09.03.2026 – Schachspieler trainieren akribisch: Eröffnungen, Endspiele und Taktikaufgaben gehören für ambitionierte Spieler zum Alltag. Doch ein Faktor bleibt oft erstaunlich unbeachtet: die mentale Stärke. Genau diesem Thema widmete sich eine Sonderausgabe des Schachtalks der Chess Tigers mit dem Sportwissenschaftler Janik Notheis. | Fotos: Chess Tigers
neu: Fritz 20
Ihr persönlicher Schachtrainer. Ihr härtester Gegner. Ihr stärkster Verbündeter. FRITZ 20: Ihr persönlicher Schachtrainer. Ihr härtester Gegner. Ihr stärkster Verbündeter. FRITZ 20 ist mehr als nur eine Schach-Engine – es ist eine Trainingsrevolution für ambitionierte Spieler und Profis. Egal, ob Sie Ihre ersten Schritte in die Welt des ernsthaften Schachtrainings machen oder bereits auf Turnierniveau spielen: Mit FRITZ 20 trainieren Sie effizienter, intelligenter und individueller als je zuvor.
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Im zweiten Teil seiner Serie zur Vorteilsverwertung richtet IM Harald Schneider-Zinner den Fokus auf dynamische Chancen und technische Umsetzung.
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Der Schachtalk am Sonntag-Gastgeber Michael Busse begrüßte in einer „Sonderausgabe“ diesmal mit Janik Notheis einen Wissenschaftler, der sich intensiv mit Schachpsychologie beschäftigt – sowohl geschäftlich als auch im Rahmen seiner Doktorarbeit.
Wenn nicht das Wissen entscheidet
Viele Partien werden nicht wegen mangelnder Theoriekenntnis verloren, sondern aufgrund mentaler Faktoren. Zeitnot, Frust nach einem Fehler oder Nervosität können die Entscheidungsqualität erheblich beeinflussen. Besonders im Turnierschach spielt deshalb die Fähigkeit eine wichtige Rolle, auch unter Druck ruhig zu bleiben und klare Entscheidungen zu treffen. Ein Beispiel für mentale Stabilität im Spitzenschach ist der deutsche Großmeister Vincent Keymer, der dafür bekannt ist, Rückschläge schnell zu verarbeiten und auch nach Niederlagen konstant weiterzuspielen.
Im Schachtalk fallen in diesem Zusammenhang Begriffe wie Emotionskontrolle, Entscheidungsruhe und Zeitdruckstabilität – Faktoren, die laut Forschung messbaren Einfluss auf die Leistung haben.
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Ausgangspunkt des Talks ist eine wissenschaftliche Arbeit von Janik Notheis über mentale Leistungssteigerung im Schach. Aus dieser Forschung entstand die ChessMind-App, die Spielern helfen soll, mentale Fähigkeiten systematisch zu trainieren.
Die App ist zweistufig aufgebaut:
Im kostenlosen Bereich erhalten Nutzer zunächst eine Einschätzung ihres mentalen Profils – etwa in Bezug auf Konzentration oder Stressbewältigung
Im kostenpflichtigen Teil folgen konkrete Trainingsprogramme und Übungen zur Verbesserung der mentalen Performance
Einige der Trainingsmethoden stammen aus anderen Sportarten und wurden auf den Schachsport übertragen. Denn auch im Spitzenschach wächst das Bewusstsein für diese Faktoren: So berichtete Weltmeister Gukesh nach seinem Titelgewinn, dass ein Psychologe Teil seines Teams war.
In this Fritztrainer: "Attack like a Super GM" with Gukesh we touch upon all aspects of his play, with special emphasis on how you can become a better attacking player.
Im 1.Band der Strategieschule geht es um die großen Fragen. Soll ich eine Stellung taktisch, dynamisch oder positionell behandeln? Wie beurteile ich eine Stellung und vor allem: wie finde ich einen guten Plan? Im 1.Band der Strategieschule geht es um die großen Fragen. Soll ich eine Stellung taktisch, dynamisch oder positionell behandeln? Wie beurteile ich eine Stellung und vor allem: wie finde ich einen guten Plan? Ziel dieses Videokurses ist es, dem Studierenden zahlreiche Muster und Ideen aus der Praxis für sein Training mitzugeben, um so den nötigen Feinschliff zu erlangen.
Ganz neu ist die Diskussion über Mentaltraining im Schach aber nicht. Schon seit Jahren beschäftigen sich Trainer und Experten mit der psychologischen Seite des Spiels. In der Sendung werden unter anderem der Trainer Harald Schneider-Zinner und Großmeister Rainer Buhmann erwähnt, die sich intensiv mit mentalen Aspekten des Schachs auseinandersetzen.
Im Talk wird auch kritisch diskutiert, ob eine spezialisierte Mentaltraining-App langfristig erfolgreich sein kann. Der Markt für Schach-Apps ist in den letzten Jahren stark gewachsen – von Taktiktrainern über Eröffnungsdatenbanken bis hin zu KI-Analysen. Ob sich daneben auch ein Produkt für mentalen Trainingsaufbau etablieren kann, bleibt abzuwarten.
Der Schachtalk zeigt deutlich: Schach ist nicht nur ein Spiel der Varianten und Berechnungen, sondern auch ein Spiel der mentalen Stabilität. Wer seine Spielstärke verbessern möchte, trainiert meist Technik und Theorie – doch die Fähigkeit, unter Druck die richtigen Entscheidungen zu treffen, kann am Brett oft den entscheidenden Unterschied ausmachen.
DIE SCHACH-HORIZONT-ERWEITERUNG In ChessBase gibt es immer wieder Ansätze, die typischen Pläne einer Eröffnungsvariante zu zeigen. Zwar ist Schach im Zeitalter der Engines viel konkreter als früher gedacht. Doch gerade Amateure lieben Eröffnungen mit klaren Plänen, siehe Londoner System. In ChessBase ’26 beschäftigen sich gleich drei Funktionen mit der Darstellung von Plänen. Im neuen Eröffnungsreport wird für jede wichtige Variante untersucht, welche Figurenzüge oder Bauernvorstöße darin wichtig sind. In der Referenzsuche sieht man jetzt auf dem Brett, wo die Figuren üblicherweise hingehen. Und startet man die neue Monte-Carlo-Analyse, zeigt auch hier das Brett die häufigsten Figurenpfade.
ChessBaseDie ChessBase GmbH, mit Sitz in Hamburg, wurde 1987 gegründet und produziert Schachdatenbanken sowie Lehr- und Trainingskurse für Schachspieler. Seit 1997 veröffentlich ChessBase auf seiner Webseite aktuelle Nachrichten aus der Schachwelt. ChessBase News erscheint inzwischen in vier Sprachen und gilt weltweit als wichtigste Schachnachrichtenseite.
24.02.2026 – Harry Schaack, Herausgeber der vielfach ausgezeichneten Schachzeitschrift KARL, war am Sonntag, den 22. Februar, zu Gast im Schachtalk am Sonntag. Mit seinem Magazin widmet er sich seit vielen Jahren den kulturellen und historischen Dimensionen des Schachs. Im Gespräch berichtet Schaack über seine Arbeit als Herausgeber, seinen Blick auf die Schachwelt und die anhaltende Faszination eines Spiels, die weit über das Brett hinausreicht.
17.02.2026 – In der neuen Folge des Chess-Tigers „Schachtalk am Sonntag“ war der renommierte Schachjournalist Stefan Löffler zu Gast und sprach über aktuelle Entwicklungen im Deutschen Schachbund, die Freestyle-Chess-Weltmeisterschaft, seine Eindrücke aus Weissenhaus und über den traditionsreichen Schachkalender, den er seit 2023 übernommen hat.
Die Aljechin-Verteidigung ist ein eher seltener Gast im Turnierschach, vielleicht zu Unrecht. Die Praxis zeigt nämlich, dass Schwarz gegen die Hauptvarianten ganz gut gewappnet ist. Hier setzt das Autorenduo Luther/Jordan an und schlägt nach den Anfangszügen 1.e4 Sf6 2. e5 Sd5 3. d4 d6 eine giftige Antwort vor: 4.Lc4. Damit vermeidet Weiß die theoretisch zum Teil tiefe analysierten Hauptabspiele und versucht eine gesunde Stellung mit Angriffschancen zu erhalten. Die beiden Autoren setzen sich in ihrer Präsentation mit den Antworten …Sb6, …dxe5, …c6 und …e6 auseinander und zeigen auf, wie der Anziehende jeweils auf Vorteil spielen und den Gegner mit „giftigen“ Zügen unter Druck zu setzen kann. Ein für die Praxis leicht zu erlernendes Angriffsrepertoire für den Weißspieler!
Die Schach-Horizont-Erweiterung
Die perfekte Ausrüstung für 2026 mit dem aktuellen ChessBase-Programm’26, Megadatenbank, ChessBase Magazin und Premium-Account!
Dieses Repertoire behandelt alle wichtigen schwarzen Antworten – insbesondere 2…d5 und 2…Sf6 – und vermittelt moderne, dynamische Konzepte statt endloser Variantenketten.
London System Powerbase 2026 ist eine Datenbank und enthält insgesamt 11285 Partien aus der Mega 2026 bzw. der Correspondence Database 2026, davon sind 282 kommentiert.
Das Powerbook London System 2026 basiert auf mehr als 410.000 Partien von unterschiedlichen Partieanfängen und ECO-Codes, denen aber jeweils gemeinsam ist, dass Weiß d4 und Lf4 spielt sowie auf c4 verzichtet.
In diesem Kurs präsentiert Großmeisterin Elisabeth Pähtz das London-System als strukturierten und ambitionierten Ansatz mit frühem Lf4, der zu gehaltvollen und dynamischen Stellungen führt.
Eröffnungsvideos: Offenes Spanisch (Sipke Ernst) und Klassisches Sizilianisch (Nico Zwirs). Endspiel-Special von Igor Stohl: „Kurze oder lange Seite“ – wohin gehört der verteidigende König im Turmendspiel? „Wundertüte“ mit 35 Meisteranalysen.
14,90 €
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