03.05.2026 – Magnus Carlsen erzielte den einzigen Sieg der zweiten Runde beim TePe Sigeman & Co-Schachturnier, indem er Nils Grandelius mit den schwarzen Figuren besiegte und sich damit mit 1½ aus 2 Punkten neben Andy Woodward und Nodirbek Abdusattorov an die Spitze setzt. Abdusattorov verpasste klare Gewinnchancen gegen Woodward, während Arjun Erigaisi und Jorden van Foreest in langen Remispartien gegen Yagiz Kaan Erdogmus bzw. Zhu Jiner Druck ausübten. | Foto: Peter Doggers / Offizielle Website
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Zhu, Erdogmus und Woodward überstehen schwierige Stellungen und holen sich einen halben Punkt
In der zweiten Runde des TePe Sigeman & Co-Schachturniers in Malmö gab es nur eine entschiedende Partie, doch in allen vier Partien waren Entscheidungen in der Luft. Magnus Carlsen besiegte Nils Grandelius und schloss damit zu den Siegern der ersten Runde, Andy Woodward und Nodirbek Abdusattorov, die jetzt gemeinsam an der Spitzeliegen. Nach zwei Runden führen Carlsen, Woodward und Abdusattorov mit jeweils 1½ Punkten.
Im Duell der beiden bisherigen Spitzenreiter spielte Abdusattorov mit Weiß gegen Woodward. Der usbekische Großmeister, der das Turnier 2024 gewonnen hatte, erarbeitete sich an mehreren Stellen klare Gewinnchancen, fand jedoch nicht die präzisesten Fortführungen. Woodward hielt stand und die Partie endete schließlich mit einem Remis, wodurch beide Spieler an der Tabellenspitze blieben.
Auch die beiden anderen Partien, die mit einem Remis endeten, waren hart umkämpft. Arjun Erigaisi erreichte gegen Yagiz Kaan Erdogmus ein überlegenes Endspiel mit Dame und Springer gegen Dame und Läufer, doch der türkische Teenager verteidigte sich einfallsreich und schuf immer wieder praktische Hindernisse. Die Partie endete schließlich nach 78 Zügen mit einem Remis.
Jorden van Foreest übte noch länger Druck auf Zhu Jiner aus, doch sein zusätzlicher Bauer reichte letztlich nicht zum Sieg. Zhu verteidigte sich mehr als fünf Stunden lang, und nach 93 Zügen wurde das Remis vereinbart.
Runde 2 Ergebnisse
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Zhu Jiner verteidigt gegen Jorden van Foreest mit großer Widerstandskraft | Foto: Petter Doggers / Official website
Carlsen gewinnt mit Schwarz
Carlsens Sieg über Grandelius war das einzige entschiedene Ergebnis des Tages. Der Norweger, der mit Schwarz spielte, traf auf einen Gegner, den er gut kennt: Grandelius war zuvor als einer seiner Sekundanten tätig. Die Partie begann mit einer Benoni-Verteidigung und entwickelte sich bald zu einer taktisch anspruchsvollen Partie, in der das Kalkül schon früh eine zentrale Rolle spielte.
Der Norweger meisterte die komplizierte Stellung überzeugender als sein 32-jähriger Rivale und ging vorbildlich mit der Initiative um. Die Partie endete nach 36 Zügen und bescherte der Nummer eins der Welt seinen ersten Sieg bei diesem Turnier, nachdem er in der ersten Runde gegen Arjun Erigaisi ein unspektakuläres Remis erzielt hatte.
Anschließend sagte Carlsen, er habe es genossen, eine Partie zu spielen, die er als „unterhaltsames Spiel“ bezeichnete, und fügte hinzu, dies sei eine gute Möglichkeit gewesen, „den Rost abzuschütteln“. Seine Äußerung spiegelte seine in letzter Zeit eher geringe Aktivität im klassischen Schach wider: Seit dem Norway Chess im Juni 2025 hatte er vor seiner Ankunft in Malmö nur eine einzige offizielle Partie im klassischen Schach bestritten, und zwar im November bei der norwegischen Mannschaftsmeisterschaft gegen einen Gegner mit deutlich niedrigerer Wertungszahl.
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Abdusattorovs verpasste Chancen
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Gemeinsam mit Magnus Carlsen auf dem ersten Platz – Nodirbek Abdusattorov und Andy Woodward | Foto: Petter Doggers / Official website
Carlos ColodroCarlos Colodro stammt aus Bolivien und ist Spanisch-Philologe. Seit 2012 arbeitet er als freier Übersetzer und Autor. Schach, Literatur und Musik sind seine großen Leidenschaften.
30.04.2026 – Eigentlich wollte Magnus Carlsen, Weltmeister von 2013 bis 2023 und Nummer eins der Welt im klassischen Schach, im Schnell- und im Blitzschach, keine Turniere mit langer Bedenkzeit mehr spielen. Beim traditionsreichen TePe Sigeman-Turnier (1.–7. Mai in Malmö) ist er nun doch am Start. Dort trifft der Norweger auf potenzielle Nachfolger wie Nodirbek Abdusattorov und Arjun Erigaisi sowie auf den 14-jährigen Türken Yagiz Kaan Erdogmus (Bild), der kürzlich als jüngster Spieler aller Zeiten die Marke von 2700 Elo übersprungen hat. | Foto: ChessBase / Nils Rohde
18.03.2026 – Magnus Carlsen hat in letzter Zeit nur noch selten Turniere mit klassischer Bedenkzeit gespielt, aber beim TePe Sigeman Turnier, das vom 1. bis 7. Mai in Malmö stattfindet, setzt er sich wieder für lange Partien ans Brett. Er trifft dabei auf ein starkes Feld mit Spielern wie Nodirbek Abdusattorov, Arjun Erigaisi, Yagiz Kaan Erdogmus, Andy Woodward und Zhu Jiner. | Bild: Carlsen und Abdusattorov beim Freestyle Grand Slam 2025 in Paris.| Foto: Lennart Ootes
Nach 1.d4 c5 2.d5 g6 3.c4 Lg7 ergibt für Schwarz eine interessante positionelle Möglichkeit, wenn Weiß hier mit dem natürlichen Zug 4.Sc3 fortsetzt. Schwarz kann nämlich mit4...Lxc3 Weiß einen hässlichen Defekt in seiner Bauernstruktur verschaffen. Dabei gibt Schwarz zwar seinen Fianchetto-Läufer auf, erhält aber auch eine Reihe von Vorteilen und einen klaren strategischen Plan. Oft wird nach dem Wiedernehmen auf c3 (5.bxc3) mit 5...f5 fortgesetzt, wodurch Schwarz das weiße Spiel im Zentrum mit e2-e4 unterbindet. Da der in die USA ausgewanderte starke georgische Großmeister Romandzindzichashvili gerne so spielte, wird diese Verteidigung Dzindzichashvili-Indisch, bzw. kurz: Dzindzi-Indisch genannt. Heute wenden auch starke Spieler wie Radoslaw Wojtaszek und Hikaru Nakamura sie gelegentlich an. Kenneth Nahnsen hat sich mit dieser interessanten Eröffnung intensiv auseinandergesetzt und stellt die wichtigsten Ideen und Varianten in sieben Video-Lektionen mit einer Gesamtlaufzeit von ca. 60 Minuten vor. Mit Dzindzi-Indisch können Sie ihren Gegner ohne große Vorbereitung von Anfang an in die Defensive drängen.
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