Finale in Biel

31.07.2008 – Heute wird in Biel die letzte Runde des Schachfestivals gespielt. Im Großmeisterturnier ist theoretisch noch alles möglich. Die besten Chancen hat jedoch der Kubaner Leinier Dominguez, der einen Punkt vor Magnus Carlsen und Evgeny Alekseev liegt. Das Publikum hofft vielleicht, dass der Kubaner noch ins Straucheln gerät, denn bei Gleichstand gibt es einen Tie-Break mit Schnell- und Blitzpartien. Der Veranstalter in Biel erwartet eine spannende Schlussrunde und schickt einen Vorbericht.Turnierseite...Zur Pressemitteilung...

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41st BIEL INTERNATIONAL CHESS FESTIVAL
41e FESTIVAL INTERNATIONAL D’ECHECS DE BIENNE
41. INTERNATIONALES SCHACHFESTIVAL BIEL



www.bielchessfestival.ch

19.7. - 1-8. 2008
Pressedienst: Olivier Breisacher
media@bielchessfestival.ch

Medienmitteilung Nr. 9, Mittwoch, 30. Juli 2008

Leinier Dominguez kurz vor der Krönung

Neben Dominguez könne noch zwei Männer auf den Sieg hoffen: Carlsen und Alekseev

Das Grossmeisterturnier in Biel wird ein Feuerwerksspektakel bieten. Die Spannung bleibt bis zur zehnten und letzten Runde aufrechterhalten. An diesem Donnerstagnachmittag haben noch drei Männer die Möglichkeit, das Turnier für sich zu entscheiden. Dabei besitzt der überaus solide Leader Leinier Dominguez (24 Jahre, Nr. 25 der Weltrangliste) klar die besten Karten. Er ist denn auch der Einzige, der aus eigener Kraft Sieger des Turniers werden kann. Mit einem Punkt Abstand auf Magnus Carlsen (17 Jahre, Nr. 6) und auf Evgeny Alekseev (22 Jahre, Nr. 26) führt der Kubaner mit 6,5 Punkten die Tabelle an. Somit genügt ihm in der letzten Runde ein Remis um Turniersieger zu werden.

Leinier Dominguez hat am Mittwoch einen Matchball vergeben. Im «Finalspiel» gegen Magnus Carlsen hatte der Spieler aus Guines eine grossartige Leistung geboten. Er spielte mit Risiko und Leidenschaft und wäre beinahe zum Sieg gekommen, was einer vorzeitigen Turnierkrönung gleichgekommen wäre. « Ich hatte vielleicht eine Gewinnstellung, habe aber den entscheidenden Zug nicht gefunden.», bedauerte Leinier Dominguez, der Carlsen zum Tausch der Dame gegen zwei Türme zwingen konnte. Der Norweger konnte in der Folge froh mit dem halben Punkt, den er noch (nach 52 Zügen) ins Ziel retten konnte.


Magnus Carlsen gegen Leinier Dominguez: Fast wäre alles schon entschieden gewesen

In der zehnten und letzten Runde ist also noch alles möglich. Ein Remis oder ein Sieg gegen Etienne Bacrot würde Leinier Dominguez zum Turniersieg genügen. Falls der Kubaner verliert und Carlsen (gegen Onischuk) und/oder Alekseev (gegen Pelletier) zum vollen Punkt kämen, würde es zu Barragespielen zwischen den zwei (oder drei) Spielern mit dem gleichen Punktekonto kommen (Rapid- und falls nötig Blitzpartien). Evgeny Alekseev hat sich gestern in der Tat mit einer starken Leistung in der Partie gegen Onischuk durchsetzen können und somit die theoretischen Chancen, das Turnier noch in extremis gewinnen zu können, redlich verdient.

GROSSMEISTERTURNIER: 9. Runde:

Alexander Onischuk - Evgeny Alekseev 0-1
Leinier Dominguez - Magnus Carlsen remis
Yannick Pelletier - Etienne Bacrot remis

Tabelle:




Programm der 10. und letzten Runde: (Donnerstag, 31. Juli, 14 Uhr):

Alekseev-Pelletier, Carlsen-Onischuk, Bacrot-Dominguez

Beachten Sie: Im Falle des Punktegleichstandes auf dem ersten Rang kommt es am gleichen Abend zu Entscheidungsspielen (Rapid, Blitz).

Live auf auf: www.bielchessfestival.ch.

MEISTERTURNIER, RANGLISTENSPITZE NACH 9 VON 11 RUNDEN: (121 Teilnehmer)

1. Sébastien Mazé (Fr) 7,5 Pkt 2. Vladimir Belov (Russ), Boris Avrukh (Isr), Christian Bauer (Fr), Leonid Kritz (De) 7 Pkt 6. Boris Grachev (Russ), Ilia Smirin (Isr), Husein Nezad (Qat), Alexey Kim (Kor), Mas Hafizuhelmi (Malaisien), Miso Cebalo (Kro) 6,5 Pkt.

Die ersten Schweizer: 20. Werner Hug 6 Pkt, 26. Florian Jenni, 32 Alexandre Domont, 33. Markus Klauser, 34. David Burnier 5,5 Pkt

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