Keine Keystone Kops

30.04.2007 – Die Keystone Kops gehören zu den Legenden der Stummfilmzeit. Unter diesem Markennamen drehte der Filmproduzent und Regisseur Mark Sennett zwischen 1912 und 1917 eine Reihe von Slapstickfilmen über eine unfähige Polizeitruppe und diese Filme waren so erfolgreich, dass der Ausdruck "Keystone Kops" im amerikanischen Englisch zu einem Synonym für hektische Unfähigkeit wurde. Was das mit Schach zu tun hat? An sich nichts, allerdings beschloss das Siegerteam der Ukrainischen Mannschaftsmeisterschaft, die vom 22. bis 28. April in Alushta auf der Krim ausgetragen wurde, sich "Keystone" zu nennen. Von Unfähigkeit und Hektik war bei ihnen jedoch nichts zu sehen.Mehr über die Keystone Kops bei Wikipedia (engl)...Filmbeispiel...Mehr über die Meisterschaft...

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Tatsächlich dominierte die Keystone-Mannschaft aus Kiev von Beginn an und siegte souverän. Sie gab nicht einen einzigen Mannschaftspunkt ab und hatte am Ende mit 18 von 18 möglichen Mannschaftspunkten und 41,5 von 54 möglichen Brettpunkten drei Punkte Vorsprung auf das zweitplatzierte Team der I. Franko Universität aus Lvov. Dritter wurde die Mannschaft aus Simferopol.


Ruslan Ponomariov: Ukrainischer Spitzenspieler

Dieser klare Sieg kommt nicht überraschend, denn die Keystones traten mit Spitzenspielern wie Ponomariov, Onischuk, Areshchenko, Miroshnichenko, Efimenko und Baklan an, während die zweit- und drittplatzierten Mannschaften keinen einzigen Großmeister in ihren Reihen hatten.


Alexander Onischuk: Lebt in den USA, spielt für die Ukraine

Die Ukraine gehört zu den führenden Schachnationen der Welt. Nimmt man den Schnitt der zehn Elobesten liegt sie hinter Russland auf Platz zwei der Weltrangliste. Nimmt man die Zahl der Großmeister, so liegt die Ukraine (58 GM) hinter Russland (164 GM), Deutschland (61 GM) und den USA (60 GM) auf Platz vier. Deutschland liegt übrigens beim Schnitt der zehn Elobesten auf Platz 12.

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