16.04.2026 – Vaishali Rameshbabu hat das Kandidatenturnier der Frauen gewonnen. In der Schlussrunde besiegte sie Kateryna Lagno, kam auf 8,5/14 und sicherte sich damit den alleinigen ersten Platz und das Recht, Weltmeisterin Ju Wenjun herauszufordern. Bibisara Assaubayeva trennte sich von Divya Deshmukh remis und wurde alleinige Zweite. Zhu Jiner und Aleksandra Goryachkina teilten sich den dritten Platz. Arne Kähler hat Stimmen der Spielerinnen eingefangen. | Foto: Nils Rohde
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Vor der Schlussrunde hatten noch sechs Spielerinnen rechnerische Chancen auf den Turniersieg. Vaishali und Bibisara Assaubayeva lagen gemeinsam in Führung, Zhu Jiner folgte mit einem halben Punkt Rückstand. Drei weitere Spielerinnen, jeweils einen weiteren halben Punkt dahinter, konnten angesichts der Paarungen der letzten Runde ebenfalls noch einen Stichkampf erreichen. Ein Gleichstand an der Spitze mit anschließendem Tiebreak schien sehr wahrscheinlich. Aber am Ende kam es nicht dazu.
Kateryna Lagno begann die Schlussrunde einen Punkt hinter der Spitze und musste daher mit Schwarz gegen Vaishali auf Gewinn spielen. Sie wählte einen ehrgeizigen Ansatz, der sich jedoch als Vorteil für die indische Großmeisterin erwies: Vaishali stand bereits nach der Eröffnung besser und verwertete ihren Vorteil anschließend sicher zum Sieg.
Die Turniersiegerin im ChessBase-Interview
Vaishali hat jetzt Chancen auf den WM-Titel | Foto: FIDE / Niki Riga
Bibisara Assaubayeva kam gegen Divya Deshmukh nicht über ein Remis hinaus. Wie Lagno spielte sie von Beginn an aggressiv, aber geriet dann in einer komplizierten Stellung in Nachteil. Sie bekam zwar Gegenspiel, aber musste sich am Ende mit einem Remis begnügen und landete so schließlich auf dem zweiten Platz.
Am Ende erleichtert: Bibisara Assaubayeva im Interview nach der Partie
Bibisara Assaubayeva | Foto: FIDE / Michal Walusza
Divya Deshmukh | Foto: FIDE / Michal Walusza
Divya Deshmukh hofft auf bessere Ergebnisse in der Zukunft
Den dritten Platz teilten sich Zhu Jiner und Aleksandra Goryachkina. Zhu erreichte in der Schlussrunde mit Schwarz ein Remis gegen Anna Muzychuk, während Goryachkina gegen Tan Zhongyi gewinnen konnte. Dadurch verpasste Muzychuk, die lange zur Spitzengruppe gehört hatte, am Ende einen Platz unter den ersten Drei.
Ergebnisse
Anna Muzychuk und Zhu Jiner | Foto: FIDE / Niki Riga
Aleksandra Goryachkina | Foto: FIDE / Niki Riga
Tan Zhongyi | Foto: FIDE / Niki Riga
Eine überraschende Siegerin?
Aus Sicht der Wertungszahlen kommt Vaishalis Erfolg unerwartet. Die 24-Jährige aus Chennai war als nominell schwächste Spielerin ins Turnier gestartet. Mit 8,5/14 gewann sie 26 Elo-Punkte hinzu, liegt aber weiterhin unter der Marke von 2500 und im Live-Rating mehr als 60 Punkte hinter Weltmeisterin Ju Wenjun.
Gleichzeitig hat Vaishali mehrfach gezeigt, dass sie in wichtigen Turnieren zu Spitzenleistungen fähig ist. So gewann sie 2023 und 2025 zweimal in Folge das Women’s Grand Swiss und teilte beim Kandidatenturnier 2024 nach fünf Siegen in Folge zum Abschluss den zweiten Platz. Beim Qatar Masters, wo sie ihre letzte Großmeisternorm erzielte, kam sie auf 5/9 und erreichte eine Performance von 2609.
Auch wenn sie die 2500 bislang nur einmal in einer offiziellen Liste überschritten hat, bestätigt sie immer wieder ihre Stärke unter Druck – eine Eigenschaft, die im Duell mit Ju entscheidend sein kann. Zudem dürfte sie auf breite Unterstützung aus der indischen Schachszene zählen, sowohl bei der Vorbereitung als auch in der öffentlichen Wahrnehmung, unter anderem durch Legende Viswanathan Anand, der auf X schrieb:
Congratulations Vaishali. She showed excellent preparation and resilience. Took the blows and delivered the punches. A proud moment for Indian chess with two Indians to cheer for in the World Championships. Personally proud that our Westbridge Anand Chess Academy mentee will now have a shot at the world title. Being from Chennai is just another flex!
Freunde und Familie freuen sich | Foto: FIDE / Niki Riga
Ein starkes Geschwisterpaar - Praggnanandhaa und Vaishali Rameshbabu! | Foto: FIDE / Niki Riga
Carlos ColodroCarlos Colodro stammt aus Bolivien und ist Spanisch-Philologe. Seit 2012 arbeitet er als freier Übersetzer und Autor. Schach, Literatur und Musik sind seine großen Leidenschaften.
11.04.2026 – Beinahe hätte der gesamte Spieltag nur Remispartien zu sehen bekommen, doch Vaishali Rameshbabu schaffte es, gegen Aleksandra Goryachkina zu gewinnen. Goryachkinas Turm hatte sich auf dem Brett etwas verlaufen, was Vaishali ausnutzen konnte. Durch diesen Sieg konnte Vaishali ihren Vorsprung auf Anna Muzychuk und Zhu Jiner zu einem ganzen Punkt ausbauen. Noch steht aber alles offen. Sollte eine Spielerin alle Partien gewinnen, könnte fast jede Vaishali noch überholen.| Foto: Niki Riga / FIDE
10.04.2026 – Vaishali Rameshbabu hat in der zehnten Runde des Kandidatenturniers der Frauen die alleinige Führung übernommen. Ein Remis gegen Anna Muzychuk reichte, da die bisherige Co-Leaderin Zhu Jiner gegen Bibisara Assaubayeva (Bild) verlor. Auch Aleksandra Goryachkina kam zu einem wichtigen Sieg gegen Divya Deshmukh. Vier Runden vor Schluss liegt das Feld weiter eng beisammen, sechs der acht Spielerinnen haben noch realistische Chancen auf den Turniersieg. | Foto: FIDE / Niki Riga
Wie baut man ein systematisches Schachtraining auf, so dass die SchülerInnen die daraus erworbenen Erkenntnisse in ihren eigenen Partien anwenden können? Der Autor Stefan Becker ist dabei auf eine erschreckend einfache Antwort gekommen. Bei jeglicher schachlicher Frage befindet sich die Lösung auf dem Brett. Insofern liegt es geradezu auf der Hand, dass die Figuren dazu befragt werden sollen, wie sie sich die weitere Entwicklung der Geschehnisse vorstellen. Doch wie führt man solche Gespräche, und was passiert, wenn sich die Interessen der Figuren einander widersprechen? Großmeister Dr. Karsten Müller verleiht den Figuren seine Stimme und versucht deren Gefühle, Pläne, Wünsche zu formulieren, während Stefan Becker demonstriert, wie aus diesem Dialog, konkreter Berechnung und neuen Fragen die richtige Entscheidung folgt. Diese DVD gibt die Antworten anhand ausgewählter Meisterpartien. Plötzlich wird verständlich, wie Weltklassespieler ihre auf den ersten Blick erstaunlichen Ideen entwickelt haben.
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Das Powerbook London System 2026 basiert auf mehr als 410.000 Partien von unterschiedlichen Partieanfängen und ECO-Codes, denen aber jeweils gemeinsam ist, dass Weiß d4 und Lf4 spielt sowie auf c4 verzichtet.
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