Ergebnisse

Tabellenführer Wesley So und Maxime Vachier-Lagrave diskutierten einmal mehr die Vor- und Nachteile der Berliner Verteidigung und trennten sich nach 67 Zügen mit Remis. | Foto: Lennart Ootes
Keymer stand in der sechsten Runde gegen Sevian von Beginn an etwas schlechter, konnte aber alle Gefahren abwehren und einen wichtigen halben Punkt retten. Denn für Keymer geht es in den letzten drei Runden des Sinquefield Cups um mehr als eine gute Platzierung. Vor dem Turnier lag er mit 21 Punkten auf Rang vier der Gesamtwertung der Grand Chess Tour, hinter Caruana (25), Praggnanandhaa (24,5) und Wesley So (23,5), aber nur einen halben Punkt vor Javokhir Sindarov. Die vier Besten qualifizieren sich für das GCT-Finale.
Nach seinem Remis gegen Sevian liegt Keymer mit 3,5 aus 6 einen halben Punkt hinter Spitzenreiter So. Damit hat er weiterhin gute Chancen auf das Finale. Caruana, Praggnanandhaa und So haben durch ihren Vorsprung in der Tourwertung die besten Aussichten auf die Qualifikation. Für Keymer geht es vor allem darum, seinen Platz unter den ersten Vier gegen Sindarov zu verteidigen, der drei Runden vor Schluss einen ganzen Punkt hinter ihm liegt.
Im Finale der Grand Chess Tour, das gleich im Anschluss an den Sinquefield Cup vom 22. bis 27. August in Saint Louis gespielt wird, treffen die vier erfolgreichsten Spieler der Saison aufeinander und spielen um 450.000 Dollar Preisgeld. Der Sieger erhält 200.000 Dollar, der Zweite 125.000, der Dritte 75.000 und der Vierte 50.000 Dollar.

Sindarov und Caruana trennten sich nach 42 Zügen mit Remis. | Foto: Lennart Ootes

Für Jorden van Foreest läuft es in Saint Louis bislang gar nicht gut. | Foto: Lennart Ootes /Grand Chess Tour
Gegen Giri kam Van Foreest mit Schwarz gut aus der Eröffnung und hatte zunächst keine Probleme. Mit einem ambitionierten Vorstoß am Königsflügel schwächte er jedoch seine eigene Königsstellung und geriet zunehmend unter Druck. Giri verstärkte diesen geduldig, während van Foreest seine Figuren kaum noch zur Verteidigung heranziehen konnte. Schließlich wurde der Angriff zu stark, und van Foreest gab auf. Giri kommt damit auf 2,5 aus 6, während Van Foreest weiter am Tabellenende liegt.

Anish Giri und Jorden van Foreest | Foto: Lennart Ootes