Jan Markos: "Der Haken"
Kostenlose Leseprobe aus ChessBase Magazin #230
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Der „Haken“ ist ein weit weniger bekanntes strategisches Thema als z.B. das Läuferpaar, Raumvorteil etc. Aber es ist dennoch sehr interessant und für die Praxis lohnenswert, sich damit zu beschäftigen! In seinem neuen Videobeitrag erläutert Jan Markos das Konzept
anhand dreier Beispiele.

In Duda – Laznicka (2019) investierte Weiß mit 32.Dh5 ein Tempo, um 32...g6 zu erzwingen (die Dame zieht nach f3 zurück) und damit einen Angriffspunkt, einen „Haken“ auf g6 zu kreieren. Eine überaus lohnende Investition, denn nun ist gegen den weißen Angriff kein Kraut gewachsen.
Ein ähnliches Szenario findet sich im Beispiel – Leko – Radjabov (2006):

Leko spielte 19.Sf5!!, es folgte 19...g6 20.Sfe3 und nur wenige Züge später stand Schwarz mit desaströser Königsstellung bereits auf Verlust.
Das dritte Beispiel hat einen anderen Charakter: Mit 12...Dh4 hat Schwarz 13.h3 provoziert.

Wie geht es nach 13...Tae8 14.0-0 weiter?
Highlights von ChessBase Magazin #230
Von Tata Steel 2026 über Rustam Kasimdzhanovs Eröffnungsvideo zum Zweispringerspiel und Dorian Rogozencos „Die Festung“ bis hin zu Karsten Müllers Trainingsreihe „Endspiel-Basiswissen“.

Über 6 Stunden Videotraining mit Martin Breutigam, Rustam Kasimdzhanov, Jan Markos, Mihail Marin, Karsten Müller, Oliver Reeh, Robert Ris, Dorian Rogozenco und Nico Zwirs.
Spitzenschach und Meisteranalysen
Tata Steel 2026

Beim „Wimbledon des Schachs“ in Wijk aan Zee spielte Nodirbek Abdusattorov im Masters von Beginn an ganz vorne mit und siegte am Ende souverän mit 9 aus 13, einen halben Punkt vor seinem Landsmann Javokhir Sindarov. Im Challengers fiel die Entscheidung erst in der Schlussrunde, als sich Andy Woodward gegen Erwin L'Ami durchsetzte und der bis dahin punktgleiche Aydin Suleymanli gegen Velimir Ivic den kürzeren zog. Aus deutscher Sicht besonders erfreulich ist der Triumph von Christian Glöckler im Qualifiers (8,5 aus 9 – s. Cover!) In dieser Ausgabe finden Sie Partieanalysen von Blübaum, Giri, Nguyen, Suleymanli, Warmerdam und Woodward.
Eröffnungsvideos

Mihail Marin und Nico Zwirs nehmen zwei Partien vom Tata Steel-Turnier zum Ausgangspunkt für eröffnungstheoretische Analysen. In Aravindh-Blübaum stand Katalanisch, in Van Foreest-Giri die Najdorf-Variante auf dem Programm. Und Rustam Kasimdzhanov berichtet von seinem Experment mit dem Zweispringerspiel gegen McShane aus der Bundesliga.
Mihail Marin: Katalanisch
1.d4 d5 2.c4 e6 3.Sf3 Sf6 4.g3 Le7 5.Lg2 0–0 6.0–0 dxc4 7.Dc2
Nico Zwirs: Sizilianisch Najdorf
1.e4 c5 2.Sf3 d6 3.d4 cxd4 4.Sxd4 Sf6 5.Sc3 a6 6.Le3 e5 7.Sb3 Le7 8.f3 Le6 9.Dd2 Sbd7 10.0–0–0 h5 11.Kb1 Dc7
Rustam Kasimdzhanov: Zweispringerspiel
1.e4 e5 2.Sf3 Sc6 3.Lc4 Sf6 4.Sg5 d5 5.exd5 Sa5 6.Lb5+ Ld7
... und vieles mehr!

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