Zürich - Wieder zwei Remis

25.02.2013 – Die dritte Runde der Zürich Chess Challenge ging so weiter, wie die ersten beiden Runden begonnen hatten. Interessante, sogar sehr interessante Partien, aber keinen Sieg. Vishy Anand und Boris Gelfand trennten sich ebenso Remis wie Fabiano Caruana und Vladimir Kramnik. Damit liegen die vier Spieler nach drei Runden mit je 1,5 Punkten weiter absolut gleichauf. Tabelle und Partien...

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Stand nach der 3. Runde



Es war nicht das erste Mal, dass sich Vishy Anand und Boris Gelfand in den letzten Monaten am Schachbrett gegenüber saßen. Schließlich ist nicht einmal ein Jahr vergangen, seit die beiden im Mai letzten Jahres um die Weltmeisterschaft gespielt haben. Ein Wettkampf mit zehn Remis und nur zwei entschiedenen Partien. Auch in der dritten Runde der Zürich Chess Challenge schienen die beiden zum Remis verdammt.

Dabei ging Gelfand von Beginn an aggressiv zu Werke. Im Najdorf-Sizilianer opferte er früh einen Bauern für aktives Figurenspiel und zeitweilig sah es so aus, als könnte Anand die schwarzen Drohungen neutralisieren und sich über sein materielles Plus freuen. Doch Anand fand nichts Besseres als den Übergang in Endspiel, in dem Weiß zwar einen Bauern mehr hatte, der jedoch durch die schlechte weiße Bauernstruktur nicht allzu schwer ins Gewicht fiel. So trennten sich Anand und Gelfand am Ende schließlich einmal mehr Remis.

Vladimir Kramnik und Benoni - das ist eine seltene Kombination. Doch genau diese zweischneidige Variante spielte Kramnik mit Schwarz gegen Fabiano Caruana. Nach der Eröffnung stand Schwarz zwar leicht schlechter, aber hatte viele taktische Gegenchancen. Und so kam es nach einer Ungenauigkeit Caruanas zu einem taktischen Schlagabtausch, der dazu führte, dass Schwarz mit zwei Figuren gegen einen Turm spielte und plötzlich die angenehmere Stellung hatte. Dank der asymmetrischen Materialverteilung blieb die Partie bis zum Ende faszinierend und voller Möglichkeiten, aber endete dennoch mit Remis.


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