Wijk aan Zee Storytellers (5) - Loek van Wely

von ChessBase
02.02.2021 – In der letzten Folge des "Wijk aan Zee Storytellers"-Podcasts spricht Eric van Reem mit Loek van Wely. "KingLoek" spielte 25 Mal in Wijk und 297 Partien in der Gruppe A. Nur der niederländische Großmeister Jan Hein Donner kam auf mehr Partien. Im Podcast spricht van Wely unter anderem über sein erstes Turnier, bei dem er in Gruppe B spielte und gegen alle drei Polgar-Schwestern verlo und die Fußballpartien an den Ruhetagen| Foto: Magnus Carlsen und Loek van Wely während eines intensiven Fußballspiels (Alina l'Ami).

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Let's talk about Chess: Wijk aan Zee Storytellers (5) - Loek van Wely

In dieser fünften und  letzten Folge der "Wijk aan Zee Storytellers" spricht Eric van Reem mit dem Loek van Wely, der in Wijk aan Zee 25 Mal in der höchsten Gruppe teilgenommen hat. Zusammen mit Jan Hein Donner hat van Wely die meisten Partien in der Geschichte des Turniers gespielt: 297 Partien! Loek van Wely debütierte 1990 zunächst in der B-Gruppe: In diesem Turnier verlor er gegen alle drei Polgar-Schwestern! 

"KingLoek" spricht über seine besten Partien, die Rivalität unter den holländischen Spielern wie Van der Wiel, Piket und Timman, die berühmten Fußballspiele an den Ruhetagen und andere Wijk aan Zee-Geschichten. Auch zur Netflix-Serie "The Queen's Gambit" kann er eine witzige Geschichte erzählen. Als er sich die Serie ansah, erkannte er plötzlich eine eigene Partie wieder, die er in der 2000er Ausgabe des Turniers in Wijk aan Zee gegen Garry Kasparov spielte. 

Loek van Wely (Jg. 1972) wurde 1993 von der FIDE mit dem Titel Großmeister ausgezeichnet und gehörte 2001 mit einer Wertungszahl von 2714 zu den Top Ten der Welt. Er hat achtmal die niederländische Schachmeisterschaft gewonnen: sechsmal in Folge von 2000 bis 2005, 2014 und 2017. Inzwischen ist van Wely als Politiker aktiv und wurde im März 2019 in den niederländischen Senat gewählt.

Van Wely nahm 25 Mal an dem Eliteturnier in Wijk aan Zee (ursprünglich Hoogovens, dann Corus, jetzt Tata Steel) teil, von 1992 bis 2010 und erneut von 2012 bis 2017 in Folge. Sein bestes Ergebnis erzielte er 2003, als er sich den vierten Platz mit Alexei Shirov, Alexander Grischuk, Vassily Ivanchuk und Vladimir Kramnik teilte und dabei 7 von 13 Punkten erzielte.

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