Schach in Äthiopien

26.12.2008 – Viele bekannte Schachspieler waren während der Schacholympiade zu Gast bei TV ChessBase, das dank des Deutschen Schachbundes und seines Präsidenten Robert von Weizsäcker von dieser größten Schachveranstaltung auf deutschem Boden senden konnte. Aber auch einige weniger bekannte Schachfreunde waren zu sehen. So stellten sich auch Kebadu Belachew und Fekadu Desalegn aus Äthiopien vor und berichteten, unter welchen Schwierigkeiten Schach in Äthiopien nur organisiert werden kann, vor allem aus Geldmangel. Kebadu Belachew nutzte die Chance auf der Schacholympiade, knüpfte Kontakte und erhielt etwas Unterstützung. Als Dank für seine Spender organisierte er ein kleines Schachturnier. Bilder aus Äthiopien...

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Schach in Äthiopien

Während die traditionellen Schachnationen mit ihren mit Großmeistern gespickten Nationalmannschaften um die Medaillen kämpfen, hat der Ausflug zu einer Schacholympiade für die meisten der teilnehmenden Verbände eine ganz anderen Charakter. Meist sind es Amateure die für ihre Länder antreten und oft ist die Reise schon ganz besondere finanzieller Kraftakt. Trotzdem oder vielleicht auch gerade ist hat die Schacholympiade für diese Schachföderationen ein besonders wichtiges und für das Schach im eigenen Land befruchtendes Erlebnis. Dies gilt im besonderen Maße für die afrikanischen Verbände, wo das Schach ein Schattendasein führt.

Bei der Schacholympiade in Dresden nahmen auch viele Mannschaften aus Afrika teil und erzielten im Rahmen ihrer Möglichkeiten bescheidene Erfolge. So erzielten Kawuma Steven Male (8,5 aus 11) und  Kawuma Moses (9 aus 10) ganz ausgezeichnete Einzelergebnisse für Uganda, schafften es aber nicht, auch nur einen Mannschaftskampf zu gewinnen, was daran lag, dass sie nur zu zweit antraten. Erst als Kantinti Shadrack zur Mannschaft jinzustieß, wurden zwei Wettkämpfe gewonnen. Am Ende langte es zu Platz 120.

Auch Äthiopien mit der Startnummer 145 kam mit Platz 124 zu einem ordentlichen Ergebnis und ließen z.B. Guernsey und die British Virgin Islands hinter sich. Die Äthiopier spielten immer zu viert und hatten sogar einen Ersatzmann in ihrer Mannschaft. Abera Yimam ist sogar FM.

Mit Kebadu Belachew gibt es einen sehr aktiven Teamchef, der in Dresden viele Kontakte knüpfte und etwas Unterstütung in Form von Ihren, Bretter und Software für seinen Verband organisierte. An einem der Spieltage war mit Fekadu Desalegn zu Gast bei TV ChessBase und berichtete über das Schach in seinem Heimatland.


Äthiopien kommt zu Besuch

Als Dankeschön für die Unterstützung durch DGT, Euroschach und ChessBase organisierte er ein Schachturnier und schickte ein Bilder vom Schach in Äthiopien.







 

 

 

 



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