Karsten Müllers Endspiel-Wörterbuch: Springerschachschatten

von Karsten Müller
14.01.2022 – Es gibt so viele Endspielbegriffe, dass Karsten Müller beschlossen hat, sie in einem wachsenden Wörterbuch zusammenzufassen und mit Hilfe von Videos zu erklären. Dieses Mal geht es um den "Springerschachschatten". Zugegeben, auf den ersten Blick vielleicht ein ungewöhnlicher und sperriger Begriff. Aber er hilft dabei, ein wichtiges Endspielmotiv zu erläutern und zu erinnern.

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Der König befindet sich im Springerschachschatten, wenn er zwei Felder diagonal von einem Springer entfernt steht. Der Springer benötigt dann mindestens drei Züge, um Schach zu geben. Der König dominiert den Springer, und wer sich den Begriff "Springerschachschatten" merkt, der kann dieses Motiv im Endspiel leichter anwenden.

Wie das in der Praxis aussieht, erläutert Karsten Müller im folgenden Video und dem dazugehörigen Endspiel.

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Endspiel-Wörterbuch: Der Regenschirm


Karsten Müller gilt als einer der größten Endspielexperten weltweit. Dazu hat sein zusammen mit Frank Lamprecht verfasstes Buch „Grundlagen der Schachendspiele“ ebenso beigetragen wie seine Kolumnen auf der Webseite ChessCafe sowie im ChessBase Magazin. M.s ChessBase-DVDs im Fritztrainer-Format über Endspiele sind Bestseller. Der promovierte Mathematiker lebt in Hamburg, wo er auch für den HSK viele Jahre in der Bundesliga auf Punktejagd ging.
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Karsten Müller Karsten Müller 15.01.2022 09:37
moutard: Guter Vorschlag. Am Ende wäre allerdings eine Vereinheitlichung schon gut...
moutard moutard 14.01.2022 08:09
Vorschlag: Solche bildhaften Begriffe aus den Jugendtrainings des Landes zu sammeln. Denn jeder Trainer kommt auf solche Metaphern, und auch die Kinder sind kreativ ...
Karsten Müller Karsten Müller 14.01.2022 07:48
Like Misha: Ihre Frage ist an Matthias Deutschmann raus...
Like Mischa Like Mischa 14.01.2022 04:21
GM Jussupow hat mir das bei einem Seminar vor Ort auch mit wissendem Nicken bestätigt und konnte Beispiele aufzählen.
Like Mischa Like Mischa 14.01.2022 03:57
SgH Müller. Die Ehe ist ein Vollbad. Einlassen ist das Wichtigste. Wasser schön warm halten. Dann kann man es lange aushalten, bis die Haut runzelig wird. Ich versichere ihnen, dass den Text dieser Glückwunschkarte das Brautpaar noch nach vielen Jahren erinnerte. Da schwirren nur Bilder duch den Kopf. Ich möchte sie bestärken bildhafte Begriffe in ihr Thema einzupflegen, was sie ja bereits sehr gut machen. Schlagen sie mal bei Memotechnik nach. "Berufsredner" z.B. wissen um den Erfolg ihrer Vortäge mit diesem Stilmittel. Sie nehmen alle mit. Fragen sie doch mal den Herrn Deutschmann. °@^
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