UzChess Cup: Vokhidov setzt sich an die Spitze

von Carlos Colodro
12.06.2026 – Shamsiddin Vokhidov hat beim UzChess Cup mit seinem dritten Sieg in Folge die alleinige Führung übernommen. Der 24-jährige Usbeke bezwang in Taschkent mit den weißen Steinen Ian Nepomniachtchi und steht nun bei 3,5 Punkten aus fünf Partien. Damit liegt er einen halben Punkt vor Nodirbek Abdusattorov, Arjun Erigaisi und Mukhiddin Madaminov. Madaminov hatte in Runde 5 das Glück auf seiner Seite. In einer Stellung mit Minusbauern konnte er Shakhriyar Mamedyarovs Dame bei vollem Brett fangen. | Foto: Turnierseite

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Nach Siegen gegen Mukhiddin Madaminov und Nikolas Theodorou gewann Vokhidov auch gegen Nepomniachtchi. Einmal mehr sorgte dabei Nepomniachtchis hohes Tempo für Verblüffung: Nach 35 Zügen hatte er noch etwas mehr als eine Stunde auf der Uhr, während Vokhidov nur noch rund 14 Minuten zur Verfügung standen.

Ian Nepomniachtchi

Ian Nepomniachtchi | Foto: Turnierseite

Der zweite Sieg der Runde gelang Mukhiddin Madaminov, der mit Schwarz gegen Shakhriyar Mamedyarov gewann. Mamedyarov stand zwischenzeitlich besser und hatte in einem Schwerfigurenendspiel einen Mehrbauern, aber übersah dann, dass Madaminov die weiße Dame auf vollem Brett fangen konnte.

Damit kommt Madaminov auf drei Siege und zwei Niederlagen und bleibt der einzige Spieler ohne Remis.

Wie ein Video von ChessBase India zeigt, war Mamedyarov nach der Partie sichtlich verärgert.

Die übrigen drei Partien endeten remis. Das Spitzenduell zwischen Nodirbek Abdusattorov und Arjun Erigaisi brachte keinen Sieger hervor. Auch Nodirbek Yakubboev und Nikolas Theodorou teilten nach ausgeglichenem Partieverlauf nach 33 Zügen den Punkt.

Hans Niemann stand gegen Vidit Gujrathi zeitweise klar schlechter und war nahe an einer Niederlage, konnte sich aber noch ins Remis retten.

Vier Runden vor Schluss führt Vokhidov mit 3,5 Punkten aus fünf Partien. Abdusattorov, Erigaisi und Madaminov folgen mit jeweils 3 Punkten auf den Plätzen 2 bis 4.

Ergebnisse

Tabelle

Partien

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Turnierseite


Carlos Colodro stammt aus Bolivien und ist Spanisch-Philologe. Seit 2012 arbeitet er als freier Übersetzer und Autor. Schach, Literatur und Musik sind seine großen Leidenschaften.
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