muss.
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In diesem kraftvollen neuen Kurs bündeln Endspiel-Experte Karsten Müller und Nachwuchsstar Leon Mendonca ihr Wissen, um das zu vermitteln, worauf es im Endspiel wirklich ankommt: 10 essenzielle Regeln, die jeder Schachspieler kennen muss.
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Gruppe A: Firouzja und Abdusattorov qualifiziert
Alireza Firouzja und Nodirbek Abdusattorov sicherten sich als erste Spieler der Gruppe A einen Platz in den Playoffs. Beide gewannen ihre beiden Matches am Mittwoch, allerdings auf deutlich unterschiedliche Weise:
Firouzja traf zuerst auf Wei Yi, dann auf Arjun Erigaisi. Er benötigte nach zwei unentschiedenen Matchständen – er hatte jeweils die erste Partie gewonnen und dann die zweite verloren – in beiden Runden die Armageddon-Entscheidung. Zweimal gab Firouzja dann das niedrigere Gebot für die Entscheidungspartie ab, erhielt Schwarz, remisierte die Armageddon-Partie und qualifizierte sich so für den Finaltag.
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Abdusattorov hatte einen direkteren Weg. Der usbekische Großmeister errang zwei 2:0-Siege, zunächst gegen Pranesh Munirethinam und dann gegen Jan-Krzysztof Duda. Vier Siege aus vier Partien sicherten ihm souverän die Teilnahme an den Playoffs am Freitag, ohne dass er einen Tiebreak benötigte.
Die übrigen, in Runde 1 oder Runde 2 unterlegenen sechs Spieler der Gruppe A sind weiterhin im Doppel-K.-o.-System vertreten. Wei, Arjun, Pranesh und Duda mussten Niederlagen gegen einen der beiden Qualifikanten einstecken, während Benjamin Bok und Nihal Sarin ebenfalls noch im Rennen sind. Die Spiele der unteren Runde am Donnerstag entscheiden, welche zwei von ihnen neben Firouzja und Abdusattorov in die nächste Runde einziehen.
Gruppe B: Carlsen und Nakamura qualifiziert
In Gruppe B gewannen die Stars Magnus Carlsen und Hikaru Nakamura beide Partien. Carlsen besiegte Andrey Esipenko und Hans Niemann jeweils mit 1,5:0,5. Dabei gewann er in beiden Matches die erste Partie mit Weiß und remisierte die zweite mit Schwarz, um sich den Einzug in die nächste Runde zu sichern.
Nakamura folgte diesem Beispiel, erzielte seine Siege jedoch mit Schwarz. So besiegte er Alexey Sarana und Denis Lazavik jeweils mit 1,5:0,5. Durch diese Ergebnisse können sowohl Carlsen als auch Nakamura, ebenso wie Firouzja und Abdusattorov aus der anderen Gruppe, den Donnerstag überspringen und sind direkt in die Playoffs am Freitag eingezogen.
Der Königsindische Angriff ist eine universelle Eröffnung: leicht zu erlernen, flexibel und reich an taktischen und positionellen Möglichkeiten.
Eines der bemerkenswertesten Ereignisse des Tages ergab sich in der Partie zwischen Niemann und Ian Nepomniachtchi. Ihr Viertelfinale im oberen Teil des Turnierbaums ging in die Armageddon-Phase, wobei Nepomniachtchi mit Schwarz spielte und daher nur ein Remis benötigte. Er war diesem Ziel nahe, doch ein Fehler im 48. Zug ermöglichte Niemann einen sofortigen taktischen Sieg.
Schwarz scheint völlig verloren, doch 48…Kg8 führt zu einem Remis. Nach 49.Sxg5 Tb1+ 50.Kf2 Tb2+ 51.Dxb2 gewinnt Schwarz mit 51…Sd3+ (Diagramm) die Dame zurück, was zu einem ausgeglichenen Springerendspiel führt.
In der ersten dargestellten Stellung spielte Nepomniachtchi 48…Kg7?? und die oben gezeigte kritische Variante hilft Schwarz nicht mehr, da die Dame den Turm auf b2 mit Schach schlägt!
Die Alapin-Variante (1.e4 c5 2.c3) bietet eine einfache, aber äußerst effektive Lösung für alle Sizilianisch-Varianten, indem sie diese mit 2.c3 umgeht.
Gegen die Sizilianische Verteidigung muss es nicht kompliziert zugehen. Die Alapin-Variante (1.e4 c5 2.c3) bietet eine einfache, aber äußerst effektive Lösung für alle wichtigen Sizilianisch-Varianten, indem sie mit 2.c3 ausweicht. Unabhängig davon, ob Ihr Gegner die Najdorf-, Taimanov- oder Drachenvariante spielt, können Sie mit der Alapin-Variante bereits im zweiten Zug die Kontrolle über das Spiel übernehmen.
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Nepomniachtchi reagierte frustriert: Er schlug auf den Tisch – sein entscheidender Fehler wurde offenbar durch einen Mouse-Slip verursacht.
Niemann verlor aber sein nächstes Match gegen Carlsen und muss im Lower Bracket weiterspielen. Auch Esipenko, Sarana und Lazavik sind noch im Rennen, ebenso wie Nepomniachtchi und Sina Movahed. Zwei dieser sechs Spieler werden Carlsen und Nakamura schließlich in die Playoffs begleiten.
Die Playoff-Phase mit acht Spielern beginnt am Freitag und wird am Samstag fortgesetzt. Auch hier kommt ein Doppel-K.o.-System zum Einsatz, allerdings mit längeren Partien.
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