Schacholympiade: Wer spielt, wer ist Favorit?

von Conrad Schormann
20.09.2018 – Derzeit herrscht noch gespannte Ruhe, aber nächste Woche sitzt ein Großteil Schachelite wieder am Schachbrett. Dann beginnt in Batumi die 43. Schacholympiade: Conrad Schormann berichtet in seiner Vorschau, wer spielt und welche Teams die besten Chancen auf eine Medaille haben.

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Schacholympiade 2018 – die große Vorschau: wer spielt, wer ist Favorit

„2016 war ein Spaziergang. Das wird nicht wieder so einfach“, orakelte neulich in St. Louis US-Großmeister Hikaru Nakamura – und setzte wenige Tage vor Beginn der Schacholympiade zu einem Loblied auf die starke Konkurrenz an. Aber da kann er noch so viel loben: Die USA sind der klare Favorit im Schachwettstreit der 150 Nationen im offenen Turnier, und die Zahl der Mannschaften, die den USA Gold streitig machen könnten, ist überschaubar.

Allerdings besetzen die USA ihre ersten drei Bretter nicht mehr wie noch vor zwei Jahren mit Top-Ten-Spielern, da der potenzielle 2.800er Nakamura sich unlängst aus den Top Ten verabschiedet hat. Auf Rang 13 der Welt abgerutscht ist er allerdings wegen eines anhaltenden Durchhängers im Spiel gegen seinesgleichen. Welche Massaker Nakamura anzurichten pflegt, wenn ihm Normalsterbliche gegenübersitzen, lässt sich an drei Siegen in Serie beim Gibraltar Open ablesen.

„Captain America“ an Brett vier

Gefühlt sind es eben doch drei Top-Ten-Spieler, die die USA aufbieten, angeführt vom WM-Herausforderer Fabiano Caruana. Und dahinter geht es ja noch weiter. Dass weder Caruana noch Wesley So noch Nakamura als amtierender US-Meister in die Olympiade gehen, verdanken sie Sam Shankland, der diese drei bei der nationalen Meisterschaft hinter sich ließ. „Captain America“ nennen sie ihn auf der anderen Seite des großen Teichs mittlerweile. Sein außergewöhnlicher Höhenflug zuletzt hat Shankland auf 2722 Elo und in die Top 30 der Welt katapultiert.

1. United States of America (USA / RtgAvg:2772 / TB1: 0 / TB2: 0) Captain: Donaldson John
Bo.   Name Rtg FED
1 GM Caruana Fabiano 2827 USA
2 GM So Wesley 2776 USA
3 GM Nakamura Hikaru 2763 USA
4 GM Shankland Samuel 2722 USA
5 GM Robson Ray 2682 USA


Wenn die formidablen US-Boys einen Wackelkandidaten in ihren Reihen haben, dann Ersatzmann Ray Robson. Dessen 2.688 Elo sind kein Problem, sein Stil könnte eines sein. Robson neigt dazu, sich in zweischneidige Abenteuer zu stürzen, dazu kommt die Grischukhaftigkeit seiner Zeiteinteilung. Im Vergleich mit den anderen Spitzenteams fallen die USA an Position fünf ein wenig ab.

Ohne die Nummer 11 und 16 der Welt: die Russen können es sich leisten – oder nicht?

König, Joker oder betrunkener MG-Schütze? Russlands Wohl und Wehe hängt an Vladimir Kramnik und dessen gleichermaßen unberechenbaren Sitznachbarn Ian Nepomniachtchi. Das gilt besonders für die beiden Hauptkonkurrenten: Russland und China. Während die USA ihre vier 2700+-Spieler an die ersten vier Bretter setzen, genießen diese beiden Schachnationen den Luxus, aus mehr als fünf 2.700 -Spielern die fünf Kandidaten für ihre Nationalmannschaft picken zu können.

2. Russia (RUS / RtgAvg:2764 / TB1: 0 / TB2: 0) Captain: Motylev Alexander
Bo.   Name Rtg FED
1 GM Kramnik Vladimir 2779 RUS
2 GM Nepomniachtchi Ian 2768 RUS
3 GM Karjakin Sergey 2760 RUS
4 GM Jakovenko Dmitry 2747 RUS
5 GM Vitiugov Nikita 2726 RUS

Wie stark die Russen sind, lässt sich daran ablesen, dass sie die Nummer 11 und 16 der Welt zu Hause lassen und den WM-Herausforderer von vor zwei Jahren an Brett drei aufbieten. Auch ohne Alexander Grischuk und Peter Svidler sind die Russen die Nummer zwei der Setzliste.

Setzliste

No. Team Team RtgAvg Captain
1 USA United States of America 2772 Donaldson John
2 RUS Russia 2764 Motylev Alexander
3 CHN China 2756 Xu Jun
4 AZE Azerbaijan 2748 Guseinov Gadir
5 IND India 2724 Ramesh R B
6 UKR Ukraine 2698 Sulypa Oleksandr
7 FRA France 2688 Maze Sebastien
8 ARM Armenia 2688 Petrosian Arshak B
9 ENG England 2688 Nunn John D M
10 ISR Israel 2676 Kaspi Alexander
11 POL Poland 2673 Socko Bartosz
12 HUN Hungary 2673 Balogh Csaba
13 NED Netherlands 2671 Gustafsson Jan
14 GEO2 Georgia 2 2637 Janjghava Lasha
15 CZE Czech Republic 2633 Jansa Vlastimil
16 GER Germany 2628 Rogozenco Dorian
17 BLR Belarus 2615 Tukmakov Vladimir B
18 CRO Croatia 2609 Kozul Zdenko
19 PER Peru 2602 Soto Vega Jorge
20 ARG Argentina 2600 Felgaer Ruben

An den ersten beiden Brettern von Mutter Russland stehen gleichwohl zwei große Fragezeichen, Vladimir Kramnik und Ian Nepomniachtchi. Wird Kramnik wieder den „drunk machine gunner“ geben, der mal alles und jeden ummäht, dessen Schüsse aber gelegentlich nach hinten losgehen? Werden wir den Nepomniachtchi sehen, der in der ersten Hälfte der russischen Meisterschaft zwei Partien vergeigt und keine gewonnen hat, oder den, der nach drei Siegen am Stück das Turnier danach beinahe noch gewonnen hätte?

An den ersten beiden Brettern sind die Russen zu allem fähig, solide sind sie erst dahinter mit Karjakin, dem wieder erstarkten Jakovenko und Vitiugov. Aber eigentlich werden beim Schach Mannschaften genau andersherum aufgestellt: Vorne den halben Punkt sicher, vielleicht mehr, und hinten wird durchgepunktet. Wir können gespannt sein, ob sich das Abweichen der Russen von diesem traditionellen Konzept auszahlt oder rächt.

Auch China musste einen 2700er zu Hause lassen

Wer bei den Chinesen das erste Brett hütet, ist offensichtlich. Ding Liren, Nummer vier der Welt und Chinas erster 2.800er, blickt auf fast 80 Partien ohne Niederlage gegen erlesene Gegnerschaft zurück. Mehr als 110 wäre Weltrekord. Ein gutes Drittel der Strecke bis zu diesem Ziel kann er bei Olympia zurücklegen, aber als Hürde wird mancher Top-Ten-Spieler in seinem Weg stehen, wenn die Chinesen, wie zu erwarten ist, von Anfang bis Ende ganz oben mitspielen.

 3. China (CHN / RtgAvg:2756 / TB1: 0 / TB2: 0) Captain: Xu Jun
Bo.   Name Rtg FED
1 GM Ding Liren 2804 CHN
2 GM Yu Yangyi 2765 CHN
3 GM Wei Yi 2742 CHN
4 GM Bu Xiangzhi 2712 CHN
5 GM Li Chao b 2708 CHN


Wie die Russen mussten die Chinesen einen 2700er zu Hause lassen. Getroffen hat es Wang Hao, einst die chinesische Schachsensation, dann als Trainer der neuen Generation abgetaucht, aber jetzt wieder am Brett, und das sehr erfolgreich. Eine schmerzliche Entscheidung, aber wen sonst hätten sie draußen lassen sollen? Yu Yangyi, der mit seinen 2765 Elo mittlerweile als zweiter Chinese deutlich vernehmbar an die Tür der Top Ten klopft? Das einstige Wunderkind Wei Yi, der unlängst in einem Wettkamp den Ex-Europameister Ernesto Inarkiev deklassiert hat? Den supersoliden Carlsen-Besieger Bu? Oder Li Chao, der mehr als alle anderen auf Erfahrung im Kampf gegen stärkste internationale Konkurrenz verweisen kann?

USA, Russland und China vorne, dahinter eine Lücke – wahrscheinlich

Nominell stehen Aserbaidschan und Indien knapp hinter diesen großen Dreien, aber wer die Namen der Spieler gegenüberstellt, der wird wahrscheinlich zu dem Schluss kommen, dass hinter den ersten drei Mannschaften eine Lücke klafft. Mit Shakhryiar Mamedyarov hat Aserbaidschan ein erstes Brett von Weltklasseformat und mit Teimour Radjabov dahinter immerhin den Weltmeister im schnell remis machen. Für die Performance der Mannschaft wird viel davon abhängen, ob am dritten Brett der stets kompromisslose Arkadij Naiditsch durchzieht oder durchhängt. Ist ersteres der Fall, ist auch mit Aserbaidschan zu rechnen.

 4. Azerbaijan (AZE / RtgAvg:2748 / TB1: 0 / TB2: 0) Captain: Guseinov Gadir
Bo.   Name Rtg FED
1 GM Mamedyarov Shakhriyar 2820 AZE
2 GM Radjabov Teimour 2751 AZE
3 GM Naiditsch Arkadij 2721 AZE
4 GM Mamedov Rauf 2699 AZE
5 GM Safarli Eltaj 2676 AZE


Sollte Armenien auf Indien treffen, wird Aronian-Anand die Paarung am ersten Brett sein, weil Visvanathan Anand nach langer Pause wieder bei Olympia antritt. In Indien ist der Jubel groß, weil nach langen Jahren Visvanathan Anand wieder das erste Brett Indiens hütet. Traditionell bestechen die Inder bei Mannschaftswettbewerben mit ihrem Teamgeist, der sie häufig über der Erwartung spielen lässt. Und das wird nötig sein, wollen die Inder aufs Treppchen oder gar nach ganz oben.

5. India (IND / RtgAvg:2724 / TB1: 0 / TB2: 0) Captain: Ramesh R B
Bo.   Name Rtg FED
1 GM Anand Viswanathan 2771 IND
2 GM Harikrishna Pentala 2743 IND
3 GM Vidit Santosh Gujrathi 2711 IND
4 GM Adhiban B. 2668 IND
5 GM Sasikiran Krishnan 2672 IND


Nichts gegen Harikrishna, Vidit, Adhiban, aber Nepomniachtchi, Karjakin, Jakovenko klingt eine halbe Klasse besser. Und die Inder werden früh genug mehr als eine Schacholympiade gewinnen. Dem Team steht ein Generationswechsel bevor: Wenn bald all die jungen Leute aus Indien, die jetzt schon die Jugendweltranglisten anführen, bei den Großen mitspielen dürfen, dann wird Indien noch stärker sein.

Aufregend: Irans Youngster

So viel Geduld wie ihre indischen Kollegen müssen die iranischen Youngster nicht aufbringen, weil sie keine Etablierten aus dem Weg räumen müssen. Aus dem Nichts entstand der seit einigen Jahren zu beobachtende iranische Schachaufschwung. Jetzt schickt der Iran seine Jugendmannschaft um den gerade gekürten Juniorenweltmeister Parham Maghsoodloo zur Schacholympiade, das aufregendste Team aus der zweiten Reihe.

23. Iran (IRI / RtgAvg:2599 / TB1: 0 / TB2: 0) Captain: Shafiei Alireza
Bo.   Name Rtg FED
1 GM Maghsoodloo Parham 2649 IRI
2 GM Idani Pouya 2589 IRI
3 GM Tabatabaei M.amin 2576 IRI
4 GM Firouzja Alireza 2582 IRI
5 GM Mosadeghpour Masoud 2515 IRI

Bei der Junioren-WM hatte Parham Magsoodloo gut Lachen. Ob er seinen Lauf am ersten Brett der iranischen Nationalmannschaft fortsetzen kann? Apropos Weltmeister, da war doch was? Magnus Carlsen wird in Batumi nicht mit von der Partie sein, ebenso wie Jon-Ludvig Hammer, der zweitbeste Spieler Norwegens, der, wie es heißt, einem alten Freund bei der Vorbereitung auf ein Schachmatch helfen muss und darum verhindert ist. Und so schickt auch Norwegen eine junge Mannschaft nach Batumi, die das Turnier nicht gewinnen, aber zeigen wird, was im Carlsen-Sog zwischen Oslo und Nordkap heranwächst.

Behutsamer Generationswechsel in Deutschland

Und Deutschland? Spielt auch mit, wird als Nummer 16 der Setzliste mit den Medaillen nichts zu tun haben. Eine Platzierung unter den ersten Zehn wäre riesig. Die Fans daheim würden sich freuen, wäre das eine oder andere Match gegen einen der Topfavoriten zu verfolgen.

Der Generationswechsel läuft in Deutschland eher behutsam, an den Brettern der Nationalmannschaft ebenso wie in der Elo-Rangliste. Dort hält sich mit Jan Gustafsson, ein Schachspieler im Halbruhestand hartnäckig auf Position zwei. Auch der wird in Batumi dabei sein, aber als Coach der holländischen Auswahl.

Traditionell verwaltet Liviu-Dieter Nisipeanu Brett eins für Deutschland. Wer ihn die vergangenen beiden Jahre beobachtet hat, der musste befürchten, dass ihm seine in reiferen Jahren entdeckte Qualität, gegen Weltklasseleute nichts anbrennen zu lassen, abhanden gekommen ist. Aber Nisipeanu hat zuletzt zwei starke Open gespielt, so dass ein schachlicher Aufwind die deutsche Nummer eins nach Batumi trägt.

Neben Georg Meier und Daniel Fridman, den üblichen Verdächtigen, kann sich auch der erst 21-jährige Matthias Blübaum schon zum schachlichen Establishment in Deutschland zählen. Vor einen Jahr stand er bei 2.650 Elo und ließ hoffen, da wachse ein deutscher 2.700-GM heran. Zuletzt ging die Reise eher Richtung 2.600, und das ist etwa das Level, auf dem noch eine Reihe anderer ehemaliger Prinzen mit den Hufen scharrt. Einer von denen ist in Batumi dabei: Auch Rasmus Svane hat zuletzt starke Open gespielt, und wir dürfen gespannt sein, wie er sich schlägt – und wie er sich mit Bundestrainer Dorian Rogozenco verträgt. Dessen Eröffnungsratschläge hatte Svane bei der Europameisterschaft ignoriert, was zu einem öffentlichen Tadel führte.

 16. Germany (GER / RtgAvg:2628 / TB1: 0 / TB2: 0) Captain: Rogozenco Dorian
Bo.   Name Rtg FED
1 GM Nisipeanu Liviu-Dieter 2661 GER
2 GM Meier Georg 2639 GER
3 GM Bluebaum Matthias 2618 GER
4 GM Svane Rasmus 2595 GER
5 GM Fridman Daniel 2591 GER

Österreich im Aufschwung

Im Aufschwung befindet sich das österreichische Schach, was nicht nur daran abzulesen ist, dass die Österreicher erstmals alle vier Bretter mit Großmeistern besetzen können. Wien buhlt um die WM 2020, der Bundespräsident hat die Mannschaft nach Batumi verabschiedet – im Alpenland bewegt sich was. 2016 reichten den Österreichern zwei Großmeister in der Mannschaft, um am Ende vor Deutschland zu landen. Das zu wiederholen, wäre für den 35. der Setzliste ein Riesenerfolg.

  35. Austria (AUT / RtgAvg:2552 / TB1: 0 / TB2: 0) Captain: Predojevic Borki
Bo.   Name Rtg FED
1 GM Ragger Markus 2686 AUT
2 GM Dragnev Valentin 2508 AUT
3 GM Diermair Andreas 2501 AUT
4 GM Shengelia David 2512 AUT
5 IM Schreiner Peter 2463 AUT

Knapp dahinter auf Rang 39 rangieren die Schweizer: Die Etablierten Sebastian Bogner und Yannick Pelletier an eins und zwei sowie Florian Jenni an fünf umrahmen die Youngster Nico Georgiadis und Noel Studer an drei und vier. Georgiadis hat zuletzt beim Bieler Schachfestival mit gleichermaßen furchtlosem wie unternehmungslustigem Schach geglänzt. Wer weiß, vielleicht kann er diese Attitüde auf seine Kollegen übertragen.

39. Switzerland (SUI / RtgAvg:2542 / TB1: 0 / TB2: 0) Captain: Ballmann Martin
Bo.   Name Rtg FED
1 GM Bogner Sebastian 2619 SUI
2 GM Pelletier Yannick 2544 SUI
3 GM Georgiadis Nico 2522 SUI
4 GM Studer Noel 2484 SUI
5 GM Jenni Florian 2456 SUI

Wo Olympia gucken?

Playchess/Chessbase: Alle Partien live, deutschsprachiger Live-Kommentar mit Großmeister Klaus Bischoff, der als ehemaliger Nationalspieler besonders genau hinschauen wird, was seine deutschen Großmeisterkollegen anstellen.

...

Der ganze Beitrag bei "Perlen am Bodensee"...

 


  




Conrad Schormann, gelernter Tageszeitungsredakteur, betreibt in Überlingen am Bodensee ein Büro für Redaktion und Kommunikation. Fürs Schachspielen hat er zu wenig Zeit, was auch daran liegt, dass er so gerne darüber schreibt, sei es für Chessbase, im Reddit-Schachforum oder für sein Schach-Lehrblog Perlen vom Bodensee...

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afri2020 afri2020 24.09.2018 04:36
Nach dieser launigen Charakterisierung der Teams und ihrer Aussichten werde ich die Olympiade wohl doch verfolgen müssen.
gainsbourg gainsbourg 22.09.2018 12:15
Dies ist ein informativer und unterhaltsam geschriebener Ausblick auf die Schacholympiade.

Schade und erstaunlich finde ich, dass England sich den Luxus leistet auf seinen elomässig zweitstärksten Spieler zu verzichten. Der lange Zeit "verschwundene" Mathew Sadler hat bei seinem Comeback mit ungewöhlichen Spiel Aufsehen erregt.
Peter Heil Peter Heil 21.09.2018 12:05
Schön, dass Herr Bischoff kommwntiert. Erfährt der geneigte Leser auch noch wann die jeweilige Übertragung beginnt?

Bei den späten Infos über die Übertragungen wie z. B. TNT, ChessBaseTV u.a. braucht man sich nicht zu wundern, dass so wenige zuschauen. Gut wäre es, wenn der Kalender http://www.schach.de/Home/Program wieder gepflegt werden würde. So könnte man z.B. morgens in den Kalender schauen und sieht was heute läuft. Die von André Schulz bevorzugte Info auf der HP greift fehl, weil diese zu kurzfristig ist.
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