Wo feiert Italien Triumphe?

12.06.2002 – Italien hat es schwer: bei der Fußball-WM wird um den Einzug ins Achtelfinale gezittert, Trappatoni schimpft über die Schiedsrichter, schon kommen Zweifel an der Weltgerechtigkeit auf. Auf dem Fritz-Server ist alles anders: beim Blitzturnier am Freitag gab es einen italienischen Triumph durch Luca Cerquitella, dazu eine souveräne Turnierleiterleistung von Stephan Dieckerhoff und ein maschineller Schiedsrichter, der den Betrügern keine Chance ließ. Hier ist die Welt noch in Ordnung. Auch an den anderen Tagen finden Fußballfrustierte aller Nationen eine Heimstatt. So gab es am Montag einen Teilnehmerrekord beim Monday-Night-Turnier und gestern siegte Bullmover mit 27 Punkten aus 28 Partien beim Bullett-Turnier Turnierberichte vom Fritzserver. 

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Bullmover – ein Name ist Programm

Am Dienstag fand das wöchentliche Bullett-Turnier, mit dem unser Turnierleiter Rolf Luckow seinen offiziellen Einstand gab. 29 Teilnehmer spielten ein Rundenturnier. Sieger wurde Bullmover, der hierzu 27 Punkte aus 28 Partien benötigte. Nach seiner Qualifikation für „Du gegen die Nationalmannschaft“ ein weiterer Erfolg für Bullmover, der sich auf dem Fritz-Server offenbar zu Hause fühlt. Seine wirkliche beeindruckende Konstanz mit 27 Siegen war auch schon notwenig, um einen anderen „alten Bekannten“, Tobias Jugelt (tobyj1) auf Distanz zu halten. Obwohl dieser das direkte Duell gegen Bullmover gewann, reichte es am Ende nur zu Platz 2, da er insgesamt 1,5 Punkte abgab. Lange Zeit in Führung lag Bubu-Mann, der nur gegen die beiden Erstplatzierten gewann und mit 26 Punkten den dritten Platz belegte. Nächsten Dienstag um 19.30 gibt es das nächste Bullett-Turnier.

Endstand nach 28 Runden:

Platz Nick Punkte
1. Bullmover 27,0
2. Tobyj1 26,5
3. Bubu-Mann 25,5
4. Litti 25,0
5. Funzlecker 23,5
6. Bundybody 21,0
7. T. Meier 19,0
8. Zoranp 18,0
9. Maxi 17,5
10. Pawnstorm 17,0

Monday-Night-Chess

Gestern Abend fand das – man kann schon fast von einer Tradition sprechen – Monday-Night-Turnier statt. Mit 56 Teilnehmern wurde ein neuer Teilnahmerekord für Turniere auf dem Fritz-Server aufgestellt, der auch noch hätte höher ausfallen können, wenn bei 56 nicht unser – noch bestehendes – technisches Limit erreicht wäre. Unter den Teilnehmern befanden sich mehrere Titelträger. Auch wurde wegen der hohen Teilnehmerzahl die Zahl der Vorrunden entgegen der Ausschreibung auf neun erhöht. Zwischendurch gab es ein paar Probleme, da der Server kurzfristig einen Ausfall hatte. Aus diesem Grunde war ich gezwungen, die achte Runde komplett neu zu starten. Das mag für einige Teilnehmer unschön gewesen sein, aber dies ist nun mal eines der Risiken beim Internetschach. Sieger, und damit zum zweiten mal Sieger eines Fritz-Turnieres, wurde Tobias Jugelt. Im Halbfinale hatte er einige bange Momente zu überstehen, als Bullmover in zwei Partien vergaß, den Sack zuzumachen und jeweils gute Stellungen zum Remis verdödelte. In der dritten Partie war dann „Schluss mit Lustig“ und Bullmover wurde komplett überfahren. Im Endspiel standen sich dann zwei Sieger bisheriger Turnier gegenüber. Hier konnte Tobias sich gegen den jugoslawischen IM durch­setzen als es ihm gelang, den Übergang in ein besseres Endspiel zu erzwingen.   

Mit etwas Glück werden wir diese Woche bereits das Schweizer System zur Verfügung haben, so dass das für viele Spieler doch ungewohnte Fritz-System der Vergangenheit angehört. Ihr könnt uns hier helfen und unser Testturnier heute um 19.00 Uhr mitspielen. Traut euch!  

Martin Fischer

 

Friday-Night-Tournament – Italienischer Triumph

Am Freitag, dem 07. Juni 2002, fand zum Ausklang der Woche das erste Friday-Night Tournament unter der Leitung unseres Turnierleiters Stephan Dieckerhoff statt. Obwohl der Freitag-Termin noch nicht ganz so populär und vertraut ist wie der Montag Abend, fand sich mit 24 Teilnehmern ein gutes - vor allem auch in der Spitze gut besetztes Feld - zusammen. Wie schon am vergangenen Mittwoch, als mit ZoranP der Sieg in der ersten  Qualifikation für „Du gegen die Nationalmannschaft“ nach Jugoslawien ging, war es auch Freitag – trotz zahlenmäßiger Überlegenheit – vorbei mit der deutschen Dominanz. Im Finale setzte sich unser italienischer Schachfreund Luca Cerquitella (alias CHECK) durch und gewann die ChessBase-Aljechin CD. In der Vorrunde war immerhin ein IM, der den schlechteren Tiebreak hatte, auf der Strecke geblieben. Leider musste auch das Programm eingreifen, dass einen Teilnehmer des „cheating“ – und dies gleich in mehreren Partien - überführt hat. Um andere Teilnehmer vor derlei Ungemach zu schützen, kann dieser Spieler bis auf weiteres keine Turniere mehr mitspielen.

Martin Fischer nach Angaben von Stephan Dieckerhoff


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