Die Erinnerungen von André Schulz sind gespickt mit Begegnungen, die man nicht alle Tage hat: Weltmeister wie Kasparov, Anand und Carlsen – ja, er hat sogar einmal mit Magnus Fußball gespielt. Schulz schildert, wie sich Schach im digitalen Zeitalter veränderte, wie Live-Turnierberichte und Streams ab dem Jahr 2003 durch ihn und Oliver Reeh zur festen Institution wurden. Er reflektiert auch seine engen Freundschaften in der Szene, etwa mit Robert Hübner oder Vlastimil Hort, und wie diese Beziehungen seine Arbeit beeinflussten.
Trotz des formalen Rentenstarts bleibt Schulz seiner Leidenschaft treu. „So richtig in Rente gehe ich doch noch nicht“, sagt er im Interview. Sein Blick richtet sich nun auf Projekte mit historischem Tiefgang und persönlicher Bedeutung, gleichzeitig kündigt er eine „Wiedereingliederung“ ins Mannschaftsschach an. Für alle, für die Schach mehr als nur ein Spiel ist, sind seine Erinnerungen faszinierende Einblicke in das Leben eines Menschen, der wie kaum ein anderer die kulturelle Seele dieses Sports lebt.
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Interview auf der chessecosystem-Seite
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