US-Frauenmeisterschaft: Irina Krush gewinnt ihren achten Titel

von Klaus Besenthal
25.10.2020 – Irina Krush hat in den letzten beiden Runden der online ausgetragenen US-Frauenmeisterschaft nichts mehr anbrennen lassen: Sie gewann zweimal und sicherte sich mit 8,5 Punkten aus 11 Partien ihren insgesamt achten nationalen Titel. Einen halben Punkt zurück landete Carissa Yip auf dem zweiten Rang, nachdem sie kurz zuvor bei den Juniorinnen noch Meisterin geworden war. Es wurden 25+5-Rapidpartien gespielt. | Fotos: Saint Louis Chess Club

ChessBase 16 - Megapaket Edition 2021 ChessBase 16 - Megapaket Edition 2021

Dein Schlüssel zu frischen Ideen, präzisen Analysen und zielgenauem Training!
ChessBase ist die persönliche Schach-Datenbank, die weltweit zum Standard geworden ist. Und zwar für alle, die Spaß am Schach haben und auch in Zukunft erfolgreich mitspielen wollen. Das gilt für den Weltmeister ebenso wie für den Vereinsspieler oder den Schachfreund von nebenan.

Mehr...

"2020 U.S. Women's Championship"

Die Frauenmeisterschaft war das vierte Turnier der aktuell laufenden Serie online ausgespielter US-Meisterschaften. Zuvor hatten bereits John Burke bei den Junioren, Joel Benjamin bei den Senioren und eben Carissa Yip bei den Juniorinnen die Titel gewonnen. Ebenso wie diese Turniere war auch die Frauenmeisterschaft mit üppigen Siegprämien ausgestattet:

In der abschließenden Partie gegen Emily Nguyen konnte sich Irina Krush endgültig den Titel sichern - mit einem schönen Mattangriff:

 

Kreuztabelle

 

Partien

 

Turnierseite




Klaus Besenthal ist ausgebildeter Informatiker und ein begeisterter Hamburger Schachspieler. Die Schachszene verfolgt er schon seit 1972 und nimmt fast ebenso lange regelmäßig selber an Schachturnieren teil.
Discussion and Feedback Join the public discussion or submit your feedback to the editors


Diskutieren

Regeln für Leserkommentare

 
 

Noch kein Benutzer? Registrieren

Buzzard Buzzard 26.10.2020 12:47
Bei den Amis sind halt private Sponsoren zugelassen (ist doch der gleich bekannte Spnsor wie beim Springfield Cup), da können wir uns noch ne Scheibe von abschneiden. Wenn ich mir anschaue, dass bei Deutschen Meisterschaften Leute mit 2200 Elo (!!!) teilnehmen dürfen, wirds mir ganz schlecht ... Aber ja, ist immer die gleiche Diskussion und es wird sich wohl nie etwas ändern ...
Walter Rädler Walter Rädler 25.10.2020 03:06
Ich finde die Preisgelder faszinierend hoch.
Die Frage stellt sich: Ist es Mr. St. Louis, Stiftungen, Spenden oder wie kommen diese gewaltigen Geldbeträge, die ich übrigens auch gerne in Deutschland sehen würde, zustände? Hier würde ich mich für Hintergründe interessieren.
Übrigens: Der DSB darf rechtlich kein Geld an Profis auszahlen, ist mit einem e.V. unvereinbar.
Grebredna Grebredna 25.10.2020 10:44
War das jetzt ihr achter Titel in der Schnellschach-Meisterschaft? Oder werden bei dieser Zählweise Titel im Standardschach und im Schnellschach zusammengezählt? Und wie werden die hohen Preisgelder finanziert?
1