UzChess Cup: Mukhiddin Madaminov startet mit 2/2

von Johannes Fischer
09.06.2026 – Sechs der zehn Teilnehmer des UzChess Cups haben eine Elo-Zahl von über 2700, drei kommen auf eine Zahl von über 2600 und nur Mukhiddin Madaminov erreicht diese magische Marke nicht. Mit einer Zahl von 2586 startet der 19-jährige usbekische GM in Taschkent als Nummer 10 der Setzliste. Ein Unbekannter ist Madaminov allerdings nicht, denn beim Kandidatenturnier arbeitete er als Sekundant von Javokhir Sindarov, der das Turnier überzeugend gewann. Beim UzChess Cup startete Madaminov mit Siegen gegen Ian Nepomniachtchi und Nikolas Theodorou mit 2 aus 2 und liegt nach zwei Runden alleine an der Spitze. | Foto: TheBoburshokh, CC0, via Wikimedia Commons

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Runde 2: Fünf aus fünf für Weiß

Die erste Runde des UzChess Cups in Taschkent brachte drei Siege und zwei Remis, in Runde zwei zogen die Spieler das Tempo noch einmal an: Alle fünf Partien endeten mit einer Entscheidung, und in allen fünf Partien gewann Weiß.

Die beiden Topgesetzten Nodirbek Abdusattorov und Arjun Erigaisi hatten in der ersten Runde remis gespielt und feierten nun ihren ersten Sieg. Abdusattorov gewann gegen Shakhriyar Mamedyarov, Erigaisi setzte sich gegen Nodirbek Yakubboev durch.height="1"

Auch Nepomniachtchi und Niemann erholten sich von ihren Auftaktniederlagen. Niemann gewann gegen Shamsiddin Vokhidov ein Damenendspiel mit zwei Mehrbauern, in dem Vokhidov ein spektakuläres Remis verpasste:

Hier hätte Vokhikov mit 84...Df7+! sofort Remis machen können. Weiß muss die Dame nehmen und Schwarz mit 85.Dxf7 Patt setzen. 

Aber Vokhidov verpasste diese Chance und konnte die Partie mit den zwei Minusbauern nicht halten.

Nach der Partie sprach Hans Niemann über die Tücken eines solchen Damenendspiels mit zwei Mehrbauern.

Nepomniachtchi besiegte Vidit Gujrathi in einer scharfen und wechselhaften Partie.

Ian Nepomniachtchi, Vidit Gujrathi

Ein nachdenklicher Beginn: Nepomniachtchi und Vidit zu Beginn ihrer Partie. | Foto: Turnierseite

Ergebnisse

Stand nach der 2. Runde

Partien

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Johannes Fischer, Jahrgang 1963, ist FIDE-Meister und hat in Frankfurt am Main Literaturwissenschaft studiert. Er lebt und arbeitet in Nürnberg als Übersetzer, Redakteur und Autor. Er schreibt regelmäßig für KARL und veröffentlicht auf seinem eigenen Blog Schöner Schein "Notizen über Film, Literatur und Schach".
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