Tabatabaei dominiert in Reykjavík

von Stefan Liebig
01.04.2026 – Amin Tabatabaei hat das Reykjavík Open im Durchmarsch gewonnen. Nach seinen sieben Siegen zum Auftakt sicherte er sich den Siegerpokal mit zwei Unentschieden in den Schlussrunden. Auf Rang zwei folgt der US-Amerikaner Zhou Jianchao mit einem halben Punkt Abstand. Dritter wurde der Ukrainer Vasyl Ivanchuk, der Wertungsbester im Feld von sieben Spielern mit 7 Punkten wurde. | Titelfoto: Amin Tabatabaei vor Spielbeginn der 7. Runde | Fotos: Jökull Úlfarsson

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Tabatabaei macht einen Sprung in der Live-Weltrangliste

Mit sieben Punkten aus sieben Runden in ein stark besetztes Turnier zu starten ist nichts Alltägliches. Für Amin Tabatabaei bedeutete dies beim Reykjavík Open 2026 nicht nur den klaren ersten Platz, sondern auch eine Ratingperformance von etwa 3200! Natürlich galt sein primäres Interesse in den letzten beiden Runden, den Turniersieg zu sichern. Mit zwei Unentschieden gegen den Engländer Matthew J Wadsworth und den Dänen Mads Andersen gelang ihm dies auch deutlich. So ist aber auch ganz sicher die schließliche Performance des Turniersiegers von 2849 alles andere als zu verachten. Sie bringt ihm 14 Elo-Punkte ein, womit der Iraner in die Top 30 der Live-Weltrangliste klettert.

Am Ende schaffte es nur der US-Amerikaner Zhou Jianchao einigermaßen auf Schlagdistanz zu bleiben. Da dieser bereits in den Runden 4, 5 und 7 Federn lassen musste, indem er sich Remis von Marc´Andria Maurizzi (FRA), Filip Magold (ROU) und David Brodsky (USA) trennte, wurden die beiden Erstplatzierten nicht gegeneinander gelost. 

Entscheidend für den Turniersieg war vor allem, dass Tabatabaei in Runde 5 gegen die Schachlegende Vasyl Ivanchuk (Foto links/Jökull Úlfarsson) gewinnen konnte. Der Ukrainer schaffte es am Ende dennoch auf Rang 3 mit 7 Punkten und einem Zähler weniger als der Turniersieger.

Für Tabatabaei folgt dieser Triumph nur kurze Zeit auf seinen Gewinn der Offenen Internationalen Bayerischen Meisterschaft am Tegernsee mit 8 Punkten aus 9 Runden Ende 2025. Dadurch erreichte er seine aktuelle Elo von 2700, was ihm die Favoritenrolle in Reykjavík sicherte – und der Spieler vom FC Bayern München wurde ihr mehr als gerecht.

Hier seine letzte Gewinnpartie gegen den an Nummer 6 gesetzten Marc´Andria Maurizzi: 

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Abschlusstabelle nach 9 Runden:

Rk. Name Pts.  TB1 
1 M. Amin Tabatabaei 8 9
2 Jianchao Zhou 7,5 9
3 Vasyl Ivanchuk 7 9
4 Mads Andersen 7 9
5 Vahap Sanal 7 9
6 Matthieu Cornette 7 9
7 Tong(Qd) Xiao 7 9
8 Abhijeet Gupta 7 9
9 Irakli Akhvlediani 7 9
10 Bogdan-Daniel Deac 6,5 9
11 Filip Magold 6,5 9
12 Maxime Lagarde 6,5 9
13 Timothe Razafindratsima 6,5 9
14 Christophe Sochacki 6,5 9
15 Matthew J Wadsworth 6,5 9
16 Bryce Tiglon 6,5 9
17 Nino Batsiashvili 6,5 9
18 Noe Tutisani 6,5 9
19 Praveen Balakrishnan 6,5 9
20 Emre Can 6,5 9
21 Simon K Williams 6,5 9
22 S Ajay Krishna 6,5 9
23 Vignir Vatnar Stefansson 6,5 9
24 Ethan Guo 6,5 9
25 Liya Kurmangaliyeva 6,5 9
26 Sebastien Maze 6,5 9
27 Jain Krishay 6,5 9
28 Marcandria Maurizzi 6 9
29 Mahadevan Siva 6 9
30 Mai Narva 6 9

422 Teilnehmer

Feinwertungen:
FW1: Gespielte Partien
FW2: Buchholz Variable (2023) (Punkte, Cut1)
FW3: Summe Buchholz Variable

Die bestplatzierten deutschen Teilnehmer:

Name Pts. Rk.
Baskin Robert 4,5 225
Spitzl Vinzent 5 158
Holinka Henning 6 44
Kamp Adrian 5,5 75
Erdmann Stefan 5 127
Kamp Aaron 5 134

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Partien:

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Stefan Liebig, geboren 1974, ist Journalist und Mitinhaber einer Marketingagentur. Er lebt heute in Barterode bei Göttingen. Im Alter von fünf Jahren machten ihn seltsame Figuren im Regal der Nachbarn neugierig. Seitdem hat ihn das Schachspiel fest in seinen Bann gezogen. Höhenflüge in die NRW-Jugendliga mit seinem Heimatverein SV Bad Laasphe und einige Einsätze in der Zweitligamannschaft von Tempo Göttingen waren Highlights für den ehemaligen Jugendsüdwestfalenmeister.
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