Interview mit Arkady Dvorkovich

von ChessBase
22.04.2020 – FIDE-Präsident Arkady Dvorkovich gab letzte Woche der russischen Zeitung Kommersant ein längeres Interview und gab dort Einblick in die Entscheidungsprozesse der FIDE im Hinblick auf den Weltmeisteschaftszyklus und Online-Aktivitäten. | Fotos: FIDE

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Letzte Woche gab FIDE-Präsident Arkady Dvorkovich der russischen Zeitung "Kommersant" ein ausführliches Interview, in dem er zu verschiedenen aktuellen Vorgängen Stellungnahmen. Das Interview erschien in zwei Teilen auch in englischer Sprache auf der FIDE-Webseite. Hier ist das vollständige Interview in einer deutschen Übersetzung. 

Lassen Sie uns mit dem Kandidatenturnier beginnen. Sie haben es Mitte März eröffnet, genau an dem Tag, an dem das Sportministerium der Russischen Föderation eine Verordnung erlassen hat, die strenge Beschränkungen für Sportveranstaltungen im Land vorsieht. Bedauern Sie Ihre Entscheidung, diese Veranstaltung durchzuführen? Schließlich mussten Sie es nach der Hälfte der Zeit abbrechen.

Arkadi Dvorkovich: Ich bereue nichts. Es war eine bewusste Entscheidung. Ich habe vor der Veranstaltung alle Faktoren, die berücksichtigt werden mussten, persönlich abgewogen. In erster Linie ging es um Schachfans auf der ganzen Welt, da sich so viele Menschen uf das Turnier gefreut haben. Ich war absolut sicher, dass wir für die gesundheitliche Sicherheit aller Teilnehmer und der an der Organisation dieses Turniers beteiligten Personen sorgen konnten. Das war ein entscheidender Faktor. Außerdem war es sehr wichtig, den Zeitplan der Weltmeisterschaft einzuhalten. Ein weiterer Aspekt war die Gewährleistung gleicher Rechte und Bedingungen für alle Teilnehmer. Zum Beispiel kam Ding Liren schon am 1. März in Russland an, um die erforderliche 14-tägige Quarantäne zu erhalten. Hätten wir seine Teilnahme am Kandidatenturnier nicht gewährleistet (die Entscheidung wurde Ende Februar getroffen), wäre die gesamte Veranstaltung in Frage gestellt worden.

Das endgültige Feld wurde 10 Tage vor dem Turnier festgelegt. Alle Teilnehmer sicherten ihre Teilnahme zu. Wir hatten keine guten Gründe, das Turnier zu verschieben.

Einige Teilnehmer, zum Beispiel Alexander Grischuk, beklagten sich über die Atmosphäre und Konzentrationsprobleme während der Partien. Waren Sie sich dessen bewusst?  

A.D: Zunächst einmal gab es keine offiziellen Beschwerden. Wir reagierten schnell auf alle Anfragen, machten viele Zugeständnisse, berücksichtigten selbst kleinste Details, um eine angenehme Atmosphäre zu schaffen. Man darf nicht vergessen, dass alle Spieler echte Profis sind.

Erlauben Sie mir, Sie an die Anordnung des Sportministeriums der Russischen Föderation zu erinnern. Diese Weisung hat im Grunde genommen alle Sportwettbewerbe in Russland abgesagt, oder?

A.D: Das Kandidatenturnier ist keine Massensportveranstaltung. Es haben nur acht Spieler teilgenommen. Es war von dieser Vorschrift nicht betroffen. Wir standen bezüglich der Veranstaltung in ständigem Kontakt mit den regionalen Behörden, dem Sportministerium der Russischen Föderation und der "Rospotrebnadzor" (Behörde für Verbraucherschutz und Wohlergehen der Menschen) und erhielten grünes Licht.

Ich verstehe, dass es im Moment sehr schwierig ist, Prognosen zu erstellen. Haben Sie irgendwelche Szenarien bezüglich des Abschlusses der Veranstaltung - einen Plan A, Plan B und Plan C?

A.D: Wir haben welche. Plan A - das optimistische Szenario - sieht vor, den zweiten Teil der Veranstaltung im August oder September abzuhalten. Viele Experten sind der Meinung, dass dies ein realistischer Zeitrahmen ist, wenn man bedenkt, wie sich die Situation mit dem COVID-19 entwickelt hat. Bis Mitte oder Ende des Sommers könnten wir zum normalen Leben zurückkehren. In diesem Fall wird der Gewinner des Kandidatenturniers genügend Zeit für eine gründliche Vorbereitung auf das WM-Spiel haben - etwa 3 Monate. Aber auch dies ist ein optimistisches Szenario, bei dem der Titelkampf wie geplant im Dezember 2020 stattfinden wird.

Gibt es weniger optimistische Szenarien?

A.D: Ein weniger optimistischer Plan ist es, den gesamten Zyklus um einige Monate zu verschieben. Dies ist jedoch für uns eine unerwünschte Alternative. Wir denken, dass wir das optimistische Szenario verwirklichen können.

Lassen Sie mich eines klarstellen. Wird der zweite Teil der Kandidaten in Jekaterinburg stattfinden?

A.D.: Das wird er. Ich sehe keine Hindernisse. Wir haben die Bestätigung unserer wichtigsten Partner, der SIMA Land Company und der regionalen Behörden. Sie haben sich bereit erklärt, den zweiten Teil der Veranstaltung in Jekaterinburg abzuhalten. Wenn ein anderer Ort die Veranstaltung ausrichten möchte, werden wir eine solche Anfrage natürlich in Betracht ziehen. Gegenwärtig bleibt Jekaterinburg erste Wahl.

Kommen wir zum Wettkampf um Weltmeisterschaft. Wird es, wie Sie bereits erwähnt haben, im Dezember in Dubai stattfinden?

A.D: Wir hoffen, dass der Wettkampf im Dezember in Dubai stattfinden wird. Im Falle von höherer Gewalt werden wir die Alternativen prüfen. Gegenwärtig sind unsere Partner noch bereit, den Wettkampf durchzuführen.

Wann ist es fix?

A.D: Wir haben uns auf die Bedingungen geeinigt. Es bleibt nur noch, den Vertrag zu unterzeichnen.

Anfang des Jahres hat die FIDE den Wettkampf ausgeschrieben. Eine der wichtigsten Bedingungen war ein garantierter Preisfonds von mindestens 2 Mio Euro. Ist diese Bedingung erfüllt?

A.D: Ja, klar.

Was sprach für die Vergabe nach Dubai?

A.D: Die Idee entstand vor einigen Monaten im Zusammenhang mit der EXPO-2020, die in Dubai stattfinden soll. Die Weltausstellung wird dem Veranstaltungsort ein riesiges Interesse einbringen. Außerdem passt das Motto - The Global Mind - gut zum Schach. Wir sind in die Verhandlungen eingetreten und haben uns auf Rahmenbedingungen geeinigt. Dubai war nicht der einzige Bieter. Dubai war aber am attraktivsten.

Der Titelkampf soll im Rahmen der EXPO durchgeführt werden. Wird das Match dadurch nicht als Nebenevent herabgestuft? 

A.D: Nein, auf keinen Fall. Der Wettkampf ist nicht Teil der EXPO. Wir nutzen diese nur als Bühne. Das Match ist eine Veranstaltung in dieser Zeit und wird ein Maximum an Publikum anziehen.

Mit anderen Worten: Sie sind zuversichtlich, dass diese Symbiose die Bekanntheit des Spiels erhöhen wird?

A.D: Auf jeden Fall.

Sie haben bereits erwähnt, dass zwischen dem Ende des Kandidatenturniers und dem Beginn des Weltmeisterschaftskampfes bestenfalls drei Monate liegen. Das reicht vielleicht für die Spieler aus, um sich vorzubereiten. Reicht es aber auch, um für den WM-Kampf ordentlich die Werbetrommel zu rühren?

Wir werden mit der Werbung für das Match beginnen, sobald der Vertrag unterzeichnet ist. Wenn das bald geschieht, haben wir genug Zeit. Vielleicht verschieben unserer Partner aber auch den Wettkampf. Dann haben wir auch genug Zeit. Wir haben diesbezüglich keine Bedenken.

Stehen Sie mit Magnus Carlsen, einer der Hauptfiguren des WM-Kampfes, in Verbindung? Was denkt er über die ganze Situation? Es scheint, als ob nicht sehr besorgt ist.

A.D: Wir sind im Kontakt mit Magnus und seinem Vater. Er reagierte positiv auf unseren Versuch, das Kandidatenturnier trotz der widrigen Umstände durchzuführen. Was die Termine des Weltmeisterschaftskampfes betrifft, so haben wir uns im Vorfeld mit Magnus beraten. Er hatte keine Einwände.

Als Sie das Kandidatenturnier abbrechen mussten, sagten Sie, dass die FIDE versuchen würde, die Zeit der Quarantäne zu nutzen, um nach neuen Ideen zu suchen. Was macht der Internationale Schachverband in diesem Moment?

A.D: Wir verlagern viele unserer Aktivitäten online, auf digitale Plattformen. Es hat bereits mehrere inoffizielle Wettkämpfe auf verschiedenen Websites gegeben. Wir haben diese Erfahrungen sorgfältig geprüft und eine eigene Strategie ausgearbeitet. Zunächst einmal werden wir Mannschaftswettbewerbe für die führenden Schachländer organisieren, einschließlich einer "digitalen Variante" der Schacholympiade, die für August geplant war. Jetzt planen wir, sie im Online-Format abzuhalten. Das ist ein großes Projekt. Wir erwägen auch andere Formate - Wettbewerbe zwischen Schulen, Universitäten, Firmen und Städten. Die Schnellschach-Meisterschaften stehen ebenfalls auf dem Zettel. Ich denke, wir werden ein großes Turnier organisieren, an dem ein viele unterschiedliche Spieler teilnehmen können.

Sind auch andere internationalen und nationalen Verbände aktiv?

A.D: Ja, sind sie. Die Europäische Schachunion (ECU) hat die Europameisterschaft für Mai geplant. Magnus Carlsen mit seiner Mannschaft hat das Magnus Invitational-Turnier angekündigt, an dem alle Spitzenspieler teilnehmen werden. Die Veranstaltung beginnt am 18. April. Viele unserer Aktivitäten werden auch digital - Seminare für Trainer und Schiedsrichter, Turnierveranstalter und Schachspieler. In diesen Bereichen werden wir in den nächsten Monaten sehr aktiv sein. Gegenwärtig bereiten sich die Dozenten intensiv auf die geplanten Seminare vor. All diese Maßnahmen werden Menschen auf der ganzen Welt helfen, auch in dieser schwierigen Zeit am Schachleben teilzuhaben.

Hat die Krise dem Schachsport in gewisser Weise Auftrieb gegeben?

A.D: Es gibt ein Problem damit - neben einem emotionalen Aspekt - schließlich ziehen es Schachspieler vor, sich in Klubs zu treffen, Kontakte zu knüpfen und live zu spielen (die meisten von ihnen genießen es viel mehr als online). Ich spreche vom Cheating. Leider kann man niemandem trauen, außer vielleicht den Spitzenspielern, für die ihr Ruf das wichtigste Kapital ist. Auf den unteren Ebenen sind Anti-Cheating-Maßnahmen von großer Bedeutung. Wir arbeiten zusammen mit Schachplattformen und Cybersicherheitsfirmen an Lösungen für diese Probleme.

Es ist noch etwas zu früh, um die Ergebnisse des neuen Weltmeisterschaftszyklus zusammenzufassen, der mit Ihrem Amtsantritt zusammenfiel. Vielleicht können Sie aber einige Trends spezifizieren? Hat die Popularität des Schachspiels zugenommen?

A.D: Alles, was wir in den letzten zwei Jahren getan haben, geschah auf einem höheren Niveau als zuvor. Ich beziehe mich sowohl auf Marketing-Bemühungen als auch darauf, führende Unternehmen für das Schachspiel zu gewinnen. Ich spreche von solchen Unternehmen wie Coca-Cola, Total, RZD, Rosseti, Gazprom. Dasselbe gilt für die Berichterstattung über die Turniere und die Kommentierungen. Zum Beispiel wurde der Frauen-Weltmeisterschaftskampf und das Kandidatenturnier in mehreren Sprachen übertragen und kommentiert - Russisch, Englisch und Chinesisch. Unser Partner Chess24 hat auch die Übertragung um mehrere zusätzliche Sprachen erweitert. Dies ist eine deutliche Verbesserung, da die Sprachenvielfalt zusätzliche Zuschauer bei den Übertragungen anzieht. Außerdem sind die Übertragungen jetzt viel professioneller. Ich denke, dass sie jetzt den Standards entsprechen, die im Fernsehen üblich sind.

Wächst das Schachpublikum?

A.D: Wir haben eine deutliche Zunahme der Zuschauer im Frauenschach. Die Größe des Publikums ist in absoluten Zahlen immer noch nicht riesig, aber wir sprechen hier von Zehntausenden von Menschen, die die Partien verfolgen. Was die Männerturner angeht, haben wir das Publikum um einige Hunderttausende von Menschen erweitert, indem wir chinesische Zuschauer einbezogen haben.


Dvorkovich eröffnet einen Frauen-Grand Prix am Brett von Anna Muzychuk

Die FIDE machte ein Experiment, indem sie das Grand Swiss Turnier in den Weltmeisterschaftszyklus einbezogen hat. Es war ein Schweizer System Turnier, ein Format, das oft Überraschungen mit sich bringt. Sind Sie mit diesem Ereignis zufrieden?

A.D: Das Turnier auf der Isle of Man brachte Teilnehmer aus ganz verschiedenen Ratingbereichen zusammen. Es war anders als der Grand-Prix, bei dem nur die Besten in einem Playoff-Format gegeneinander antreten. Ich würde den Grand Swiss mit dem FIDE-Weltcup vergleichen, aber im Gegensatz dazu nahmen alle Topspieler teil. Es handelt sich um ein demokratischeres Format, das einer maximalen Anzahl von Spielern die Chance gibt, sich zu profilieren. Wir haben zwei große Überraschungen beim Grand Swiss erlebt. Aus diesem grund haben sich neben den Topsielern auch zwei Außenseiter qualifiziert, Wang Hao (China) und Kirill Alekseenko (Russland). Zusammenfassend lässt sich sagen, dass wir mit diesem Turnier recht zufrieden sind und hoffen, dass es weitergehen wird.

Einige Befürworter der Schachtraditionen argumentieren, dass sich in Jekaterinburg zwei Spieler nur durch glückliche Umstände für die Kandidatenturnier qualifiziert haben, aber ihr Niveau unter dem des restlichen Feldes liegt.

A.D: Wenn man dieser Logik folgt, sollten wir keine keine Qualifikationsturniere mehr durchführen, sondern nur die acht besten Spieler nach Elo nehmen, und das war's. Wir sind aber der Meinung, dass die Qualifikation so offen und demokratisch wie möglich sein muss.   

Haben Sie für den neuen Zyklus irgendwelche Experimente geplant?

A.D: Wir wollen im Prinzip am Format des aktuellen Zyklus festhalten. Vielleicht werden wir einige Änderungen bei den Voraussetzungen für die Qualifikation zum Kandidatenturnier vornehmen. Es geht darum, wie man die Qualifikation nach Elo am besten bestimmt. Das gegenwärtige System ist ziemlich kritisch, weil aus mathematischer Sicht die vor einigen Monaten erlangten Elopunkte wertvoller sind als die unmittelbar vor dem Kandidatenturnier erlangten. Wir arbeiten zusammen mit Experten in Mathematik und Statistik an möglichen Korrekturen des gegenwärtigen Systems. Eine der Lösungen könnte die Elo-Leistung (Performance) sein, d.h. wie gut ein bestimmter Spieler in der Zeit unmittelbar vor den Kandidatenturnier war.  

Viele meiner Freunde spielen online entweder Rapid oder Blitz. Sind Sie nicht der Meinung, dass diese Formate auf höchster Ebene nicht ausreichend vertreten sind?

A.D.: Das glaube ich nicht. Alle Spitzenspieler nehmen ständig an verschiedenen Online-Rapid- und Blitz-Turnieren teil. Die Schnellschach- und Blitzweltmeisterschaft ist einer der interessantesten und prestigeträchtigsten Wettbewerbe der FIDE. Die letzte Weltmeisterschaft in Moskau war ein großer Erfolg. Es gibt keinen Mangel an solchen Turnieren. Außerdem werden in diesem Jahr fast alle Veranstaltungen in diesem Format ausgetragen. Es ist derzeit wirklich schwer, eine Veranstaltung in einem anderen Format durchzuführen.

Alle Sportorganisationen haben unter der COVID-19-Pandemie gelitten. Wie groß ist das finanzielle Polster der FIDE?

A.D: Die traditionellen Schachaktivitäten wandern in Online-Formate ab. Auf der anderen Seite werden auch die operativen Kosten erheblich reduziert. Wir haben derzeit keine  Ausgaben für Reisen, Verpflegung, Miete von Spielstätten usw. Von einem finanziellen Standpunkt aus sieht die Situation nicht katastrophal aus. Wir haben ein finanzielles Polster. Bei sparsamer Verwendung reicht es für ein volles Betriebsjahr.

Haben die kommerziellen Partner der FIDE irgendwelche Beschwerden, weil die Veranstaltungen gestoppt und abgesagt wurden? Das ist zum Beispiel im Fußball ein echtes Problem.

A.D: Es hat keine Beschwerden gegeben. Alle unsere Partner sind bereit, die Zusammenarbeit fortzusetzen, in der Hoffnung, dass sich das Schachleben im Herbst vollständig erholen wird. Wir sind unseren Partnern - CISCO, Total, Kaspersky, Coca-Cola, RZD - für ihre Beratung und Unterstützung des Schachsports dankbar. Einige von ihnen boten an, Online-Turniere durchzuführen. Präzise, die Regierung des autonomen Bezirks Khanty-Mansiysk wird Online-Mannschaftswettbewerbe unterstützen.

Übersetzung aus dem Englischen: André Schulz

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