13.09.2026 – Die Alpine APL Pipers mit Magnus Carlsen und Ganges Grandmasters mit Nepomniachtchi qualifizierten sich für das Finale, obwohl beide Teams am Samstag verloren. CheQ Mumba Masters (mit Maxime Vachier-Lagrave) besiegten FYERS American Gambits (mit Javokhir Sindarov), schlossen damit zu ihren Gegnern in der Tabelle auf. Damit steht zugleich fest, dass die CheQ Mumba Masters im Spiel um Platz 3 wieder gegen die FYERS American Gambits antreten. | Foto: ChessBase India
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Alpine APL Pipers und Ganges Grandmasters im Finale
Am Samstag verloren in allen drei Paarungen die Teams, die nach der Tabelle als Favoriten galten. Alpine APL Pipers verloren 6:11 gegen Triveni Continental Kings. Magnus Carlsen unterlag Alireza Firouzja 0:4. Zusätzlich verlor Vidit Gujrathi 0:4 gegen Aravindh Chithambaram. Für den einzigen Sieg des Tages für die Alpine APL Pipers sorgte Volodir Murzin, der mit Weiß drei Punkte gegen Pranav Venkatesh einsammelte.
Da die FYERS American Gambits am Samstag gegen die CheQ Mumba Masters unterlagen, waren die Alpine APL Pipers trotz Niederlage sicher im Finale. Dasselbe galt für Ganges Grandmasters, die am Samstag auch verloren und dennoch ins Finale einzogen. Die PBG Alaskan Knights besiegten Ganges Grandmasters 9:7. Yagiz Kaan Erdogmus besiegte Leinier Dominguez Perez und Abhimanyu Mishra besiegte Leon Luke Mendonca. Stavroula Tsolakidou, die am Vortag zum Player of the Match ernannt wurde, war das einzige Teammitglied der Ganges Grandmasters, die am Samstag einen Sieg erreichte. Sie gewann gegen Nino Batsiashvili und brachte ihrem Team damit vier Punkte.
Die beiden Spieler, die am Vortag noch für die beiden entscheidenden Siege für den Teamsieg der Alpine APL Pipers gesorgt hatten, waren am Samstag die einzigen beiden Spieler, die gegen die Triveni Continental Kings verloren. Magnus Carlsen verlor mit Weiß gegen Alireza Firouzja und Vidit Gujrathi verlor gegen Aravindh Chithambaram.
Weiß
Schwarz
Ergebnis
GCL-Punkte
Magnus Carlsen
Alireza Firouzja
0–1
0:4
Anish Giri
Wei Yi
½–½
1:1
Vidit Gujrathi
Aravindh Chithambaram
0–1
0:4
Divya Deshmukh
Zhu Jiner
½–½
1:1
Humpy Koneru
Alexandra Kosteniuk
½–½
1:1
Volodar Murzin
Pranav Venkatesh
1–0
3:0
Gesamtergebnis
6:11
Dieses 6:11-Ergebnis sorgte dafür, dass die Alpine APL Pipers für den Moment auf einem der ersten beiden vorderen Plätzen standen. Doch waren sie nicht sicher ins Finale eingezogen. Sie standen punktgleich (Mannschaftspunkte und Brettpunkte) mit den Ganges Grandmasters, die noch ein ausstehendes Match hatten und FYERS American Gambits hatten auch noch Chancen mit einem Sieg und mindestens neun Brettpunkten an ihnen vorbeizuziehen. Am Ende sollte es dann aber doch für den Einzug ins Finale reichen.
Alexandra Kosteniuk ist mit ihrem Remis gegen Humpy Koneru in die Bestenliste der Einzelergebnisse eingezogen. Mit 20 GCL-Punkten aus 5 Siegen, 3 Remis und nur 2 Niederlagen gehört sie zu den vier Personen mit den meisten GCL-Punkten aus Einzelergebnissen.
Koneru Humpy erreichte 19 GCL-Punkte, wodurch sie auf Platz 5 der Einzelergebnisse landete. Magnus Carlsen und Volodar Murzin sorgten für 18 GCL-Punkte und nahmen so einen geteilten Platz 8 der Einzelergebnisse ein.
Sagar Shah kommentiert Magnus Carlsen vs. Alireza Firouzja
Video: ChessBase India
PBG Alaskan Knights 9 – 7 Ganges Grandmasters
Nachdem die Alpine APL Pipers zuvor verloren hatten, war für Ganges Grandmasters nur noch wichtig, dass sie überhaupt Brettpunkte erspielten, damit sie in der Tabelle vor ihren direkten Konkurrenten stehen würden. Die einzige Gefahr, die danach noch bestand, war, dass FYERS American Gambits mit einem hohen Sieg an den Ganges Grandmasters in der Tabelle vorbeizogen und damit Ganges Grandmasters auf Platz 2 zwangen.
Weiß
Schwarz
Ergebnis
GCL-Punkte
Viswanathan Anand
Ian Nepomniachtchi
½–½
1:1
Arjun Erigaisi
Levon Aronian
½–½
1:1
Yağız Kaan Erdoğmuş
Leinier Dominguez Perez
1–0
3:0
Kateryna Lagno
Polina Shuvalova
½–½
1:1
Nino Batsiashvili
Stavroula Tsolakidou
0–1
0:4
Abhimanyu Mishra
Leon Luke Mendonca
1–0
3:0
Gesamtergebnis
9:7
Stavroula Tsolakidou gab trotzdem erneut alles und sorgte für den einzigen Sieg für Ganges Grandmasters an diesem Tag. Sie gewann gegen Nino Batsiashvili und erreichte damit in der gesamten Vorrunde 20 GCL-Punkte. Sie und Polina Shuvalova zogen sie in die Tabellenspitze der Einzelergebnisse ein.
Von den PBG Alaskan Knights erreichten Nino Batsiashvili und Yagiz Kaan Erdogmus die meisten GCL-Punkte. Mit 18 Punkten teilen sie sich Platz 8 mit Magnus Carlsen.
Nino Batsiashvili 0 - 4 Stavroula Tsolakidou
Den schwarzen a-Bauern konnte Batsiashvili noch von der Umwandlung aufhalten indem sie ihren Läufer auf das Feld a1 bewegte. Die Position war an dieser Stelle bereits sehr gut für Tsolakidou.
Batsiashvili ließ ihre Gegnerin noch die Dame nach der Springergabel schlagen und gab danach auf. So gewann Tsolakidou die Partie gegen Batsiashvili und gewann die einzige Partie des Tages für ihr Team.
FYERS American Gambits hatten es in der Hand
Die dritte Paarung des Tages sollte die Paarungen für den finalen Spieltag entscheiden. Die Triveni Continental Kings und die PBG Alaskan Knights hatten durch ihre Siege am Samstag zu den QueQ Mumba Masters aufgeschlossen. Gleichzeitig fehlte den FYERS American Gambits nur noch ein Sieg und neun Brettpunkte, um die Alpine APL Pipers in der Tabelle zu überholen. Die CheQ Mumba Masters hatten aber anders geplant. Mit ihrem 11:6-Sieg gegen die FYERS American Gambits sorgten sie dafür, dass sie sicher ins kleine Finale, das Finale um Platz 3, einzogen und sie sorgten dafür, dass die FYERS American Gambits nicht ins große Finale einzogen. Dies führte auch dazu, dass sie im Spiel um Platz 3 wieder gegen die FYERS American Gambits antreten würden und nicht gegen die Alpine APL Pipers. Vor dieser dritten Paarung des Tages hing für beinahe alle Teams eine Menge ab. Nur Ganges Grandmasters hatten sich bereits einen Tabellenplatz vor den Alpine APL Masters gesichert, womit sie nach ihrem Mannschaftskampf im Finale standen.
CheQ Mumba Masters 11 – 6 FYERS American Gambits
Javokhir Sindarov besiegte Maxime Vachier-Lagrave und katapultierte sich auf den geteilten ersten Platz der Einzelergebnisse mit 20 GCL-Punkten. Damit wurde er auch Top-Spieler am ersten Brett, da er der einzige der "Icon"-Spieler war, der diese Punktzahl erreicht hatte. den ersten Platz der Einzelergebnisse (Gesamtliste) teilte er sich mit den drei Spielerinnen Alexandra Kosteniuk, Polina Shuvalova und Stavroula Tsolakidou.
Weiß
Schwarz
Ergebnis
GCL-Punkte
Maxime Vachier-Lagrave
Javokhir Sindarov
0–1
0:4
Pranesh M
Nihal Sarin
1–0
3:0
Shakhriyar Mamedyarov
Daniil Dubov
½–½
1:1
Harika Dronavalli
Bibisara Assaubayeva
½–½
1:1
Carissa Yip
Sara Khadem
1–0
3:0
Bardiya Daneshvar
Marc'Andria Maurizzi
1–0
3:0
Gesamtergebnis
11:6
Am Ende war die Luft für FYERS American Gambits raus, während CheQ Mumba Masters ihren Einzug ins Spiel um Platz 3 einbetonierten. Pranesh M, Carissa Yip und Bardiya Daneshvar sorgten jeweils für drei Brettpunkte für das Team. Durch den Teamsieg waren die Brettpunkte für den Einzug ins Spiel um Platz 3 nicht mehr relevant. Mit zwei Brettpunkten mehr hätten sie ihre Gegner aber noch in der Tabelle überholen können, was für die Paarungen am Sonntag aber nicht mehr ausschlaggebend gewesen wäre.
Nihal Sarin und Shakhriyar Mamedyarov erreichten insgesamt 19 GCL-Punkte und gelangen so auf den geteilten Platz 5 der Einzelergebnisse. Marc'Andria Maurizzi stand bei 18 GCL-Punkten und teilte sich so den 8. Platz u.a. mit Magnus Carlsen bei den Einzelergebnissen.
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12.09.2026 – Nach den Partien am Freitag steht daher für jede Mannschaft nur noch ein Match aus, bevor feststeht, wer in das Finale einzieht. Vor den Runden am Samstag führen Ganges Grandmasters (mit Nepomniachtchi) und Alpine APL Pipers (mit Magnus Carlsen und Vidit Gujrathi) mit jeweils 18 Teampunkten. Die Mannschaft der FYERS American Gambits (mit Sindarov) steht bei 15 Mannschaftspunkten und weniger Brettpunkten als die führenden Teams. Die 7:9-Niederlage gegen Alpine APL Pipers macht sich in der Tabelle bemerkbar. Vidit Gujrathi erzielte den entscheidenden Sieg gegen Daniil Dubov. | Foto: Global Chess League
11.09.2026 – Sechs Mannschaften, 36 Weltklassespieler, eine Bedenkzeit von 20 Minuten für die gesamte Partie, Inkrement erst ab dem 40. Zug, 4 Punkte für einen Sieg mit Schwarz, 3 für einen Sieg mit Weiß, 1 für ein Remis, 18 bis 24 Partien pro Tag, ein Preisfonds von 1 Million Dollar - die Global Chess League ist ein Schachspektakel. Mit spannendem Finish: Die besten zwei Mannschaften der Vorrunde qualifizieren sich für das Finale und nach acht von zehn Mannschaftskämpfen liegen drei Teams punktgleich an der Spitze. | Foto: In einer der vielen Spitzenpartien des Tages gewann Magnus Carlsen gegen Vishy Anand | Foto: Global Chess League
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• 1. e4 c5 2. Sf3 d6 3. d4 cxd4 4. Sxd4 Sf6 5. Sc3 a6 6. h3 e5 7. Sde2
• 5….a6 6. Lc4 in Verbindung mit dem Englischen Angriff (Le3, f3 etc.)
• 5…a6 6. Le3, die Variante mit …a5
• 5…a6 6 Le2 und 9 Te1
• 5 f3 (anstelle von 5 Sc3)
Es ist nicht notwendig, die ursprüngliche Najdorf-DVD zu kennen, um die hier untersuchten Varianten zu verstehen – aber es hilft, da diese Varianten Teil eines umfassenden Repertoires bilden.
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