03.08.2016 – Das stark besetzte "Meisterturnier" des 49. Bieler Schachfestivals ist entschieden: Der amerikanische GM Samuel Shankland konnte seine seit Tagen bestehende Führung mit einem Remis gegen Eltaj Safarli, den einzigen verbliebenen unmittelbaren Verfolger, ins Ziel retten. Zum Drama entwickelte sich die letzte Partie von IM Thomas Henrichs. Mehr...
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Im zweiten Teil seiner Serie zur Vorteilsverwertung richtet IM Harald Schneider-Zinner den Fokus auf dynamische Chancen und technische Umsetzung.
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Die drei Spitzenbretter des "MTO", des "Offenen Meisterturniers", durften auf der Bühne im Bieler Konkresshaus Platz nehmen, nachdem die "Challengers" abgereist waren. Vorne: Samuel Shankland; stehend mit Kamera: Kommentator Daniel King; in der Mitte: AR Saleh Salem und Krishnan Sasikiran; hinten: Vladimir Baklan und Thomas Henrichs
Für Samuel Shankland war die Rechnung einfach: Er hatte nur noch einen Verfolger, der einen halben Punkt hinter ihm lag, nämlich seinen heutigen Gegner Eltaj Safarli - ein Remis mit Weiß würde dem vierundzwanzigjährigen Amerikaner also den Turniersieg eintragen. Das gelang ihm wie folgt:
Shakehands...
... und erster Zug: Shankland, der heute gar nichts mehr anbrennen ließ, und Safarli
Für die anderen Spieler war es nicht so einfach, mussten sie doch im Falle eines Remis damit rechnen, in letzter Sekunde noch von den siegreichen Spielern aus der einen weiteren halben Punkt zurückliegenden Gruppe verdrängt zu werden und so lukrative Preisgelder zu verlieren. An Tisch 2 gab es zwischen Salem und Sasikiran trotzdem ein Remis bei vollem Brett: Vielleicht wollten beide lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach. Sasikiran hatte jedenfalls einen Bauern weniger und dafür die bessere Stellung - Salem hatte demzufolge einen Bauern mehr und die schlechtere Stellung. Schauen Sie am besten selber:
Dritte wichtige Partie auf der Bühne am heutigen Nachmittag: Baklan - Henrichs
Die Partie wurde zu einem "Drama"
Thomas Henrichs
Schade für den Deutschen, dass ihm dieser eine Fehler unterlaufen ist. Aber das ist ja die Gretchenfrage für jeden Open-Spieler: Wie kann die Konzentration über zehn Tage ohne Durchhänger pausenlos hoch gehalten werden? Was das angeht war Thomas Henrichs in diesem Turnier auf jeden Fall ganz weit vorne - so oder so.
Natürlich wurde in Biel auch des in diesem Jahr verstorbenen Viktor Kortschnois gedacht - der nach seinem Weggang aus der UdSSR in der Schweiz eine neue Heimat gefunden hatte - und es wurde über ihn gesprochen. Sehen Sie hier noch einmal das Summary der "Master Class" über Viktor Kortschnoi. Mit Daniel King und Yannick Pelletier.
Zu guter Letzt
Daniel King und Yannick Pelletier haben in Biel nicht nur gearbeitet, sondern zwischendurch auch ihren Spaß gehabt:
Klaus BesenthalKlaus Besenthal ist ausgebildeter Informatiker und ein begeisterter Hamburger Schachspieler. Die Schachszene verfolgt er schon seit 1972 und nimmt fast ebenso lange regelmäßig selber an Schachturnieren teil.
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Der Hyper-Accelerated Dragon ist schnell und scharf. Schwarz entwickelt seinen Läufer sofort nach g7 und kann oftmals d5 in einem Zug spielen und ein Tempo sparen.
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IM Harald Schneider-Zinner zeigt Ihnen die wichtigsten Motive und Muster erfolgreicher Qualitätsopfer: vom klassischen Zerstörungsopfer auf c3 oder f6 über Botwinniks Vorpostenopfer bis hin zu Petrosjans legendären defensiven Qualitätsopfern.
Im Schach führt kein Weg an sauberem Rechnen vorbei. Deshalb ist das verbessern der Fähigkeit sich Varianten im Kopf vorzustellen oder taktische Motive und Muster wiederzuerkennen unerlässlich. Lernen sie zudem ortgeschrittene Techniken wie das hin- und h
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