28.06.2019 – "Nichts ist schwerer zu gewinnen als eine gewonnene Partie." Die zweite Runde des Grand Chess Tour Turniers in Zagreb bestätigte diese alte Schachweisheit. Magnus Carlsen stand nach starkem Spiel gegen Vishy Anand auf Gewinn, aber machte nur Remis, Ding Liren überspielte Sergey Karjakin, aber verpasste den Gewinn, und Fabiano Caruana verdarb eine Gewinnstellung gegen Ian Nepomniachtchi sogar noch zum Verlust. Die drei restlichen Partien endeten unspektakulär Remis. Damit ist Nepomniachtchi mit 2 aus 2 neuer und alleiniger Tabellenführer. | Foto: Lennart Ootes / Grand Chess Tour
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GCT Zagreb, Runde 2
M. Carlsen ½-½ V. Anand
Magnus Carlsen hätte beinahe wieder eine Glanzpartie gespielt. Nach 19. Zügen Theorie stand eine Stellung auf dem Brett, in der Weiß bestenfalls leicht besser stand. Doch diesen leichten Vorteil verwandelte Carlsen Schritt für Schritt in eine Gewinnstellung. Aber dann kam plötzlich Sand ins Getriebe und er konnte ein wahrscheinlich gewonnenes Springerendspiel mit einem Bauern mehr nicht gewinnen.
Magnus Carlsen will gewinnen. | Foto: Lennart Ootes / Grand Chess Tour
I. Nepomniachtchi 1-0 F. Caruana
Die Partie zwischen Ian Nepomniachtchi und Fabiano Caruana begann mit einem interessanten psychologischen Geplänkel. Caruana folgte dem Beispiel von Magnus Carlsen, seinem Gegner im WM-Kampf 2018 in London und spielte den Sveshnikov-Sizilianer. Da wollte Nepomniachtchi nicht nachstehen und probierte es mit 7.Sd5, der Variante, mit der es Caruana im WM-Kampf immer wieder probiert hatte. Wie sich im weiteren Verlauf der Partie zeigte, kannte Caruana diese Stellung sehr gut und kam mit starkem Spiel zu klarem Vorteil. Doch auf der Suche nach einem Gewinnweg ging er zu hohe Risiken ein und verlor am Ende noch. Für Caruana war es eine bittere Niederlage, Nepomniachtchi brachte sie den zweiten Sieg in Folge und die Tabellenführung.
Ding Liren ½-½ S. Karjakin
Ding Liren war der Dritte im Bunde der 2800+ Spieler, die in der zweiten Runde des GCT Turniers in Zagreb nach starkem Spiel eine Gewinnstellung verdarben. Nach einem interessanten Qualitätsopfer hatte Ding Karjakin allmählich überspielt, aber verpasste dann in einer scharfen Stellung einen strategischen Gewinnzug.
Ding Liren spielte stark, aber verpasste den Gewinn. | Foto: Lennart Ootes / Grand Chess Tour
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Johannes FischerJohannes Fischer, Jahrgang 1963, ist FIDE-Meister und hat in Frankfurt am Main Literaturwissenschaft studiert. Er lebt und arbeitet in Nürnberg als Übersetzer, Redakteur und Autor. Er schreibt regelmäßig für KARL und veröffentlicht auf seinem eigenen Blog Schöner Schein "Notizen über Film, Literatur und Schach".
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