20.09.2022 – Am zweiten Spieltag des Julius Bär Generation Cups sorgte Magnus Carlsen für einen Eklat. Er gab seine Partie gegen Niemann nach einem Zug auf. Das war die meist diskutierte Partie, obwohl es auf den anderen virtuellen Brettern viel spannender zuging, auch in Carlsens Partie gegen Praggnanandhaa. Carlsen applaudierte seinem jungen Gegner.
neu: ChessBase Magazin 225
Schachfestival Prag 2025 mit Analysen von Aravindh, Giri, Gürel u.a. „Special": 27 höchst unterhaltsamen Miniaturen. Eröffnungsvideos von Werle, King und Ris. 10 Eröffnungsartikel mit neuen Repertoireideen. u.v.m. Das ChessBase Magazin bietet erstklassiges Trainingsmaterial für Vereinsspieler und Profis! Weltklassespieler analysieren ihre Glanzpartien und erklären Ihnen die Ideen hinter den Zügen. Eröffnungsspezialisten präsentieren die neuesten Trends in der Eröffnungstheorie und spannende Ideen für Ihr Repertoire. Meistertrainer in Sachen Taktik, Strategie und Endspiel zeigen Ihnen genau die Tricks und Techniken, die man als erfolgreicher Turnierspieler braucht! Lieferbar als Download (inkl. Heft als pdf-Datei) oder als Heft mit Download-Key per Post.
Im Lieferumfang enthalten: CBM #225 als „ChessBase Book“ für iPad, Tablet, Mac etc.! books.chessbase.com
Ihr persönlicher Schachtrainer. Ihr härtester Gegner. Ihr stärkster Verbündeter. FRITZ 20: Ihr persönlicher Schachtrainer. Ihr härtester Gegner. Ihr stärkster Verbündeter. FRITZ 20 ist mehr als nur eine Schach-Engine – es ist eine Trainingsrevolution für ambitionierte Spieler und Profis. Egal, ob Sie Ihre ersten Schritte in die Welt des ernsthaften Schachtrainings machen oder bereits auf Turnierniveau spielen: Mit FRITZ 20 trainieren Sie effizienter, intelligenter und individueller als je zuvor.
In diesem Kurs lernen Sie die Grundlagen und wichtigsten Ideen der Wiener Partie kennen und entdecken eine Vielzahl von Systemen, die es Ihren Gegnern äußerst schwer machen, sich auf Sie vorzubereiten.
39,90 €
Magnus Carlsen und Hans Niemann in einem Turnier, das geht offenbar nicht. Im Sinquefield Cup zog sich Carlsen nach seiner Niederlage gegen Niemann aus dem Turnier zurück und eröffnete damit den Spekulationen über den Grund Tür und Tor. Beim Julius Bär Generation Cup, einem Online-Schnellschachturnier der Play Magnus Group, waren überraschenderweise beide Spieler in der Teilnehmerliste zu finden.
In Runde sechs kam es zum direkten Aufeinandertreffen. Die Partie dauerte nicht lange. Carlsen gab nach einem Zug auf und führte Hans Niemann damit vor.
Alejandro Ramirez, der sich gerade im Interview befand, kommentierte das spontan so: "Carlsen spielt diese Partie aus Protest nicht. Das ist ein noch stärkeres Statement als der Rückzug aus dem Sinquefield Cup. Er weiß etwas, was wir nicht wissen. Aber dann muss er es sagen. Sonst ist sein Verhalten respektlos."
Magnus Carlsen hätte es nicht nötig gehabt, sich dieser Konfrontation mit Hans Niemann bei seinem eigenen Turnier auszusetzen. Er hätte das Turnier für sich auch absagen können. Oder er hätte die Partie auch einfach spielen können. Stattdessen wiederholte und vertiefte er mit dieser symbolischen Geste sein Statement aus dem Sinquefield Cup. Das wird er nicht gemacht haben, wenn er nicht ganz sicher ist, dass "mit Niemann irgendetwas nicht stimmt", wie Ramirez es formulierte. Die Schachwelt ist in Aufruhr.
Carlsen hat gegenüber dem Norwegischen TV erklärt, dass er während des Turniers keine Interviews geben wird. Aber Alejandro Ramirez hat recht. Carlsen kann Niemann nicht auf diese Weise vorführen, wenn er nicht irgendeine Form von Beweis für seinen Protest und die damit unausgesprochenen Beschuldigungen hat. Er muss sich dazu äußern.
Es gab aber auch noch längere Partien. Carlsen selber war mit einem Remis gegen David Navara in den zweiten Spieltag gestartet. Nach der Sehrkurzpartie gegen Niemann besiegte der Weltmeister Levon Aronian und kam in Runde acht gegen einen stark aufspielenden Praggnanandhaa mit einem Remis davon. Vor dem Bildschirm applaudierte der Norweger dem jungen Inder. Dieser hatte zwei Runden zuvor Keymer besiegt und auch auch die übrigen Partien remisiert, was ihm zusammen mit Carlsen den zweiten Platz einbrachte. Vor den beiden liegt noch Pragnanands Landsmann Arjun Erigaisi, der mit Siegen über Hans Niemann und Levon Aronian den Tag begann und mit zwei Remisen abschloss.
Veteran Vassily Ivanchuk war am zweiten Spieltag nicht so erfolgreich wie am ersten. Gegen Radoslaw Wojtaszek verrechnete er sich und musste bald die Waffen strecken.
In der Schlussrunde rang der Ukrainer aber in einer spannenden und hochkomplizierten Partie Vincent Keymer nieder.
Man konnte Hans Niemann im Video ansehen, dass Carlsen mit seiner Aufgabe einen Wirkungstreffer erzielt hatte. Am ersten Spieltag hatte Niemann drei Partien gewonnen, eine verloren. Vor der Begegnung gegen Carlsen hatte der US-Großmeister gegen Erigaisi verloren. Danach spielte er gegen Adhiban remis und verlor gegen Le. Seine 4,5 Punkte sind aber noch für den vierten bis achten Platz gut. Das wäre am Ende der Vorrunde die Qualifikation für die K.o.-Runde. Vincent Keymer belegt mit einem Punkt weniger Platz neun, was nicht reichen würde. Die Vorrunde wird mit einer Dreipunkteregel gespielt.
Die Schach-Horizont-Erweiterung
Die perfekte Ausrüstung für 2026 mit dem aktuellen ChessBase-Programm’26, Megadatenbank, ChessBase Magazin und Premium-Account!
London System Powerbase 2026 ist eine Datenbank und enthält insgesamt 11285 Partien aus der Mega 2026 bzw. der Correspondence Database 2026, davon sind 282 kommentiert.
Das Powerbook London System 2026 basiert auf mehr als 410.000 Partien von unterschiedlichen Partieanfängen und ECO-Codes, denen aber jeweils gemeinsam ist, dass Weiß d4 und Lf4 spielt sowie auf c4 verzichtet.
In diesem Kurs präsentiert Großmeisterin Elisabeth Pähtz das London-System als strukturierten und ambitionierten Ansatz mit frühem Lf4, der zu gehaltvollen und dynamischen Stellungen führt.
Eröffnungsvideos: Offenes Spanisch (Sipke Ernst) und Klassisches Sizilianisch (Nico Zwirs). Endspiel-Special von Igor Stohl: „Kurze oder lange Seite“ – wohin gehört der verteidigende König im Turmendspiel? „Wundertüte“ mit 35 Meisteranalysen.
Die Abtauschvariante im Damengambit (5.Lf4) bietet eine hervorragende Balance zwischen positionellem Spiel und scharfen Bauernvorstößen. Sie ist für Ihre Gegner eine echte Überraschung & für Sie leicht zu erlernen, da die wichtigsten Muster vertraut sind.
9,90 €
Wir verwenden Cookies und vergleichbare Technologien, um bestimmte Funktionen zur Verfügung zu stellen, die Nutzererfahrungen zu verbessern und interessengerechte Inhalte auszuspielen. Abhängig von ihrem Verwendungszweck können dabei neben technisch erforderlichen Cookies auch Analyse-Cookies sowie Marketing-Cookies eingesetzt werden. Hier können Sie der Verwendung von Analyse-Cookies und Marketing-Cookies widersprechen. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Ihre Einstellungen zu Cookies für diese Website
Wir verwenden Cookies und vergleichbare Technologien, um bestimmte Funktionen zur Verfügung zu stellen, die Nutzererfahrungen zu verbessern und interessengerechte Inhalte auszuspielen. Abhängig von ihrem Verwendungszweck können dabei neben technisch erforderlichen Cookies auch Analyse-Cookies sowie Marketing-Cookies eingesetzt werden. Analyse-Cookies und Marketing-Cookies werden eingesetzt, solange Sie nicht durch eine entsprechende Einstellung widersprechen. Bitte beachten Sie, dass Ihre Auswahl dazu führen kann, dass die Funktionalität des Angebots beeinträchtigt wird. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Technisch erforderliche Cookies
Technisch erforderliche Cookies: Damit Sie navigieren und die Basisfunktionen bedienen können sowie zur Speicherung von Präferenzen.
Analyse-Cookies
Damit wir feststellen können, wie Besucher mit unserem Angebot interagieren, um die Nutzererfahrungen zu verbessern.
Marketing-Cookies
Damit wir relevante Inhalte und interessengerechte Werbung anbieten und auswerten zu können.