Am 7. Januar gaben die FIDE und Freestyle Chess offiziell die erste FIDE Freestyle Chess Weltmeisterschaft bekannt, die vom 13. bis 15. Februar in Weissenhaus stattfinden wird. Im Interview mit Sagar Shah von ChessBase India erklärte Freestyle-Initiator Jan Henric Buettner, die überraschende Entwicklung ausführlich.
Noch ein Platz vakant
Um das Teilnehmerfeld zu vervollständigen, veranstaltet Chess.com ein Play-In-Qualifikationsturnier, um den letzten verbliebenen Teilnehmer zu ermitteln. Die Play-In-Qualifikation findet am 14. und 15. Januar ab 16 Uhr/CET statt und bietet ein Ticket für die FIDE Freestyle-Schachweltmeisterschaft mit einem Preisgeld von 300.000 US-Dollar.
- Das Turnier steht allen Titelträgern offen, die sich noch nicht für die Meisterschaft qualifiziert haben. Alle Teilnehmer in der Schweizer-System-Phase müssen Proctor nutzen.
- Das Play-In folgt dem bekannten Qualifikationsformat und beginnt mit einem neun Runden umfassenden Turnier nach Schweizer System mit einer Bedenkzeit von 10 Minuten +2 Sekunden. Die vier besten Spieler erreichen die K.-o.-Runde.
- Die K.-o.-Phase besteht aus Matches mit je zwei Partien mit einer Bedenkzeit von 15+3. Bei Gleichstand spielen die Spieler zwei Partien mit einer Bedenkzeit von 5+2. Sollte dies nötig sein, folgt ein Biet-Armageddon mit einer Grundzeit von fünf Minuten, bei dem der Gewinner des Bietverfahrens die schwarzen Steine erhält.
DIE SCHACH-HORIZONT-ERWEITERUNG
In ChessBase gibt es immer wieder Ansätze, die typischen Pläne einer Eröffnungsvariante zu zeigen. Zwar ist Schach im Zeitalter der Engines viel konkreter als früher gedacht. Doch gerade Amateure lieben Eröffnungen mit klaren Plänen, siehe Londoner System. In ChessBase ’26 beschäftigen sich gleich drei Funktionen mit der Darstellung von Plänen. Im neuen Eröffnungsreport wird für jede wichtige Variante untersucht, welche Figurenzüge oder Bauernvorstöße darin wichtig sind. In der Referenzsuche sieht man jetzt auf dem Brett, wo die Figuren üblicherweise hingehen. Und startet man die neue Monte-Carlo-Analyse, zeigt auch hier das Brett die häufigsten Figurenpfade.
Beim Play-In gibt es einen Preispool von 5000 US-Dollar, wobei 1000 US-Dollar an den ersten Platz, 700 US-Dollar an den zweiten Platz und jeweils 550 US-Dollar an den dritten und vierten Platz vergeben werden.

Der Gewinner des Play-Ins sichert sich den letzten Startplatz bei der ersten FIDE Freestyle Chess-Weltmeisterschaft und gesellt sich zu den sieben Spielern, die sich bereits über die Freestyle Chess Grand Slam Tour 2025 qualifiziert haben oder von Freestyle Chess als Wildcard-Spieler ausgewählt wurden:
- GM Magnus Carlsen
- GM Levon Aronian
- GM Fabiano Caruana
- GM Vincent Keymer
- GM Arjun Erigaisi
- GM Javokhir Sindarov
- GM Hans Niemann
(Quelle: FIDE.com)
Links:
Überraschende Wiedervereinigung
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