02.09.2026 – ChessBase ist längst weit mehr als eine Schachdatenbank. Die Software bietet Funktionen für Datenbankverwaltung, Eröffnungsvorbereitung, Partienanalyse, Training, Engine-Einsatz und Online-Recherche – doch gerade die Fülle der Möglichkeiten kann den Einstieg erschweren. Walter Saumwebers „ChessBase – Das Praxisbuch“ nimmt sich dieser Komplexität an. Die aktualisierte Ausgabe für ChessBase 26 führt systematisch durch wichtige, nützliche und teilweise wenig bekannte Funktionen und erweist sich dabei sowohl für Einsteiger als auch für erfahrene Anwender als praktisches Nachschlagewerk.
neu: Fritz 20
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Ihr persönlicher Schachtrainer - Egal, ob Sie Ihre ersten Schritte in die Welt des Vereinsschachs machen oder bereits auf Turnierniveau spielen: Mit FRITZ trainieren Sie effizienter, intelligenter und individueller als je zuvor.
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„Angreifen mit Dh5!!“ – Taktiktraining mit Oliver Reeh, „6…g5 – wer nicht wagt, der nicht …“ – Le Quang Liem kommentiert einen seiner Siege aus Biel, „Grischuks Geniestreich“ – Petra Papp zeigt eine Überraschung in der Kan-Variante u.v.m.!
23,90 €
Ein Handbuch von A bis Z
Wer ChessBase regelmäßig nutzt, kennt das Phänomen: Für die grundlegenden Aufgaben ist das Programm schnell zu verstehen, doch mit zunehmender Erfahrung wächst auch die Zahl der Funktionen, deren Möglichkeiten sich nicht auf den ersten Blick erschließen. Genau hier setzt Walter Saumweber an. Sein als Printausgabe (29,90 €) und Ebook (24,99 €) erschienenes „ChessBase – Das Praxisbuch“ versteht sich nicht als vollständige Dokumentation jedes einzelnen Menüpunktes, sondern als sorgfältig ausgewählte Sammlung praxisrelevanter Themen.
Statt den Leser durch eine lückenlose Bedienungsanleitung zu führen, konzentriert sich Saumweber auf Funktionen, die besonders wichtig, interessant, erklärungsbedürftig oder schlicht nützlich sind. Die einzelnen Abschnitte sind weitgehend eigenständig angelegt. Wer beispielsweise gerade seine Datenbanken besser organisieren möchte, kann gezielt in diesem Bereich arbeiten, ohne vorher die Kapitel zur Engineanalyse oder zu den Online-Funktionen lesen zu müssen.
Das macht das Buch zugleich zu einem Lernbuch und zu einem Nachschlagewerk. Gerade für Anwender, die ChessBase schon länger besitzen, aber regelmäßig feststellen, dass sie vermutlich nur einen Teil des Programms ausschöpfen, liegt darin eine besondere Stärke.
DIE SCHACH-HORIZONT-ERWEITERUNG In ChessBase gibt es immer wieder Ansätze, die typischen Pläne einer Eröffnungsvariante zu zeigen. Zwar ist Schach im Zeitalter der Engines viel konkreter als früher gedacht. Doch gerade Amateure lieben Eröffnungen mit klaren Plänen, siehe Londoner System. In ChessBase ’26 beschäftigen sich gleich drei Funktionen mit der Darstellung von Plänen. Im neuen Eröffnungsreport wird für jede wichtige Variante untersucht, welche Figurenzüge oder Bauernvorstöße darin wichtig sind. In der Referenzsuche sieht man jetzt auf dem Brett, wo die Figuren üblicherweise hingehen. Und startet man die neue Monte-Carlo-Analyse, zeigt auch hier das Brett die häufigsten Figurenpfade.
Die ersten Kapitel widmen sich der grundlegenden Bedienung. Das klingt zunächst unspektakulär, ist aber ausgesprochen praxisnah umgesetzt. Saumweber erklärt unter anderem, wie sich die Funktionsleiste anpassen lässt, wie Fenster angeordnet und Layouts gespeichert werden können und wie eigene Tastaturkürzel eingerichtet werden. Auch scheinbare Kleinigkeiten wie die Direktliste oder die Möglichkeit, ChessBase-Einstellungen zurückzusetzen, werden berücksichtigt.
Solche Hinweise sind für Einsteiger unmittelbar hilfreich. Fortgeschrittene Nutzer dürften dagegen gerade bei den weniger offensichtlichen Funktionen fündig werden. Wer ChessBase täglich verwendet, kann mit individuell angepassten Schnellzugriffen, Tastenkürzeln oder gespeicherten Fensterlayouts manche Arbeitsabläufe deutlich effizienter gestalten.
Besonders viel Raum erhält anschließend das Herzstück der Software: die Arbeit mit Datenbanken. Das Buch erläutert, wie Datenbanken sinnvoll organisiert, geöffnet, erstellt, durchsucht und miteinander verbunden werden. Einfache und erweiterte Suchfunktionen, Referenzdatenbanken, Suchbeschleuniger, Datenbankarchive und die Clipdatenbank gehören ebenso dazu wie Eröffnungsbücher und die Suche nach besonders spektakulären Partien.
Gerade hier zeigt sich der praktische Anspruch des Buches. Es geht nicht nur darum, welche Funktion vorhanden ist, sondern auch darum, wann und warum sie sinnvoll eingesetzt werden kann. Hinweise zur Ordnerstruktur oder zu den verschiedenen Datenbankbereichen wirken zunächst nebensächlich, sind in der täglichen Arbeit aber ausgesprochen wertvoll. Wer seine eigene Partiensammlung, Turnierdatenbanken oder Eröffnungsrecherchen dauerhaft übersichtlich halten möchte, erhält dafür konkrete Orientierung.
Die ChessBase Mega Database 2026 ist mit über 11,7 Millionen Partien aus dem Zeitraum 1475 bis 2025 im ChessBase Qualitätsstandard die exklusive Schachdatenbank für höchste Ansprüche. Mit über 114.000 kommentierten Partien beinhaltet die Mega 2026 die weltweit größte Sammlung hochklassig analysierter Partien.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Brettfenster und der Partieneingabe. Varianten und Nebenvarianten, das Korrigieren von Zugeingaben, das Kommentieren von Partien oder das Erstellen und Kopieren von Stellungen werden ausführlich behandelt. Für den praktischen Schachspieler ist das ein wichtiger Bereich: ChessBase wird schließlich nicht nur zur Archivierung fertiger Partien eingesetzt, sondern auch als Arbeitsumgebung für die eigene Analyse.
Besonders interessant wird das Buch im Kapitel über das Training. Hier reicht das Spektrum von der Einbindung einer Engine und der Konfiguration des Enginefensters über die Assisted Analysis bis zur taktischen und tiefen Analyse. Auch Analyseaufträge, Remoteengines und die parallele Arbeit mit mehreren Engines werden behandelt.
Für ambitionierte Spieler ist dieser Teil besonders relevant. Wer ChessBase bislang vor allem als Datenbank benutzt hat, bekommt einen guten Eindruck davon, wie weit sich das Programm als Trainingswerkzeug einsetzen lässt. Das Nachspieltraining und die Datenbank „Best Games For Replay Training“ erweitern diesen Ansatz noch einmal. Ebenso interessant ist die Möglichkeit, ein Dossier über einen Spieler zu erstellen – eine Funktion, die gerade für gezielte Turniervorbereitung nützlich sein kann.
Das Standardwerk der Eröffnungstheorie Mit dem ChessBase Eröffnungslexikon 2026 sind Sie bestens vorbereitet! Es bietet tiefgehende Informationen zu allen etablierten Eröffnungen und ist damit besonders wertvoll für den Aufbau eines lückenlosen und schlagkräftigen Repertoires. Das Eröffnungslexikon 2026 ist die vollständige Darstellung aller Eröffnungsgebiete in einem Lehrwerk und damit der optimale Einstieg in das Eröffnungstraining.
Den vielleicht größten Mehrwert bietet das Kapitel über spezielle Funktionen. Hier zeigt sich besonders deutlich, dass Saumweber nicht einfach eine Einsteigeranleitung geschrieben hat. Funktionen wie der Nullzug, das Verschmelzen von Partien, das Einfügen von Varianten per Drag-and-drop oder das Generieren von Eröffnungsübersichten sind nicht unbedingt Bestandteile des täglichen ChessBase-Gebrauchs jedes Anwenders.
Mit dem Plan Explorer wird zudem ein Werkzeug vorgestellt, das bei der Untersuchung strategischer Motive helfen kann. Auch die Zentibauernanalyse, die im Zusammenhang mit der Untersuchung eines möglichen Betrugsverdachts erläutert wird, gehört zu den eher speziellen Möglichkeiten des Programms.
Solche Themen machen das Buch auch für erfahrene ChessBase-Nutzer interessant. Selbst wer seit Jahren mit der Software arbeitet, dürfte kaum sämtliche Funktionen regelmäßig verwenden. Das Buch lädt deshalb dazu ein, den eigenen Umgang mit ChessBase zu überprüfen und bislang ungenutzte Möglichkeiten zu entdecken.
Ihr persönlicher Schachtrainer - Egal, ob Sie Ihre ersten Schritte in die Welt des Vereinsschachs machen oder bereits auf Turnierniveau spielen: Mit FRITZ trainieren Sie effizienter, intelligenter und individueller als je zuvor.
FRITZ ist mehr als nur eine Schach-Engine – es ist eine Trainingsrevolution! Egal, ob Sie Ihre ersten Schritte in die Welt des Vereinsschachs machen oder bereits auf Turnierniveau spielen: Mit FRITZ trainieren Sie effizienter, intelligenter und individueller als je zuvor.
Besonders wichtig für die aktuelle Ausgabe ist die Berücksichtigung von ChessBase´26. Das Buch wurde im März 2026 aktualisiert und enthält ausdrücklich die Neuerungen der aktuellen Programmversion. Dazu gehören unter anderem die Buddy Engine, die Monte-Carlo-Analyse, Remoteengines sowie die Suche nach Partien bei Lichess und Chess.com. Damit ist das Buch nicht lediglich eine Neuauflage eines älteren Handbuchs, sondern auf die aktuelle Softwaregeneration zugeschnitten.
Auch die Online-Funktionen werden ausführlich behandelt. Der ChessBase-Account, Playchess, Premium-Angebote, die Onlinedatenbank und der Update-Service für die Mega Database bilden einen eigenen Schwerpunkt. Besonders praktisch ist die Erläuterung, wie Partien von Lichess oder Chess.com direkt aus ChessBase heraus gesucht und anschließend in der gewohnten Datenbankumgebung weiterverarbeitet werden können.
Damit trägt das Buch der Entwicklung von ChessBase Rechnung: Moderne Schachvorbereitung findet längst nicht mehr ausschließlich in lokal gespeicherten Datenbanken statt. Onlinepartien, aktuelle Turnierdaten und verschiedene Cloud- und Engine-Angebote gehören inzwischen selbstverständlich zum Arbeitsumfeld vieler Spieler.
Die kostenlose App von ChessBase! ChessBase Mobile kann alles, was Sie als Schachspieler unterwegs brauchen:
Zugriff auf Ihre Schachdaten in der Cloud und 13 Mio. Partien!
ChessBase Mobile kann alles, was Sie als Schachspieler unterwegs brauchen:
Zugriff auf die ChessBase Online-Datenbank mit mehr als 13 Millionen Partien: Suchen Sie nach Spielern, Stellungen, Eröffnungen etc.
Speichern Sie eigene Partien und Analysen in Cloud-Datenbanken - Synchronisieren Sie Ihre persönlichen Datenbanken über alle Geräte
Analysieren Sie Ihre Partien mit der eingebauten Engine
Live-Eröffnungsbuch: Nutzen Sie die umfassendste und aktuellste Statistik für jede Eröffnungsstellung
Zugriff auf Ihr Eröffnungsrepertoire in der Cloud: Erstellen und bearbeiten Sie Ihr persönliches Eröffnungsrepertoire
300 Eröffnungsübersichten mit Repertoirevorschlägen: Einsteigen in neue Systeme!
Eröffnungsvarianten trainieren mit drei Modi.
Erweiterte Notation: Fügen Sie Kommentare, Symbole, Varianten, Pfeile und Markierungen zu Ihren Partien hinzu
Erweiterte Freigabeoptionen: Teilen Sie Partien und Stellungen per Link, Bild, GIF, FEN oder QR-Code
PGN-Kompatibilität: Hoch- und Herunterladen von Spielen oder Datenbanken als PGN-Dateien
Walter Saumweber ist mit dieser Aufgabe bestens vertraut. Er hat bereits frühere Ausgaben der ChessBase-Ratgeberreihe verfasst und sich dabei auf praxisorientierte Erklärungen konzentriert. Bereits die früheren Ausgaben waren ausdrücklich darauf angelegt, weniger erfahrenen Nutzern den Einstieg zu erleichtern und gleichzeitig fortgeschrittenen Anwendern ausgewählte Funktionen detaillierter nahezubringen. Saumweber ist darüber hinaus als Autor von Büchern zu Microsoft-Themen ausgewiesen. Auch seine eigene Verbindung zum Schach ist bemerkenswert: In der ChessBase-Spielerdatenbank wird er als Spieler mit einer historischen Elo-Bestmarke von 2220 geführt.
Diese Kombination aus technischem Verständnis und eigener Schacherfahrung passt gut zum Charakter des Buches. Die Erklärungen bleiben auf die konkrete Anwendung ausgerichtet und verlieren sich nur selten in abstrakten Beschreibungen.
Fazit: Ein nützliches Arbeitsbuch für ChessBase´26
„ChessBase – Das Praxisbuch“ ist kein Buch, das man zwingend von der ersten bis zur letzten Seite lesen muss. Gerade darin liegt seine Qualität. Die 310 Seiten lassen sich ebenso als systematische Einführung wie als Nachschlagewerk verwenden. Einsteiger können sich Schritt für Schritt mit der Software vertraut machen, während erfahrene Nutzer gezielt nach Funktionen suchen können, die ihnen bisher unbekannt waren.
Die klare Gliederung, die zahlreichen konkreten Arbeitsschritte und die Orientierung an typischen Anwendungssituationen machen den Band angenehm praxisnah. Besonders überzeugend ist die Auswahl der Themen: Neben den unverzichtbaren Grundlagen finden sich zahlreiche Funktionen, die erst dann ihren Wert zeigen, wenn man sie kennt.
Stefan LiebigStefan Liebig, geboren 1974, ist Journalist und Mitinhaber einer Marketingagentur. Er lebt heute in Barterode bei Göttingen. Im Alter von fünf Jahren machten ihn seltsame Figuren im Regal der Nachbarn neugierig. Seitdem hat ihn das Schachspiel fest in seinen Bann gezogen. Höhenflüge in die NRW-Jugendliga mit seinem Heimatverein SV Bad Laasphe und einige Einsätze in der Zweitligamannschaft von Tempo Göttingen waren Highlights für den ehemaligen Jugendsüdwestfalenmeister.
13.08.2026 – Das WM-Finale zwischen Gukesh Dommaraju und Ding Liren hat eindrucksvoll gezeigt, wie wichtig es sein kann, den Gegner in der Eröffnung auf dem falschen Fuß zu erwischen. Svitlana Demchenko zeigt in ihrem 60-Minutes-Kurs, wie dies mit beiden Farben und wenig Theoriebüffeln gelingen kann. | Fotos: Nils Rohde
24.04.2026 – Die Sizilianische Verteidigung ist eine Eröffnung, die vielen 1.e4-Spielern Probleme bereitet, da Schwarz in vielen Varianten gefährliche Initiative bekommt. Außerdem kann Schwarz im offenen Sizilianer zwischen einer Reihe von Systemen (zum Beispiel Najdorf, Sveshnikov, Taimanov, Drachen und viele weitere) wählen, was die Vorbereitung für Weiß erschwert. In einem neuen ChessBase-Kurs bietet das Hamburger Talent Isaac Garner, Elo ca. 2400 und bekannt für seine Eröffnungskenntnisse, eine Lösung an, um alle Sizilianer bequem und effektiv zu bekämpfen: die Alapin-Variante, 1.e4 c5 2.c3. Bahne Fuhrmann hat sich den Kurs angeschaut.
Die Aljechin-Verteidigung ist ein eher seltener Gast im Turnierschach, vielleicht zu Unrecht. Die Praxis zeigt nämlich, dass Schwarz gegen die Hauptvarianten ganz gut gewappnet ist. Hier setzt das Autorenduo Luther/Jordan an und schlägt nach den Anfangszügen 1.e4 Sf6 2. e5 Sd5 3. d4 d6 eine giftige Antwort vor: 4.Lc4. Damit vermeidet Weiß die theoretisch zum Teil tiefe analysierten Hauptabspiele und versucht eine gesunde Stellung mit Angriffschancen zu erhalten. Die beiden Autoren setzen sich in ihrer Präsentation mit den Antworten …Sb6, …dxe5, …c6 und …e6 auseinander und zeigen auf, wie der Anziehende jeweils auf Vorteil spielen und den Gegner mit „giftigen“ Zügen unter Druck zu setzen kann. Ein für die Praxis leicht zu erlernendes Angriffsrepertoire für den Weißspieler!
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Wenn du eine Alternative zu Slawisch oder dem Damengambit suchst, bietet dir die Tschigorin-Verteidigung genau das, was moderne Turnierspieler brauchen.
„Angreifen mit Dh5!!“ – Taktiktraining mit Oliver Reeh, „6…g5 – wer nicht wagt, der nicht …“ – Le Quang Liem kommentiert einen seiner Siege aus Biel, „Grischuks Geniestreich“ – Petra Papp zeigt eine Überraschung in der Kan-Variante u.v.m.!
„Angreifen mit Dh5!!“ – Taktiktraining mit Oliver Reeh, „6…g5 – wer nicht wagt, der nicht …“ – Le Quang Liem kommentiert einen seiner Siege aus Biel, „Grischuks Geniestreich“ – Petra Papp zeigt eine Überraschung in der Kan-Variante u.v.m.!
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