Runde 1 mit überraschenden Siegern
In this video course, GM Surya Ganguly joins IM Sagar Shah and drawing from his colossal experience, shares some uncommon endgame wisdom. The material mostly features positions with rook against rook and a pawn, and starts by covering the fundamentals.
Schon die beiden Remis kann man als Achtungserfolge für die niedriger gesetzten Weißspieler werten: Die 21-jährige Inderin Divya Deshmukh (2497) kam gegen Benjamin Gledura genauso zu einem halben Zähler wie der 16-jährige tschechische Youngster im Feld Vaclav Finek (2538) gegen den sechs Jahre älteren Jonas Buhl Bjerre. Damit mussten die beiden Topgesetzten bereits erste Federn lassen: Der 27-jährige Ungar Gledura ist mit 2652 Nummer 1 der Setzliste vor dem fünf Jahre jüngeren Jonas Buhl Bjerre mit 2629 Elo.

Surya Ganguly ist mit 43 Jahren der älteste Challengers-Teilnehmer in diesem Jahr. | Foto: Petr Vrabec, Schachfestival Prag
Die meisten Spieler greifen lieber an als sich zu verteidigen. Aber wie geht das richtig? GM Dr. Karsten Müller hat dazu viele Faustregeln und Motive zusammengestellt und schärft dabei auch Ihre Intuition für die Ausnahmen.
Durchaus bemerkenswerte, wenn auch noch nicht allzu sehr überraschende Ergebnisse, wie auch der Schwarzsieg von Thomas Beerdsen (NED, 2525 Elo, 28 Jahre) gegen den nur 43 Punkte höher bewerteten Surya Shekhar Ganguly (2658). Der Inder ist mit 43 Jahren der Senior im Feld.
Die beiden anderen entschiedenen Partien hatten es aber durchaus in sich: Jachym Nemec (CZE, 2466, 18) besiegte mit Schwarz die Nummer 2 der Damenweltrangliste Zhu Jiner (CHN, 2578, 24), die immerhin 112 Elo-Punkte mehr ans Brett bringt. Noch größer war der Wertungsunterschied aber zwischen dem Dritten der Setzliste, Daniil Yuffa aus Spanien (2604) und Stepan Hrbek (CZE, 2463, 20), der den 10. und letzten Platz der Setzliste einnimmt. Der Tscheche hat ganze 141 Ratingpunkte weniger und gewann dennoch mit den schwarzen Steinen. Der Spanier überließ dem Underdog die Initiative, die dieser zwar nicht nutzen konnte, doch als Yuffa zum Angriff bließ, ließ er sich seine Dame fangen. Diese Chance ließ sich Hrbek nicht nehmen:

Den Turnierauftakt hatte sich der topgesetzte Daniil Yuffa anders vorgestellt. | Foto: Petr Vrabec, Schachfestival Prag
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Die Zuschauer haben einen guten Blick auf das Turniergeschehen. | Foto: Petr Vrabec, Schachfestival Prag
In nahezu jeder Schachpartie kommt ein Moment, in dem es ohne Taktik einfach nicht weitergeht. Man muss zuschlagen, denn nichts ist ärgerlicher, den herausgearbeiteten Vorteil aus der Hand zu geben!
In nahezu jeder Schachpartie kommt ein Moment, in dem es ohne Taktik einfach nicht weitergeht. Man muss zuschlagen, denn nichts ist ärgerlicher, als in der entscheidenden Situation eine Gewinnkombination zu verpassen und damit den herausgearbeiteten Vorteil aus der Hand zu geben. Es ist also eminent wichtig, Taktik richtig zu trainieren - und Master Class Taktik bietet Ihnen dazu das perfekte Werkzeug! Auf diesem Fritztrainer hat IM Oliver Reeh seine Favoriten aus der CBM-Kolumne „Taktik Total“ Ausgaben 219 bis 227 für Sie zusammengestellt.
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