15.05.2013 – Magnus Carlsen und Sergey Karjakin, das sind die beiden Spieler, die das Norway Chess Superturnier dominieren. In Runde 7 gewann Carlsen einmal mehr aus ausgeglichener Stellung, dieses Mal gegen Jon Ludvig Hammer, während Sergey Karjakin nach der Niederlage gegen Carlsen und dem Remis gegen Anand gut erholt gegen Hikaru Nakamura punktete und weiter alleine führt. Ergebnisse, Tabelle, Partien...
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Runde 7, 15. Mai 2013
Wang Hao
½-½
Levon Aronian
Jon Ludvig Hammer
0-1
Magnus Carlsen
Peter Svidler
½-½
Veselin Topalov
Teimour Radjabov
0-1
Viswanathan Anand
Sergey Karjakin
1-0
Hikaru Nakamura
<br Norwegens Nummer eins und zwei: Magnus Carlsen und Jon Ludvig Hammer
Magnus Carlsen spielte in Runde 7 gegen seinen Landsmann Jon Ludvig Hammer und zeigte einmal mehr, wie gut er darin ist, gleich stehende oder sogar schlechtere Stellungen zu gewinnen. Hammer kam gut aus der Eröffnung heraus und hatte eine solide Stellung mit leichter Initiative. Doch dann kam Sand ins Getriebe. Der Grund dafür war Carlsens überraschender Königszug 25...Kf8, der die weißen Drohungen parierte und Spannung in der Stellung hielt. Weiß sollte auch danach nicht verlieren, aber der Zug brachte Hammer völlig aus dem Konzept. "Das war wirklich krank. Dieser Zug hat dir den Sieg gebracht", meinte Hammer in der anschließenden Pressekonferenz.
Der Rest der Partie verlief einseitig. Carlsens Stellung wurde Zug um Zug besser und Hammer fand keinen Weg, Widerstand zu leisten. Im 40. Zug gab er auf.
Weltmeister Vishy Anand
Kraftvolles Schach zeigte Vishy Anand, der mit Schwarz gegen Teimour Radjabov gewann. Anand kam mit einem energischen Bauernvorstoß am Damenflügel gut aus der Eröffnung heraus und war derjenige, der im Mittelspiel das Tempo diktierte. Seine Figuren kamen immer besser ins Spiel und schließlich war Radjabov gezwungen, Anand einen gefährlichen Freibauern auf d3 zu geben. Den konnte Radjabov nicht ausreichend kontrollieren und Anand entschied die Partie mit einer hübschen taktischen Wendung.
Sergey Karjakin: Gut erholt von seiner Niederlage gegen Carlsen gut erholt.
Magnus Carlsen gewann zwar drei Partien in Folge, aber in der Tabelle liegt er immer noch einen halben Punkt hinter Sergey Karjakin. In Runde 7 verteidigte Karjakin seine Tabellenführung mit einem Weiß-Sieg gegen Hikaru Nakamura. In einem Sizilianer spielten beide Seiten aggressiv, doch im taktisch geprägten Mittelspiel nutzte Karjakin seine Chancen besser und kam mit dem überraschenden Zug 29.Sc5 in Vorteil. Um Schlimmeres zu vermeiden, entschied sich Nakamura, seine Dame gegen Turm und Springer zu geben, doch das danach entstehende Endspiel konnte er trotz hartnäckiger Gegenwehr nicht halten und Karjakin gewann seine fünfte Partie in diesem Spitzenturnier.
Wang Hao und Levon Aronian bei einer entspannten und unterhaltsamen Pressekonferenz
Ein unterhaltsames Remis spielten Wang Hao und Levon Aronian. Doch wie er selbst in der Pressekonferenz erklärte, hatte Aronian bei dieser Punkteteilung das Glück auf seiner Seite. Denn unmittelbar nach Abschluss der Eröffnungsphase hatte Aronian Komplikationen heraufbeschworen, in denen er viele taktische Varianten gesehen und berechnet hatte, die einfache Fortsetzung 16.Sb3, die Wang Hao Vorteil brachte jedoch übersehen. Aronian: "Hätte ich das gesehen, hätte ich anders gespielt."
Doch Wang Hao setzte im Anschluss nicht energisch genug fort, verpasste im 18. Zug die Möglichkeit zu 18.c5 und wickelte stattdessen in ein Endspiel ab, in dem er Dank seines Läuferpaars besser zu stehen schien. Aber Aronian verteidigte sich gut - "Wahrscheinlich habe ich präzise gespielt, ohne es zu merken", scherzte er in der Pressekonferenz - und so endete die Partie am Ende mit Remis.
Peter Svidler
Peter Svidler und Veselin Topalov glänzten vor allem in der Eröffnung mit Originalität. Doch nach 1.e4 c5 2.Sf3 d6 3.Lb5+ Sbd7 4.0-0 Sgf6 5.d4 cxd4 6.Dxd4 kam es recht bald zu Vereinfachungen und einem absolut gleich stehenden Endspiel. Im anschließenden Bauernendspiel konnte sich Svidler zwar einen gedeckten Freibauern auf b5 verschaffen, aber da seinem König der Weg in die gegnerische Stellung versperrt blieb, änderte auch dieser Trumpf nichts am Ausgang der Partie - Remis nach 34 Zügen.
GM Daniel King analysiert die Partien Karjakin vs Nakamura and Hammer vs Carlsen
Partien der Runden 1 bis 7
Am Donnerstag, den 16. Mai ist Ruhetag, Runde acht folgt dann am Freitag, den 17. Mai 2013, um 15 Uhr. Die Partien werden auf dem Fritz-Server übertragen, Premium-Mitglieder können die Live-Kommentare verfolgen (Deutsch und Englisch) und den Großmeistern Fragen zur Partien stellen.
ChessBaseDie ChessBase GmbH, mit Sitz in Hamburg, wurde 1987 gegründet und produziert Schachdatenbanken sowie Lehr- und Trainingskurse für Schachspieler. Seit 1997 veröffentlich ChessBase auf seiner Webseite aktuelle Nachrichten aus der Schachwelt. ChessBase News erscheint inzwischen in vier Sprachen und gilt weltweit als wichtigste Schachnachrichtenseite.
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