Hamburger Abendblatt: Wie ein ukrainisches Toptalent nach Hamburg kam

von ChessBase
28.04.2022 – Kurz nach dem Angriff Russlands auf die Ukraine flüchtete das ukrainische Schachtalent Tykhon Cherniaiev mit seiner Familie nach Hamburg. Björn Jensen berichtet in einem Beitrag in der heutigen Ausgabe des Hamburger Abendblattes über die Umstände der Flucht und die Unterstützung, die die ukrainische Familie in Hamburg bekommt. | Foto: Tykhon Cherniaiev mit seinem Trainer Dorian Rogozenco (Michael Rauhe / FUNKE Foto Services)

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Wie ein ukrainisches Toptalent nach Hamburg kam

Nach seiner Flucht aus dem Krieg fand das zwölfjährige Schachtalent Tykhon Cherniaiev an der Eliteschule des Sports eine neue Heimat.

Hamburg. Es gibt einige Momente im Verlauf des Gesprächs, die einem die Sprache verschlagen könnten, wenn es nicht der Beruf erforderte, Fragen zu stellen. Aber als Tykhon Cherniaiev in seiner noch kindlichen Unbefangenheit erzählt, dass er versuche, seinen Vater in den täglichen Telefongesprächen zum Lachen zu bringen, muss man doch kurz innehalten. Ein Zwölfjähriger, der alles tut, um seine gute Laune auf den Vater zu übertragen, der in Charkiw, der zweitgrößten Stadt der Ukraine, dabei mithilft, die russische Invasion aufzuhalten – das berührt tief.

Gelandet in Hamburg ist der Junge am 8. März, in Begleitung seiner Mutter, Großmutter und der fünf Jahre jüngeren Schwester. Nach einer sechs Tage andauernden, anstrengenden Flucht aus dem Krieg, die er mithilfe seiner Kontakte in alle Welt selbst für die Familie organisiert hatte. Und die in einer Zweizimmerwohnung an der Hamburger Straße endete, weil Tykhon Cherniaiev eine Begabung besitzt, die aus seinen anderen noch einmal hervorsticht.

Der Ukrainer ist eins der weltweit größten Schachtalente der Altersklasse U 12, war Blitz- und Schnellschachweltmeister der unter Zehnjährigen – und hat deshalb in Hamburg schon für Interesse gesorgt, bevor Russland seinen Angriffskrieg entfesselte. Rainer Woisin ist Geschäftsführer des Hamburger Unternehmens ChessBase, das Schachsoftware entwickelt und eine Schachdatenbank betreibt. „Wir sind auf Tykhon aufmerksam geworden, weil er seit einigen Jahren einen Internetstream betreibt, und haben schon mehrere kleine Filmprojekte mit ihm gemacht“, sagt er.

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Die ganze Geschichte beim Hamburger Abendblatt...