Grand Chess Tour Paris - LIVE

von ChessBase
01.08.2019 – Hikaru nakamura war "Mann des Tages" am ersten Spieltag des Blitzturniers in Paris. Heute wird die Rückrunde gespielt. Kann der US-GM seinen Ein-Punkte-Vorsprung ins Ziel bringen? Live ab 15 Uhr. Partien und Video. | Fotos: Grand Chess Tour

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Die Grand Chess Tour 2019 macht mit ihrer dritten von insgesamt sieben Etappen Halt in Paris. Vom 27. bis 29. Juli findet ein Schnellschachturnier statt. Nach einem Ruhetag geht es weiter mit einem Blitzturnier das über zwei Tage ausgetragen wird. Die Veranstaltung ist mit 150.000 Dollar dotiert.

An den ersten drei Tagen werden jeweils drei Schnellschachpartien mit einer Zeitkontrolle von 25 Minuten für die gesamte Partie mit einem Delay von 10 Sekunden gespielt. Am Mittwoch und Donnerstag stehen innerhalb von zwei Tagen 18 Runden Blitzschach auf dem Programm. Die Bedenkzeit lautet: 5 Minuten für die Partie mit 3 Sekunden Delay. Alle Runden beginnen ab 15 MEZ.

Partien Grand Chess Tour Paris (Schnellschach)

 

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jeremia jeremia 01.08.2019 08:59
Es gibt eine deutsche Bezeichnung dafür. Die nennt sich "Aufschubmodus". Ich finde die Umsetzung mit den DGT Uhren eine Katastrophe, als Zuschauer leicht mit Inkrement zu verwechseln. Bei den nur in den USA genutzten Samtimer Uhren ist das wesentlich besser umgesetzt. Da gibt es z.B. für 5 Sekunden Delay seitlich neben der Grundbedenkzeit ein 5schichtiger Balken. D.h. bei 5 Sekunden Aufschub verschwinden zunächst die 5stufigen Balken schrittweise im Sekundenturnus und erst danach fängt die Uhr an zu laufen.
Ocrana Ocrana 01.08.2019 04:44
Ich finde den Wikpediaartikel einleuchtend und gut geschrieben. Kurz und prägnant.
Karl Hackenmeier Karl Hackenmeier 01.08.2019 11:56
Ach, man kann einen einfachen Vorgang nicht einfach erklären? Auch nicht die Vorteile und Nachteile ? Angeblich hat ja Bronstein einmal 58 Minuten für einen Entwlicklungszug gebraucht. Legendär sollen seine Partieanfänge gewesen sein, 10 Minuten für den 1. Zug. Hübsches Bild Martin, magst Du Bratwürste?
Martin Erik Martin Erik 01.08.2019 08:51
Versteh jetzt nicht, was daran "verquastet" ist. Einen Sachverhalt völlig trivial erklären, der eine gewisse Kompliziertheit aufweist, geht halt nicht. Und das in einem derartigen Absatz nicht jeder Begriff erklärt, sondern ein gewisses Grundwissen vorausgesetzt wird, entspricht dem üblichen Vorgehen einer Enzyklopädie.

Bronstein-System [aus: WIKIPEDIA]

Die Bedenkzeit setzt sich aus einer Grundbedenkzeit und einer Zugbedenkzeit zusammen (Beispiel: 10 Sekunden/Zug + 5 Minuten). Das System wurde von David Bronstein, einem Schachgroßmeister, entwickelt. Wenn ein Zug beginnt, fängt die Uhr nicht gleich an zu laufen, sondern erst nach der Zugbedenkzeit (sogenanntes "Delay"). Erst wenn ein Spieler länger als die Zugbedenkzeit benötigt, verringert sich seine Grundbedenkzeit. Die Maximaldauer einer Partie beträgt hier wie beim Fischersystem Grundbedenkzeit + Zuganzahl × Zugbedenkzeit. Durchschnittlich ist die Gesamtbedenkzeit einer Partie jedoch geringer als im Fischersystem, da die nicht verbrauchten Zugbedenkzeiten nach jedem Zug verfallen (die Möglichkeit, Bedenkzeit zu kumulieren – wie beim Fischer-Modus – existiert nicht). Bei digitalen Schachuhren wie der DGT 3000 beginnt die Uhr sofort zu laufen, mit Betätigen des Hebels wird jedoch der Delay wieder hinzuaddiert. Nachteil des Systems: Wenn man für einen Zug weniger als die Zugbedenkzeit benötigt, ist die restliche Zeit verloren.
Karl Hackenmeier Karl Hackenmeier 30.07.2019 03:15
Also der Wikipedia Eintrag - besonders die letzten beiden Sätze - ist an Verquastheit kaum zu schlagen. Man bekommt richtig Lust, die Uhr zu kaufen, alleine nur, um sie auszuprobieren.
Krennwurzn Krennwurzn 29.07.2019 04:02
Bronstein-System nennt man das DELAY :-)

Wikipedia sagt dazu:
Die Bedenkzeit setzt sich aus einer Grundbedenkzeit und einer Zugbedenkzeit zusammen (Beispiel: 10 Sekunden/Zug + 5 Minuten). Das System wurde von David Bronstein, einem Schachgroßmeister, entwickelt. Wenn ein Zug beginnt, fängt die Uhr nicht gleich an zu laufen, sondern erst nach der Zugbedenkzeit. Erst wenn ein Spieler länger als die Zugbedenkzeit benötigt, verringert sich seine Grundbedenkzeit. Die Maximaldauer einer Partie beträgt hier wie beim Fischersystem Grundbedenkzeit + Zuganzahl × Zugbedenkzeit. Durchschnittlich ist die Bedenkzeit geringer als im Fischersystem, da die nicht verbrauchten Zugbedenkzeiten nach jedem Zug verfallen. Bei digitalen Schachuhren wie der DGT 3000 beginnt die Uhr sofort zu laufen, mit Betätigen des Hebels wird jedoch die verbrauchte Zugbedenkzeit wieder hinzuaddiert. Nachteil des Systems: Wenn man für einen Zug weniger als die Zugbedenkzeit benötigt, ist die restliche Zeit verloren.
BornToulouse BornToulouse 29.07.2019 10:34
@zak54: In Paris wird mit Delay gespielt und eben nicht mit Inkrement.
zak54 zak54 29.07.2019 10:17
Bevor Ihr einen Begriff wie "Delay" verwendet, solltet Ihr seine Bedeutung kennen.
Bei der Definition der Bedenkzeit im Schach ist er jedenfalls fehl am Platz.
Eine schrittweise Erhöhung einer Größe oder Variablen ist immer noch ein Inkrement.
Falls Euch das "zu deutsch" ist, dann nutzt doch das englische Wort increment. ;-)
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