Verlängerung der Frist für Vergabe der Schacholympiade 2030 beantragt

von ChessBase
15.06.2026 – Im Namen des Deutschen Schachbundes hat Wadim Rosenstein als Delegierter des DSB bei der FIDE eine Verlängerung der Frist für die Vergabe der Schacholympiade 2030 beantragt. Über die Vergabe soll eigentlich auf dem kommenden FIDE-Kongress Samarkand entschieden werden. Wadim Rosenstein und der DSB wünschen einen späteren Termin. Die FIDE ist dem Wunsch inzwischen nachgekommen.| Foto: Schachbund

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Dear Members of the FIDE Council,

As a delegate of the German Chess Federation, I would like to respectfully request that @FIDE_chess extend the bidding deadline for the 2030 FIDE Chess Olympiad until 1 November 2026. The Chess Olympiad is the most important team event in the endar and represents a long-term commitment for any host city, government, sponsor, and organizing committee. The FIDE Presidential Elections will take place during the 2026 FIDE Congress in Samarkand. Following these elections, there may be significant changes in the leadership and management structure of FIDE. It would therefore be beneficial for both FIDE and potential organizers if the future administration has the opportunity to participate directly in discussions and negotiations concerning the organization of the 2030 Chess Olympiad.

An extension of the deadline would provide greater certainty for bidders, allow more comprehensive negotiations regarding commercial, operational, and promotional aspects of the event, and ensure that any future host city can work closely with the FIDE administration that will ultimately oversee the Olympiad cycle leading up to 2030. Such a step would strengthen transparency, improve long-term planning, and potentially encourage additional high-quality bids from governments, cities, and commercial partners interested in hosting one of the world’s largest sporting events. FIDE has already demonstrated flexibility by extending the current bidding deadline. A further extension until 1 November 2026 would ensure that the final decision is taken under conditions of maximum clarity and with the full involvement of the administration responsible for delivering the event. (FIDE) I respectfully ask the Council to consider this proposal in the best interests of FIDE, the bidding cities, and the global chess community.

Yours sincerely,
Wadim Rosenstein Delegate of Germany

Post bei X/Twitter:

Übersetzung ins Deutsche:

Sehr geehrte Mitglieder des FIDE-Rates,

als Delegierter des Deutschen Schachbundes möchte ich @FIDE_chess höflich bitten, die Bewerbungsfrist für die FIDE-Schacholympiade 2030 bis zum 1. November 2026 zu verlängern. Die Schacholympiade ist das wichtigste Mannschaftsturnier der Welt und stellt für jede Gastgeberstadt, Regierung, jeden Sponsor und jedes Organisationskomitee eine langfristige Verpflichtung dar. Die FIDE-Präsidentschaftswahlen finden während des FIDE-Kongresses 2026 in Samarkand statt. Im Anschluss an diese Wahlen kann es zu erheblichen Veränderungen in der Führungs- und Verwaltungsstruktur der FIDE kommen. Es wäre daher sowohl für die FIDE als auch für potenzielle Organisatoren von Vorteil, wenn die künftige Verwaltung die Möglichkeit hätte, direkt an den Diskussionen und Verhandlungen bezüglich der Organisation der Schacholympiade 2030 teilzunehmen.

Eine Verlängerung der Frist würde den Bewerbern mehr Sicherheit bieten, umfassendere Verhandlungen über kommerzielle, operative und werbliche Aspekte der Veranstaltung ermöglichen und sicherstellen, dass jede zukünftige Gastgeberstadt eng mit der FIDE-Verwaltung zusammenarbeiten kann, die letztlich den Olympiadezyklus bis 2030 beaufsichtigen wird. Ein solcher Schritt würde die Transparenz stärken, die langfristige Planung verbessern und möglicherweise weitere hochwertige Bewerbungen von Regierungen, Städten und kommerziellen Partnern fördern, die daran interessiert sind, eines der größten Sportereignisse der Welt auszurichten. Die FIDE hat bereits Flexibilität bewiesen, indem sie die aktuelle Bewerbungsfrist verlängert hat. Eine weitere Verlängerung bis zum 1. November 2026 würde sicherstellen, dass die endgültige Entscheidung unter Bedingungen maximaler Klarheit und unter vollständiger Einbeziehung der für die Durchführung der Veranstaltung zuständigen Verwaltung getroffen wird. (FIDE) Ich bitte den Rat höflich, diesen Vorschlag im besten Interesse der FIDE, der Bewerberstädte und der globalen Schachgemeinschaft zu prüfen.

Mit freundlichen Grüßen,
Wadim Rosenstein Delegierter Deutschlands


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