Am 18. April veröffentlichte veröffentlichte der amerikanische Sportsender ESPN einen Artikel mit dem Titel Checkmates and closeouts: Inside the NBA's quiet chess boom, der sich mit der wachsenden Beliebtheit des Schachs unter NBA-Spielern und ehemaligen NBA-Stars beschäftigt. Der Bericht beschreibt, wie sich Schach von einem Nischeninteresse zu einem festen Bestandteil von Mannschaftsflügen, Hotellounges und Routinen an spielfreien Tagen entwickelt hat. Die Spieler fasziniert dabei, wie Schach Planung, Vorausschau und Entscheidungsfindung verlangt.
Ein Superstar unter den NBA-Stars ist Victor Wembanyama, der für die San Antonio Spurs spielt, und seiner Mannschaft in dieser Saison zum Titelgewinn verhelfen könnte. Wie gerne er Schach spielt, hat er letztes Jahr bei einem Besuch in New York gezeigt, als er im Winter im Washington Square Park gegen Passanten angetreten ist. Wembanyama hatte auch die Idee, ein NBA-Schachturnier zu veranstalten, da er in Spiel eine Möglichkeit sieht, Konzentration und strategisches Denken zu schulen.
POV: You’re playing chess with @wemby on a Saturday morning in Washington Square Park ♟️🗽 pic.twitter.com/gnxdvPE69l
— NBA (@NBA) December 28, 2024
Viele Spieler schätzen die Ruhe beim Schach, die einen Kontrast zur physischen Härte und Öffentlichkeit des Profibasketballs bildet. Außerdem kann man Schach problemlos auf Reisen spielen, ob am Brett oder online auf dem Smartphone.
Der frühere MVP (Most Valuable Player) Derrick Rose organisierte nach Ende seiner Basketballkarriere in Las Vegas ein Schachturnier, das NBA-Profis, Prominente und führende Schachspieler zusammenbrachte. Ziel war es, Schach für ein jüngeres Publikum attraktiver zu machen.
Die Veranstaltung in Las Vegas lief unter dem Namen „Chesstival“ und fand wenige Tage vor Beginn des Freestyle Chess Grand Slam statt – dieses Turnier gewann Levon Aronian, der im Finale Hans Niemann besiegte.
Freestyle Chess veröffentlichte eine Zusammenfassung des NBA-Turniers: