Niemann führt 5:3
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Nach vier Spieltagen in Paris geht das in der Pariser Blitz Society ausgetragene Match über zwölf Partien zwischen Hans Niemann und Awonder Liang in die entscheidende Phase. Niemann liegt derzeit deutlich in Führung.
Das vom 10. bis 15. April ausgetragene Duell der beiden US-amerikanische Großmeister findet im Schatten der Kandidatenturniere in Zypern statt. Gespielt wird mit einer Bedenkzeit von 60+30 Minuten und zwei Partien pro Tag.
Von den ersten acht Partien endeten sechs remis, die beiden bisherigen Siege konnte Niemann verbuchen. Seinen ersten Sieg errang er in der dritten Partie, in der ein einziger Fehler von Liang im Endspiel den Ausschlag gab. In einem bis dahin ausgeglichenen Kampf verlor Liang die Kontrolle.
Wegen des Freibauern auf der a-Linie muss Schwarz in dieser Stellung sehr vorsichtig spielen. Er kann jedoch mit Zügen wie 62…Td1 oder 62…Tg3 das Gleichgewicht halten. Liang spielte stattdessen 62…Ta3??, was 63.Sc4 Tb3 64.Se3 ermöglichte.
Liang gab auf, da Se3-d5 kommt und Weiß damit den Springer gewinnt.
Zwei weitere Male unterliefen Liang Fehler in den Endspielen. In den Partien zwei und sieben konnte er aus klar günstigen Stellungen seinen Vorteil nicht in einen vollen Punkt umwandeln.
In den verbleibenden zwei Minuten gelang es Liang nicht, den Gewinnzug 65.Th1 zu finden, der auf h8 mit Matt droht. Nach 65…Kg8 beispielsweise hätte Weiß 66.e6, und auf 66…c1D (siehe Diagramm unten) kann mit 67.Txc1 geantwortet werden, da 67…Txc1 nicht zu 68.Td8# führt.
Großmeister Dr. Karsten Müller, einer der führenden Endspielexperten weltweit, vermittelt Ihnen in diesem zweiten Band systematisch alles, was Sie zu Turmendspielen wissen müssen.
Stellen Sie sich vor: Sie haben Ihren Gegner Zug um Zug überspielt, stehen klar besser und dann kippt das Endspiel doch noch ins Remis, - nur weil das entscheidende Theoriewissen gefehlt hat. Genau hier setzt dieser Kurs an. Ohne sicheres Endspielwissen geht es nicht. Gerade das Wissen über Turmendspiele ist unentbehrlich: diese Endspiele treten am häufigsten auf und entscheiden über Sieg oder halben Punkt. Wer hier sattelfest ist, verwandelt Vorteile souverän in Siege!
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Nichts davon kam jedoch aufs Brett, da Liang in der ersten Diagrammstellung 65.Tf7+? spielte und denselben Trick auch zwei Züge später übersah. Die Partie endete nach 76 Zügen remis.
Die zweite Entscheidung fiel in der achten Partie – erneut zugunsten von Niemann. Liang, der mit Weiß spielte, wählte die Katalanische Eröffnung, patzte aber im frühen Mittelspiel und geriet in eine schlechtere Stellung ohne klare Kompensation. Niemann reagierte präzise, erhöhte den Druck kontinuierlich und ließ keinen Raum für Gegenspiel.
Da das Match ohne Ruhetag in seine letzten beiden Tage geht, steht Liang vor einer großen Herausforderung, wenn er zumindest noch ausgleichen möchte.
Neben dem sportlichen Wettkampf hat das Match auch einen wohltätigen Aspekt: Der Verlierer verpflichtet sich, 10.000 US-Dollar zu spenden. Levon Aronian lobte das Match öffentlich auf X:
Der Wettkampf zwischen meinen amerikanischen Landsleuten Hans Niemann und Awonder Liang ist sehr spannend, und ich liebe das Format: zwei kurze klassische Partien pro Tag, gewertet, der Sieger bekommt alles! Hans' Zähigkeit ist Weltklasse, während Awonder bereits bewies, dass er zu allem fähig ist.
Ich habe das Gefühl, dass die Tatsache, dass es in Paris gespielt wird, das Schach irgendwie in die Ära von Café de la Régence, La Bourdonnais, Anderssen und Morphy zurückversetzt.
Partien
Wie der Autor im Einführungsvideo erklärt, bereichert die Kenntnis der klassischen Partien aus der Vergangenheit das Schachverständnis im Allgemeinen und hilft, das Niveau der eigenen Partien zu verbessern.