ARD-Schachexperte Niklas Schenk im „Schachtalk“

von Stefan Liebig
16.01.2026 – Niklas Schenk, ARD-Redakteur und prominenter Schachjournalist, spricht im „Schachtalk“ mit Michael Busse und Jonathan Carlstedt über seine Erfahrungen mit Magnus Carlsen, die Herausforderungen der Schachberichterstattung im öffentlich-rechtlichen Rundfunk und die mediale Einordnung aktueller Ereignisse im Schach. Schenk gibt auch einen Einblick, was bei der ARD in puncto Kandidatenturnier geplant ist.

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So bringt der ARD‑Schachexperte die Szene ins Fernsehen

In der Podcastfolge „Als ein ARD‑Reporter für 7 Minuten mit Carlsen nach Norwegen reiste“ gewährt Niklas Schenk Einblicke in seine Tätigkeit als Schachexperte für die ARD‑Sportschau und reflektiert die Herausforderungen, Schach in der öffentlich‑rechtlichen Berichterstattung zu verankern, obwohl hohe Klickzahlen und großes Zuschauerinteresse existieren. Er schildert Anekdoten wie etwa die Umsetzung einer lang erwarteten Begegnung mit Magnus Carlsen. Dabei ging es um medienwirksame Ereignisse wie die Niemann‑Affäre.

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Screenshot vom Schachtalk mit Niklas Schenk und den Interviewern Michael Busse und IM Jonathan Carlstedt.

Schenk, laut eigenen Angaben selbst ein Spieler mit etwa 1500 Elo, sieht sich nicht nur als Sportkommentator, sondern auch als Beobachter, der Schach in Gesellschaft und Sportwelt einordnet. Er betont, wie Ereignisse mit hohen Reichweiten das Publikum emotional stärker binden als klassische Berichterstattung. Zudem geht er auf aktuelle Strukturdebatten der Schachwelt ein, etwa neue Formate und Kooperationen in der FIDE‑Szene, die erklärungsbedürftig und gleichzeitig medienfreundlich seien.

In diesem Videokurs werden die möglichen Aufstellungen, die Schwarz wählen kann, in allen Einzelheiten vorgestellt. Sie werden die wichtigsten Konzepte und Strategien lernen, um diese fantastische Eröffnung in Ihr Repertoire aufzunehmen.

Im Podcast wird auch die Beziehung zu deutschen Spitzenspielern thematisiert: Schenk beschreibt seine professionelle Nähe zu Matthias Blübaum, Deutschlands erfolgreichstem Großmeister der letzten Jahre, und betont die Balance zwischen journalistischer Distanz und sachlicher Nähe zur Szene. Er gewährt auch Einblicke in seine mediale Begleitung von Vincent Keymer über die letzten Jahre. Schenks Einordnungen verdeutlichen immer wieder seinen Anspruch, Schach nicht nur als Sport, sondern als kulturelles Phänomen im medialen Kontext verständlich zu machen.

Hier der Schachtalk mit Niklas Schenk zum Anschauen:

Link:

Liste von Schenks ARD-Schachbeiträgen


Stefan Liebig, geboren 1974, ist Journalist und Mitinhaber einer Marketingagentur. Er lebt heute in Barterode bei Göttingen. Im Alter von fünf Jahren machten ihn seltsame Figuren im Regal der Nachbarn neugierig. Seitdem hat ihn das Schachspiel fest in seinen Bann gezogen. Höhenflüge in die NRW-Jugendliga mit seinem Heimatverein SV Bad Laasphe und einige Einsätze in der Zweitligamannschaft von Tempo Göttingen waren Highlights für den ehemaligen Jugendsüdwestfalenmeister.
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